Der FC Bayern bereitet sich auf einen möglichen Umbruch im Tor vor. Ein Karriereende von Manuel Neuer nach der Saison gilt als wahrscheinlich, entschieden ist aber noch nichts. Nach Sky-Infos prüfen die Münchner sieben bis acht Kandidaten. Gesucht wird kein junger Torhüter, der Jonas Urbig unmittelbar herausfordert. Der Plan sieht eine erfahrene und verlässliche Option vor, die sich hinter Urbig einordnet und bei Bedarf übernehmen kann. Gleichzeitig wollen die Verantwortlichen die Gespräche mit Neuer und Ulreich offen führen. Erst wenn bei beiden Routiniers Klarheit herrscht, dürfte die Nachfolgeplanung abgeschlossen werden.
Zum Profil passen mehrere bekannte Torhüter. Marvin Schwäbes Vertrag in Köln läuft bis 2027, soll sich Medienberichten zufolge aber nach 20 Saisoneinsätzen verlängern. Finn Dahmen ist bis 2027 an Augsburg gebunden. Oliver Baumann besitzt in Hoffenheim einen Vertrag bis 2028 samt Option auf ein weiteres Jahr. Bernd Lenos Kontrakt in Fulham läuft bis 2027, der Klub hat eine Option bis 2028. Auch Union Berlins Frederik Rönnow wäre aufgrund seiner Bundesliga-Erfahrung grundsätzlich eine denkbare Lösung.
Der internationale Markt bietet weitere Optionen. Koen Casteels ist bei Al-Qadisiya bis 2027 gebunden, Kevin Trapp bei Paris FC bis 2028. Lukas Hradeckys Vertrag in Monaco läuft 2027 aus und enthält eine Option auf eine zusätzliche Saison. Nick Pope steht noch bis 2027 bei Newcastle United unter Vertrag. Juan Musso ist bis 2028 an Atlético Madrid gebunden, Rui Silva ebenso lange an Sporting Lissabon; bei ihm besteht zudem eine Option bis 2029. Welche Torhüter am Ende tatsächlich in die engere Auswahl rücken, ist derzeit noch offen. Entscheidend bleibt das Profil: Erfahrung, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, Urbig bei seinem geplanten Aufstieg zur neuen Nummer eins zu unterstützen.
Wirklich heiß ist nach Sky-Infos noch kein Name - weder Leno, noch Dahmen oder Baumann.


