Transfer-Ticker

Claude-Maurice muss um Augsburg-Zukunft kämpfen

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Alexis Claude-Maurice steht noch bis zum kommenden Sommer beim FC Augsburg unter Vertrag. (Foto: Imago)
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21.10.2026 | 12:00 Uhr

Die Zukunft von Alexis Claude-Maurice beim FC Augsburg ist offen. Der Vertrag des offensiven Mittelfeldspielers läuft am Saisonende aus, doch eine Verlängerung ist derzeit noch kein konkretes Thema. Wie der „kicker“ berichtet, wollen die Verantwortlichen zunächst abwarten, ob sich der 28-Jährige wieder dauerhaft in den Vordergrund spielen kann. Claude-Maurice hatte große Teile der Vorbereitung angeschlagen verpasst und kam an den ersten sechs Bundesliga-Spieltagen lediglich dreimal als Einwechselspieler zum Einsatz. Dabei steuerte der Franzose ein Tor beim 4:1 in Frankfurt und eine Vorlage beim 2:3 in Bremen bei. Wegen muskulärer Probleme fehlte er anschließend gegen den FC Bayern und in Elversberg. Am Dienstag kehrte er teilintegriert ins Mannschaftstraining zurück und könnte gegen Union Berlin wieder zum Aufgebot gehören.

Anders als in den vergangenen beiden Spielzeiten ist Claude-Maurice in der Augsburger Offensive nicht mehr nahezu konkurrenzlos. Arijon Ibrahimovic, Robin Fellhauer, Anton Kade und Mert Kömür sind ebenfalls Optionen für die beiden offensiven Mittelfeldpositionen. „Es liegt an Alexis, sich wieder ins Team zu kämpfen“, wird Sportdirektor Benni Weber zitiert. Claude-Maurice kam im August 2024 ablösefrei zum FCA und erzielte seitdem 15 Tore in 60 Bundesliga-Partien. Mit Blick auf seine Zukunft sind drei Szenarien denkbar: ein Winterwechsel, durch den Augsburg noch eine Ablöse erzielen könnte, ein ablösefreier Abschied im Sommer oder eine Verlängerung. Gespräche sollen grundsätzlich geführt werden, nach derzeitigem Stand aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Claude-Maurice muss sich dafür sportlich wieder unverzichtbarer machen. Die größere Konkurrenz und die wiederkehrenden Beschwerden erhöhen den Druck. Die Qualität, sich einen festen Platz zu erarbeiten und seine Verhandlungsposition zu verbessern, besitzt der technisch starke Franzose weiterhin.

Verwendete Quelle: ntv.de