Wirtschaft

Insgesamt 430 Milliarden Yuan Chinas Notenbank pumpt Geld in die Banken

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Die chinesische Notenbank versucht der Konjunkturabschwächung entgegenzuwirken.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Konjunktur in China schwächelt stark. Die Notenbank People's Bank of China greift jetzt ein und stellt dem Bankensystem insgesamt 430 Milliarden Yuan, umgerechnet etwa 55 Milliarden Euro, zur Verfügung.

Die chinesische Notenbank hat insgesamt 430 Milliarden Yuan (ca. 55 Milliarden Euro) an Liquidität in das Bankensystem des Landes gepumpt. Die People's Bank of China (PBoC) will damit sicherstellen, dass die Banken angesichts der Konjunkturabschwächung ausreichend Zahlungsmittel zur Verfügung haben.

Insgesamt 400 Milliarden Yuan stellte die Notenbank über ihre mittelfristige Kreditfazilität bereit, also über eine Kreditmöglichkeit, die bei Bedarf beansprucht werden kann. Diese ist mit 3,3 Prozent verzinst und hat eine Laufzeit von jeweils einem Jahr. Die Verzinsung der Fazilität ist im Vergleich zu den bisherigen Operationen der PBoC gleich geblieben.

Nach der Rückzahlung der Kredite im Rahmen jener mittelfristigen Fazilität, die am Donnerstag fällig ist, werden Chinas Banken nach der Bereitstellung der neuen Fazilität immer noch eine zusätzliche Liquidität von 17 Milliarden Yuan haben, teilte die PBoC mit.

Die Notenbank pumpte zudem 30 Milliarden Yuan über siebentägige sogenannte Reverse-Repurchase-Geschäfte oder Reverse Repos, also Rückkaufvereinbahrungen, in den Markt, die mit 2,55 Prozent verzinst sind. Dabei leihen die Finanzinstitute ihre Reserven vorübergehend der Notenbank und bekommen dafür Zinsen.

Quelle: n-tv.de, aeh/DJ

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