Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung von Christian Kofane bei Bayer Leverkusen stocken nach Sky-Informationen weiterhin. Der Bundesligist möchte den Angreifer langfristig binden und sein Jahresgehalt auf drei bis vier Millionen Euro inklusive Boni anheben. Eine Ausstiegsklausel soll der neue Vertrag nach dem Willen der Leverkusener allerdings nicht enthalten. Damit würde Bayer bei einem späteren Wechsel die Möglichkeit behalten, die Ablöse frei mit einem interessierten Verein auszuhandeln. Kofanes aktuelles Arbeitspapier läuft noch bis zum Sommer 2029. Die angestrebte Verlängerung würde dem Klub zusätzliche Planungssicherheit geben, eine Einigung ist bislang aber nicht erreicht. Zugleich steht der Stürmer nach Sky-Informationen bei mehreren europäischen Topadressen auf dem Zettel: Arsenal, Manchester United und Real Madrid verfolgen Kofane. Aus dem Interesse lässt sich allerdings noch kein bevorstehender Wechsel ableiten.
Leverkusen hatte den Kameruner im Sommer 2025 vom spanischen Zweitligisten Albacete Balompié verpflichtet und mit einem Vierjahresvertrag ausgestattet. Sein Weg in die Bundesliga verlief schnell: Erst im Herbst 2024 war Kofane aus seiner Heimat nach Spanien gekommen, wo er zunächst in der U19 eingesetzt wurde. Nach der Winterpause gelangen ihm für Albacetes Profis in 20 Spielen acht Tore und eine Vorlage. Bayer setzte bei seiner Verpflichtung auf einen Mittelstürmer, der körperliche Präsenz und Tempo mit technischen Fähigkeiten verbindet. Sportgeschäftsführer Simon Rolfes hob damals zudem seine Durchsetzungsfähigkeit und sein Entwicklungspotenzial hervor. Die geplante Gehaltserhöhung und der Verzicht auf eine Ausstiegsklausel stehen dabei für zwei Ziele: Kofane soll finanziell aufgewertet werden, Bayer möchte zugleich die Kontrolle über einen möglichen späteren Transfer behalten.

