Transfer-Ticker

Offiziell: Beierlorzer übernimmt den FC Ingolstadt

wmPQIR9V_400x400
imago1067018998h
Achim Beierlorzer hat einen neuen Job. (Foto: Imago)
00:00 / 02:09
25.09.2026 | 09:02 Uhr

Der FC Ingolstadt hat die Nachfolge von Sabrina Wittmann innerhalb von 24 Stunden geregelt und Achim Beierlorzer als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 58-Jährige übernimmt die Schanzer mit sofortiger Wirkung und wird am Dienstag um 14 Uhr erstmals das Training am Audi Sportpark leiten. Über die Laufzeit seines Vertrags machte der Drittligist keine Angaben. Beierlorzer bringt Markus Feldhoff als Co-Trainer mit. Geschäftsführer Harald Gärtner begründete die Entscheidung mit der Spielidee des neuen Coaches, die zu den Vorstellungen des Vereins von einem aktiven und intensiven Fußball passe. Zudem verfüge Beierlorzer über Erfahrung und kenne den Weg aus der 3. Liga nach oben. Sein erster Auftritt an der Seitenlinie erfolgt am 2. Oktober in einem Testspiel beim 1. FC Nürnberg. Das Pflichtspieldebüt folgt am 11. Oktober gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Für Beierlorzer ist das Engagement die Rückkehr in den täglichen Trainingsbetrieb. Zuletzt war er von Juli 2023 bis Oktober 2025 als Geschäftsführer Sport beim SSV Jahn Regensburg tätig. Zuvor sammelte der gebürtige Erlanger als Cheftrainer des 1. FC Köln, des 1. FSV Mainz 05 und von Jahn Regensburg sowie in unterschiedlichen Funktionen bei RB Leipzig Erfahrung im Profifußball. Mit Regensburg stieg er 2016/17 aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga auf. Nun soll der 58-Jährige den FC Ingolstadt nach dem durchwachsenen Saisonstart stabilisieren und sportlich weiterentwickeln. Die Schanzer hatten sich am Donnerstag von Wittmann getrennt, nachdem die Entwicklung und die Ergebnisse nicht mehr den Erwartungen entsprochen hatten. Beierlorzer erklärte bei seiner Vorstellung, er habe den FCI bereits länger als Beobachter und gegnerischer Trainer verfolgt. Die Bedingungen in Ingolstadt hätten ihn überzeugt, zudem verspüre er große Lust, wieder dauerhaft an der Seitenlinie zu arbeiten.

Verwendete Quelle: ntv.de