Humanitäre Notlage in GriechenlandSteinmeier kritisiert mangelnde SolidaritätSeit einigen Wochen kommen weniger Flüchtlinge nach Mitteleuropa - allerdings nicht, weil weniger Menschen aus ihrer Heimat flüchten, sondern weil sie in Griechenland stranden. Den Außenminister stören nationale Alleingänge zur Abriegelung der Grenzen.28.03.2016
Gerüchte über GrenzöffnungFlüchtlinge kehren nach Idomeni zurückEinmal mehr scheint sich der Satz "Die Hoffnung stirbt zuletzt" zu bewahrheiten. Trotz der katastrophalen Zustände am griechischen Grenzübergang Idomeni kehren Flüchtlinge dorthin zurück. Gerüchte über eine bevorstehende Grenzöffnung sind der Grund.27.03.2016
Transport in andere UnterkünfteHunderte Flüchtlinge verlassen IdomeniDie Bedingungen im Flüchtlingslager Idomeni sind katastrophal. Seit Wochen harren die Menschen an der Grenze aus. Besonders Familien mit Kindern werden jetzt in andere Unterkünfte gebracht. Nach langem Protest steigen sie nun freiwillig in die Busse.26.03.2016
Nach Anschlägen von BrüsselPolen will keine Flüchtlinge mehr aufnehmenPolen hat den übrigen EU-Staaten zugesagt, ihnen Flüchtlinge abzunehmen. Doch nach den Anschlägen in Brüssel ändert sich die Meinung der Regierung in Warschau. Polen will keine Flüchtlinge mehr ins Land lassen.23.03.2016
Folgen des FlüchtlingspaktsHelfer beenden humanitäre ArbeitDie Vereinbarung der EU mit der Türkei über den Umgang mit Flüchtlingen hat Konsequenzen für die Hilfe vor Ort. Gleich zwei internationale Organisationen - darunter auch Ärzte ohne Grenzen - stellen aus Protest ihre Arbeit auf Lesbos ein. 23.03.2016
Schäuble legt Haushaltsentwurf vorBund hält bis 2020 an "schwarzer Null" festBis 2020 rechnet die Bundesregierung mit fast 31 Milliarden Euro Mehrausgaben und will dennoch in den nächsten Jahren ohne neue Schulden auskommen. Wie ist das möglich? Bundesfinanzminister Schäuble hat sein Rechenwerk vorgelegt.22.03.2016
Zu Entwicklungshilfe umdeklariertBund rechnet Flüchtlingsausgaben neu abEin Rechentrick soll helfen, die immensen Ausgaben für Flüchtlinge in Deutschland abzufedern. Sie sollen künftig fiskalisch als Entwicklungshilfe gelten. Damit wird nebenbei ein kleines moralisches Defizit ausgeglichen. Schweden hat es bereits vorgemacht.22.03.2016
Türkei-AbkommenWas wird aus den Flüchtlingen in Idomeni?Das Abkommen mit der Türkei soll den Flüchtlingszuzug in geregelte Bahnen lenken. Nur: Zehntausende Flüchtlinge, die sich bereits in Europa aufhalten, sind davon nicht betroffen. Helfen soll ausgerechnet eine Regelung, die bisher kaum funktioniert hat.21.03.2016
Syrer sind besonders gesetzestreuFlüchtlinge arbeiten selten schwarzIn Deutschland angekommen sind sie ohne Arbeitsgenehmigung oft zu monatelangem Nichtstun verdammt. Für Asylsuchende müsste deswegen eigentlich der Anreiz umso größer sein, sich mit Schwarzarbeit etwas dazu zu verdienen. Ist er aber nicht.21.03.2016
Hunderte erreichen GriechenlandEuropa stolpert ins AbkommenIm Hauruck-Verfahren setzen die EU und die Türkei das Flüchtlingsabkommen in Kraft. Die erforderlichen Ressourcen werden jedoch erst schrittweise aufgebaut. Auf den griechischen Inseln ändert sich zunächst kaum etwas. Zudem rückt Libyen in den Blick.20.03.2016