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Kölns Trainer wird deutlichWas ist los mit Supertalent Said El Mala?

30.01.2026, 05:58 Uhr
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Said El Mala spielt nicht mehr ganz so befreit auf, wie noch vor ein paar Wochen. (Foto: REUTERS)

Hohe Erwartungen der Fans, großes Interesse anderer Klubs: Shootingstar Said El Mala sorgt für Wirbel. Doch Kölns Trainer Lukas Kwasniok fordert für die Entwicklung des 19-Jährigen mehr Fingerspitzengefühl.

Spielt er oder spielt er nicht? Trainer Lukas Kwasniok sieht den Weg von Said El Mala beim 1. FC Köln "ein bisschen ins Stocken" geraten. Einen Platz in der Startelf will der FC-Coach dem 19-Jährigen daher auch im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg an diesem Freitagabend (20.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) nicht garantieren. "Bei ihm gilt, wie bei allen anderen auch, das Leistungsprinzip", sagte Kwasniok.

El Mala war zuletzt beim 1:2 in Freiburg erst nach der Pause eingewechselt worden - auch, weil er vorher erkrankt war. "Es ist vielleicht das erste Mal so, dass der Weg ein bisschen ins Stocken gerät, nachdem sein Weg nur nach oben ging. Er ist so durch die Decke gegangen, das war schon fast unmenschlich, was er geleistet hat. Es geht darum, dass er diese Liebe zum Spiel behält", sagte Kwasniok nun.

"Said geht sehr gut mit diesem Hype um"

Weil der FC nur eines seiner letzten zehn Spiele gewonnen hat, käme ein El Mala in der Form der Hinrunde gerade recht. Doch auch der Kopf spiele dabei eine Rolle, so Kwasniok: "Said geht sehr gut mit dieser Phase und mit diesem Hype um. Im Trainingslager hatte ich das erste Mal in einem Gespräch das Gefühl, dass es ihn ein wenig beschäftigt. Natürlich macht das was mit einem. Wir alle haben das nie erlebt." Es sei daher auch so: "Er ist im Moment vielleicht nicht so frei, wie er es bis Mitte Dezember gewesen ist." Man versuche nun, "behutsam damit umzugehen. Denn natürlich macht das was mit einem. Wir alle haben das nie erlebt."

In der Tabelle liegt Köln zwar auf Rang zehn, doch die Verfolger sind näher herangerückt. Das weiß auch der Gegner aus Wolfsburg (12.), der zuletzt 1:3 beim damaligen Schlusslicht Mainz 05 verloren hatte. "In dieser Saison ist es so, dass sechs Mannschaften um die oberen Plätze spielen. Dann gibt es ein kleines Mittelfeld und der Rest kämpft um den Klassenerhalt", sagt Kwasniok. Drei Punkte kämen daher gerade recht.

Quelle: ntv.de, tno/dpa/sid

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