Olympia

Spezialboot gerammt und zerstört Gabelstapler schockt deutsche Olympia-Stars

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Die deutsche Crew braucht dringend ihr Ersatzboot.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Olympia-Schock für das Paradeboot des Deutschen Kanuverbandes: Das Kajak des Männer-Vierers wird auf dem Weg nach Tokio schwer beschädigt und kann nicht mehr genutzt werden. Die Crew ist nun darauf angewiesen, dass das Ersatzboot aus Duisburg pünktlich in der japanischen Hauptstadt ankommt.

Ein kurioser Totalschaden an ihrem Viererkajak auf der Reise nach Tokio hat die deutsche K4-Crew um Routinier Ronald Rauhe kurz vor den Olympischen Spielen geschockt. Das Paradeboot des Deutschen Kanu-Verbandes wurde beim Verladen in Luxemburg von einem Gabelstapler gerammt und schwer beschädigt, teilt der Verband mit. Die Gabelzinken haben das Vollcarbon-Boot demnach so unglücklich getroffen und demoliert, "dass ein Totalschaden entstanden ist." Bereits an diesem Donnerstag soll ein Ersatzboot für Max Rendschmidt, Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke nach Japan auf die Reise gehen.

"Der Trainer und wir waren erst einmal ziemlich aufgelöst. Das Besondere ist, dass es dieses Boot mit dieser Bauweise auf der ganzen Welt nur zweimal gibt", erklärte Liebscher. "Eins ist jetzt zerstört, das andere haben wir aktuell bei der Vorbereitung in Duisburg genutzt. Dieses Boot muss jetzt schnellstmöglich nach Tokio", sagte Liebscher. In Tokio verfügt die K4-Crew zwar über ein Ersatzboot, "allerdings nur einen Prototypen - und leider ist der auch nicht pink (Anmerk. d. Red.: Farbe der deutschen Boote). Daher war es uns wichtig, dass wir das Boot aus der Vorbereitung in Duisburg jetzt auf irgendeinem Weg noch nach Tokio bekommen", schilderte Rauhe. Die Kanuten reisen am kommenden Sonntag in die Olympia-Stadt.

Nach einer dreitägigen Vorbereitung in Tokushima reisen die Athleten am 31. Juli zu den Wettkampfstätten nach Tokio. Am 6. August kämpft der K4 dann über 500 Meter um Gold. Die Crew gilt als Topfavorit. In Rio hatten Rendschmidt und Liebscher mit Max Hoff und Marcus Groß 2016 Gold über die damals noch doppelt so lange Strecke geholt.

Quelle: ntv.de, tno/dpa/sid

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