Flugzeugabsturz MH17

Eine Boeing 777 der Malaysia Airlines stürzt am 17. Juli 2014 auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur mit 298 Menschen an Bord in der Ostukraine ab. Um 15.20 Uhr explodiert in 10,1 Kilometern Höhe nahe des Flugzeugs eine Rakete, Tausende Metallteilchen durchbohren die Boeing. Die Passagiermaschine stürzt über der Ukraine ab. Die meisten Opfer kommen aus den Niederlanden. Zwei Jahre später sind sich internationale Ermittler sicher: Es waren pro-russische Rebellen, die eine Buk-Rakete auf die Maschine abfeuerten und die 298 Menschen töteten. Die russische Regierung beschuldigt die Ukraine, für den Abschuss verantwortlich zu sein.

Die Trümmer des abgestürzten Flugzeugs waren über mehrere Kilometer verstreut.

imago/Russian Look

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17.07.2019 15:00

Fünf Jahre nach MH17-Abschuss Und immer noch bleiben Rätsel

Vor genau fünf Jahren stürzt das Passagierflugzeug MH17 über der Ukraine ab, getroffen von einer russischen Rakete. Erst vor Kurzem werden die Namen von vier Hauptverdächtigen bekannt. Dann entführt die Ukraine noch einen wichtigen Zeugen aus dem Separatistengebiet. Von Denis Trubetzkoy, Kiew

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19.06.2019 15:34

298 Tote in der Ukraine Rebellen wegen MH17-Abschuss angeklagt

Beim Flug über die umkämpfte Ostukraine wird eine Malaysia-Airlines-Maschine mit fast 300 Menschen an Bord abgeschossen. Internationale Ermittler wollen nun vier prorussische Separatisten wegen Mordes anklagen. Einer von ihnen, der Russe Igor Girkin, äußert sich.

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25.05.2018 15:15

Abschuss der MH17 Westen drängt Russland zur Mithilfe

Die internationalen Ermittler im Fall des abgeschossenen Fluges MH17 sind sich sicher: Die Maschine wurde mit einer Rakete einer russischen Brigade abgeschossen. EU und Nato fordern Russland auf, Verantwortung zu übernehmen. Die Bundesregierung zieht nach.