Wirtschaft

Millioneneinnahme für Bundesland Musk überweist Geld für Tesla-Grundstück

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Tesla-Chef Elon Musk ist seinem ersten Werk in Europa einen Schritt näher gekommen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Schon kommenden Sommer sollen Teslas E-Autos in Brandenburg vom Band rollen. Die umweltrechtliche Genehmigung steht noch immer aus. Dafür ist ein anderer Meilenstein erreicht: Die Rechnung für das Grundstück ist beglichen.

Der Kaufpreis für das künftige Fabrikgelände des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin ist laut Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach eingegangen. "Damit sind wir wieder einen kleinen Schritt vorangekommen", sagte der SPD-Politiker der Zeitung "Prignitzer". 43,4 Millionen Euro waren für das 300 Hektar große Grundstück vereinbart worden.

"Das Objekt ist definitiv gut unterwegs", sagte Steinbach. Es gebe ständig Telefonschalten mit den unterschiedlichen Bereichen - Infrastruktur, Energie, Wasser. Tesla sei einer der Lichtblicke im Land, auch für ihn, sagte der Minister der Zeitung. Wann der US-Autobauer alle Genehmigungen zusammen habe, könne er nicht genau vorhersagen. Er deutete aber auf den Herbst und Winter des Jahres. "Ich rechne aber damit, dass die Monatszahl im Datum zu diesem Zeitpunkt eher aus zwei Ziffern bestehen wird."

Zuletzt hatte das Unternehmen darum gebeten, den Antrag auf vorzeitige Genehmigung für den Bau des Fundaments vorerst ruhend zu stellen und geänderte Unterlagen einzureichen. Damit erfülle Tesla die Nachforderungen von Behörden. Die komplette umweltrechtliche Genehmigung für den Bau der ersten europäischen Fabrik steht noch aus, aber Tesla hat auf eigenes Risiko bereits einen Teil der Fläche gerodet und dort den Boden planiert. Tesla will in Grünheide nahe Berlin vom Sommer nächsten Jahres an rund 500.000 E-Autos im Jahr bauen.

Quelle: ntv.de, ibu/dpa

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