Johan Bakayokos Zukunft bei RB Leipzig ist offen. Der belgische Offensivspieler besitzt bei den Sachsen einen Vertrag bis 2030, konnte seinen Stellenwert zuletzt aber nicht festigen. Bereits in der vergangenen Saison war bei Bakayoko ein deutlicher Leistungsabfall zu erkennen. Unter dem neuen Trainer Martin Demichelis erhielt der Flügelspieler eine weitere Chance, sich neu zu empfehlen und wieder eine größere Rolle in der Mannschaft zu erarbeiten. Bislang gelang ihm das nicht. Bakayoko konnte die Erwartungen auf dem Platz noch nicht erfüllen und sorgte zudem mit disziplinarischen Auffälligkeiten intern für Unzufriedenheit. Dadurch hat sich seine sportliche Situation weiter verschärft.

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Nach Sky-Informationen ist ein Wechsel im kommenden Winter deshalb nicht ausgeschlossen. RB Leipzig hat noch keine endgültige Entscheidung über Bakayokos Zukunft getroffen, prüft aber mögliche Lösungen für die zweite Saisonhälfte. Neben einem festen Transfer ist auch ein Leihgeschäft denkbar. Eine vorübergehende Trennung könnte dem Offensivspieler ermöglichen, bei einem anderen Klub regelmäßig zum Einsatz zu kommen und neues Selbstvertrauen aufzubauen. Gleichzeitig könnte Leipzig abwarten, ob Bakayoko anschließend noch einmal eine Perspektive unter Demichelis erhält. Sein Vertrag verschafft dem Verein ausreichend Handlungsspielraum und verhindert wirtschaftlichen Zeitdruck. Entscheidend werden die kommenden Wochen bis zur Winterpause. Bakayoko muss im Training und bei möglichen Einsätzen zeigen, dass er seine Chance doch noch nutzen kann und bereit ist, die internen Anforderungen zu erfüllen. Bleibt eine Reaktion aus, dürfte RB den Markt intensiver sondieren. Ein Winterabschied ist nicht beschlossen, hat sich durch die sportliche Entwicklung und die disziplinarischen Themen aber zu einer realistischen Möglichkeit entwickelt.

