Während der FC Arsenal an einer vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Declan Rice arbeitet, rückt offenbar auch die nächste Verstärkung in den Fokus. Nicolò Tresoldi ist erneut ein Thema bei den Gunners. Wie „The Sun“ berichtet, beschäftigt sich der englische Meister mit dem deutschen U-21-Nationalspieler und könnte bereits im Januar einen Vorstoß beim Club Brügge unternehmen. Günstig wäre der Mittelstürmer allerdings nicht: Der belgische Spitzenklub soll inzwischen mindestens 50 Millionen Euro für den 22-Jährigen verlangen. Brügge befindet sich in einer komfortablen Verhandlungsposition, denn Tresoldis Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2029. Ein konkretes Angebot aus London ist bislang nicht bekannt. Arsenal soll die Entwicklung des Angreifers aber aufmerksam verfolgen, nachdem dieser seine sportliche Bedeutung in den vergangenen Monaten deutlich gesteigert hat.
Tresoldi war im Sommer 2025 von Hannover 96 nach Belgien gewechselt und entwickelte sich dort rasch zu einem der begehrtesten jungen Mittelstürmer Europas. Spätestens mit seinem Dreierpack beim 4:3-Erfolg gegen Inter Mailand in der Champions League rückte der gebürtige Cagliarier noch stärker in den Fokus. Inzwischen kommt er für Brügge auf 32 Tore in 68 Pflichtspielen; in der laufenden Saison erzielte er neun Treffer in zwölf Einsätzen. Der 1,86 Meter große Rechtsfuß verbindet Abschlussstärke mit hohem Laufaufwand, guter Physis und einem ausgeprägten Gespür für Räume im Strafraum. Das sind Eigenschaften, die zum intensiven Spiel des FC Arsenal passen würden. Für Brügge besteht angesichts der langen Vertragslaufzeit jedoch kein Verkaufsdruck. Die geforderte Summe würde den belgischen Transferrekord übertreffen und Tresoldi zu einem der teuersten deutschen U-21-Spieler machen. Für Arsenal wäre seine Verpflichtung eine Investition in die Gegenwart und die langfristige Entwicklung des Angriffs.

