Fußball

Keine Hoffnung auf Überleben Suche nach Fußballprofi Sala eingestellt

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Er hat kaum Chancen aufs Überleben, die Suche nach Emiliano Sala wird eingestellt.

(Foto: imago/PanoramiC)

Die Überlebenschancen des argentinischen Fußballprofis Emiliano Sala sind nach dem mutmaßlichen Flugzeugabsturz über dem Ärmelkanal "äußerst gering". Und so treffen die Rettungskräfte eine schwierige Entscheidung: Die Suche nach dem Stürmer sowie seinem Piloten wird eingestellt.

Keine Hoffnung mehr: Die Suche nach dem vermutlich über dem Ärmelkanal abgestürzten Fußballprofi Emiliano Sala ist am Donnerstag endgültig eingestellt worden. Dies teilte die Polizei der britischen Kanalinsel Guernsey mit. Die engsten Verwandten des Stürmers sowie des 60 Jahre alten Piloten seien informiert worden. "Wir haben diese schwierige Entscheidung getroffen, nachdem wir alle Informationen noch einmal bewertet haben, auch im Hinblick auf die Notfall-Ausrüstung an Bord des Flugzeugs", hieß es in einem Statement des zuständigen Hafenkapitäns David Barker: "Die Überlebenschancen sind zu diesem Zeitpunkt äußerst gering."

Auch wenn die aktive Suche beendet sei, werde der Fall nicht geschlossen. Alle Flugzeuge und Schiffe in der betreffenden Gegend seien angehalten, nach dem mutmaßlich havarierten Flieger Ausschau zu halten. "Dies werde ohne Zeitlimit fortgesetzt", teilte Barker mit. Bis Donnerstag seien an drei Tagen von drei Flugzeugen und fünf Helikoptern 4400 Quadratkilometer abgesucht worden. Von der Maschine mit Sala sei keine Spur entdeckt worden.

Wassertemperatur beträgt nur zehn Grad

Ein Kleinflugzeug mit dem 28-Jährigen an Bord war am Montagabend auf dem Flug von Nantes nach Cardiff rund 20 Kilometer nördlich der Kanalinsel Guernsey verschwunden. Sala hatte in einer Sprachnachricht während des Flugs seine Angst vor einer Katastrophe geäußert. Es wird vermutet, dass die Maschine in den Ärmelkanal gestürzt ist.

Die Wassertemperatur beträgt derzeit nur rund zehn Grad. Selbst wenn sich Sala und der Pilot in ein Boot gerettet hätten, stünden ihre Chancen aufgrund der Witterungsbedingungen sehr schlecht. "Die Bedingungen im Kanal sind hart, der Wind sehr stark", sagte John Fitzgerald, der für die Suchflugzeuge der Kanalinsel zuständige Offizier, der Nachrichtenagentur AFP, "selbst die Härtesten da draußen müssten wirklich hart sein, um über einen solch langen Zeitraum zu überleben."

Stürmer Sala hatte am vergangenen Samstag seinen Wechsel vom französischen Erstligisten FC Nantes zu Cardiff City in die englische Premier League perfekt gemacht. Die Waliser sollen eine Klub-Rekordablöse von rund 17 Millionen Euro bezahlt haben.

Quelle: ntv.de, ara/sid

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