DFB-Sündenbock

Pausenlos kritisierter Sané erhält Rückendeckung aus der Türkei

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Leroy Sané erlebte mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Amerika eine enttäuschende WM. (Foto: picture alliance / Pressefoto Ulmer)
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28.07.2026 | 13:11 Uhr
Bei der Fußball-WM bleiben viele deutsche Spieler unter ihrem Topniveau. Besonders im Fokus steht Leroy Sané, die Kritik am Offensivstar reißt nicht ab. Sein türkischer Klub-Trainer nimmt ihn jetzt in Schutz.

Trainer Okan Buruk vom türkischen Fußball-Rekordmeister Galatasaray hat Leroy Sané gegen die seiner Meinung nach ungerechte Kritik am Nationalspieler in Deutschland in Schutz genommen. "Leroy ist einer der letzten, den man als Sündenbock auswählen kann", sagte Buruk bei Sky über das neuerliche deutsche WM-Desaster und betonte: "Er hat in jedem Spiel versucht, alles zu geben und sehr viel dafür getan."

Es sei "leider aber fast schon zur Mode geworden", Sané zu kritisieren, ergänzte Buruk: "Ich finde es ehrlich gesagt aber fast schon ein bisschen lustig, dass man Leroy Sané jetzt zum Sündenbock macht. Er hat keine schlechte WM gespielt."

Der 30-jährige Sané gilt als eines der möglichen "Opfer" beim Neustart unter Bundestrainer Jürgen Klopp. Coach Buruk aber traut seinem Schützling weiterhin viel zu. "Ich muss auch besonders erwähnen, dass Leroy sehr, sehr positiv aus dem Urlaub zurückgekommen ist. Er fühlt sich im Kreis der Mannschaft sehr wohl. Wir bauen ihn jetzt körperlich wieder auf und freuen uns, dann in der neuen Saison wieder mit ihm arbeiten zu können."

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Sané stand bei allen WM-Spielen auf dem Rasen

Sanés Vertrag bei Gala läuft noch bis 2028. In seiner ersten Saison am Bosporus hatte er in 43 Pflichtspielen sieben Tore erzielt und neun vorbereitet, wurde mit dem Hauptstadtklub auf Anhieb türkischer Meister. Bei der WM stand der 80-malige Nationalspieler (18 Tore) in allen vier Begegnungen in der Startelf. Beim 1:2 im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador erzielte er seinen ersten WM-Treffer.

Sané war im Sommer 2025 ablösefrei vom FC Bayern zu Galatasaray gewechselt. Für die Münchner spielte er zuvor fünf Jahre lang, erzielte in 153 Bundesligaspielen 40 Tore und gewann viermal die deutsche Meisterschaft sowie die Klub-Weltmeisterschaft und den UEFA Supercup.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/sid