Lane Johnson gilt als Bank in der Offensive Line der Philadelphia Eagles. Er bemannt den Posten des Right Tackles bereits seit 2013 und gehört sein Jahren zu den allerbesten Tackles in der NFL. Nun kündigt er sein baldiges Karriereende an.
Der 36-Jährige geht 2026 bereits in seine 14. NFL-Saison und dies könnte auch seine letzte sein. Am Samstag sagte er gegenüber Reportern im Training Camp: "Wenn man älter wird, verändern sich die Dinge im Leben, ebenso die Prioritäten", sagte Johnson. "Die eigenen Kinder werden älter, die Eltern werden älter. Das rückt vieles in die richtige Perspektive. Es sieht so aus, als könnte dies wahrscheinlich mein letztes Jahr werden. Einfach, weil ich an einen Punkt komme, an dem ich darüber nachdenke, welche Prioritäten es abseits des Footballs gibt. Nicht, dass ich das Spiel nicht genießen würde. Ich liebe alles an diesem Sport und auch die Vorbereitung darauf, aber das ist nun einmal der Punkt, an dem ich mich in meiner Karriere befinde. Ich freue mich auf dieses Jahr, möchte so gut spielen, wie ich kann, und gesund bleiben. Das ist eigentlich alles."
Johnson war erst am vergangenen Freitag zum Team zurückgekehrt, nachdem er aus persönlichen Gründen und mit Genehmigung des Teams abwesend war. Das wiederum gab den Eagles die Chance, ein wenig nach vorn zu schauen und Rookie-Tackle Markel Bell, den man in Runde 3 des diesjährigen Drafts gezogen hat, auf dieser Position zu testen.
Johnsons enorme Fußstapfen
Johnsons Fußstapfen allerdings sind enorm. Er war der vierte Pick insgesamt im Draft 2013 und war seither durchgehend Starter auf Right Tackle - er machte alle seiner 168 bisherigen Spiele von Beginn an. Johnson wurde sechsmal in den Pro Bowl und zweimal ins All-Pro First Team gewählt. Er war maßgeblich an den zwei Super-Bowl-Triumphen des Teams in den Saison 2017 und 2024 beteiligt und stand zudem 2022 ein drittes Mal im großen Spiel.
Noch hat er keine finale Entscheidung über seine Zukunft getroffen. Doch während diese auf sich warten lässt, rückt der Fokus auf die neue Saison, in der es darum geht, die enttäuschende Vorsaison vergessen zu machen. Ein fitter Johnson - er verpasste 2025 sieben Spiele verletzungsbedingt -, wäre dafür sehr zuträglich.

