Transfer-Ticker

Frankfurt sucht erfahrenen Abwehr-Stabilisator

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Adi Hütter soll im Winter Verstärkung in der Abwehr bekommen. (Foto: Florian Wiegand/dpa)
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12.10.2026 | 18:45 Uhr

Eintracht Frankfurt will nach dem schwachen Saisonstart und der Gegentor-Flut im Winter personell reagieren. Nach Sky-Informationen planen die Hessen, ihre Abwehr im Transferfenster zu verstärken. Die Suche nach Kandidaten hat begonnen. Der Blick richtet sich auf erfahrene Defensivspieler, die der Mannschaft sofort Stabilität geben und keine lange Eingewöhnungszeit benötigen. Der Handlungsbedarf ist deutlich: Frankfurt kassierte in den ersten fünf Bundesligaspielen 16 Gegentreffer und stellt damit eine der anfälligsten Abwehrreihen der Liga. Beim 0:6 gegen RB Leipzig wurden die Probleme sichtbar. Die Eintracht verlor wiederholt die defensive Ordnung, verteidigte nicht konsequent genug und ließ sich zu leicht überspielen. Nach nur einem Sieg aus fünf Partien steht der Klub hinter den Erwartungen.

Die Verantwortlichen prüfen den Markt und wollen vorbereitet sein, sobald das Winterfenster öffnet. Im Mittelpunkt steht ein routinierter Spieler, der Verantwortung übernimmt, die Abläufe in der letzten Linie verbessert und jüngeren Kräften Orientierung gibt. Gesucht wird nicht nur zusätzliche Breite, sondern eine Verstärkung, die unmittelbar helfen kann. Eine konkrete Personalentscheidung ist nach Sky-Informationen noch nicht gefallen. Zunächst werden verschiedene Profile und deren Verfügbarkeit geprüft. Die Entwicklung bis zur Winterpause dürfte beeinflussen, auf welcher Position und mit welchem Aufwand Frankfurt tätig wird. Klar ist, dass die Gegentorzahl intern als zentrales Problem erkannt wurde. Trainer Adi Hütter muss bis Januar mit dem vorhandenen Personal Lösungen finden und die Abstimmung seiner Defensive verbessern. Parallel arbeitet die sportliche Führung daran, einen Spieler zu verpflichten, der Ruhe, Zweikampfstärke und Erfahrung mitbringt. Die Verstärkung soll die Abwehr stabilisieren und Frankfurt wieder näher an die angestrebten Tabellenregionen führen.

Verwendete Quelle: ntv.de