Der Sport-Tag
31. Oktober 2016
20:38 Uhr

Ecclestones Erbe als Formel-1-Boss soll feststehen

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Bernie Ecclestone spielt künftig nicht mehr die Hauptrolle in der Formel 1. (Foto: REUTERS)

Der designierte neue Formel-1-Eigner Liberty Media ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Chef-Promoter Bernie Ecclestone angeblich fündig geworden. Wie das Fachmagazin "Auto Bild Motorsport" berichtet, soll der britische Star-Ingenieur Ross Brawn als künftiger Chef der Königsklasse feststehen. Der Vertrag mit Liberty Media sei bereits unterschrieben. Auch der Automobilweltverband Fia soll bereits seine Zustimmung gegeben haben. Der 61-jährige Brawn hatte sich zuletzt in einem Interview mit dem Daily Telegraph offensiv um eine führende Rolle in der Königsklasse beworben. "Der Formel 1 dabei zu helfen, eine bessere Formel 1 zu werden, das wäre reizvoll. Es wäre die eine Sache, die interessant für mich ist. Auf diese Weise wäre ich gerne in den Sport involviert", hatte Brawn gesagt. Die Rückkehr zu einem Team der Formel 1 schloss er dagegen aus. Über Ecclestones künftige Rolle ist demnach noch nicht abschließend entschieden worden. Anfang September hatte Liberty Media noch betont, Ecclestone für mindestens drei weitere Jahre an Bord behalten zu wollen.

19:42 Uhr

Robben kehrt ohne Jubel-Hemmung heim

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Arjen Robben will auch gegen seinen Ex-Klub Eindhoven treffen. (Foto: REUTERS)

Trotz aller Verbundenheit: Bayern Münchens Superstar Arjen Robben fiebert dem Champions-League-Duell bei seinem Ex-Klub PSV Eindhoven entgegen und würde auch im Falle eines Torerfolgs wie gewohnt jubeln. "Ich spiele jetzt für Bayern München, und wenn ich ein Tor schieße, bin ich froh und glücklich", sagte er: "Das hat nichts mit dem Respekt gegenüber den Fans oder dem Verein zu tun. Wenn du kein Tor schießen willst, dann brauchst du gar nicht erst zu spielen." Robben, der von 2002 bis 2004 bei der PSV gespielt hatte, sprach von "zwei schönen Jahren in Eindhoven", die wichtig für seine Karriere gewesen seien. "Aber man muss es auch nicht übertrieben", sagte der 32-Jährige, der aber auch zugab: "Es ist etwas ganz Besonders, wieder hier zu sein, und natürlich freue ich mich auf das Spiel."

19:14 Uhr

Der Schöpfer des WM-Pokals ist tot

Die Fußballwelt trauert um Silvio Gazzaniga. Der Schöpfer des WM-Pokals sei im Alter von 95 Jahren in seiner Geburtsstadt Mailand gestorben, sagte sein Sohn Giorgio laut Nachrichtenagentur Ansa. Der italienische Bildhauer hatte den Pokal, den zuletzt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 2014 in Brasilien hochheben durfte, im Jahr 1971 kreiert. Auf einem Bodendurchmesser von 13 Zentimetern sind zwei die Weltkugel umfassende Fußballer dargestellt. Der Pokal ist Nachfolger des "Coupe Jules Rimet", der bei den Weltmeisterschaften von 1930 bis 1970 vergeben wurde. Nachdem der Fußball-Weltverband Fifa einen Auftrag für die Gestaltung des neuen Pokals ausgeschrieben hatte, gingen 53 Vorschläge ein. Gazzaniga gewann.

18:58 Uhr

Depression verhindert Furys Doping-Anhörung

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Wegen einer Depression verschiebt sich die Doping-Anhörung von Tyson Fury auf unbestimmte Zeit. (Foto: dpa)

Der Dopingfall des ehemaligen Box-Weltmeisters Tyson Fury zieht sich in die Länge. Die für den 4. November geplante Anhörung des 28-Jährigen vor dem britischen National Anti Doping Panel ist abgesagt worden. "Der Termin ist auf unbestimmte Zeit verschoben", sagte Furys Anwalt Lewis Power dem Fachblatt "Sport Bild", "sein Zustand lässt die Anhörung nicht zu." Fury ist aufgrund einer Depression in Behandlung. Seine WM-Gürtel der Verbände WBO und WBA hatte er im Oktober niedergelegt, nachdem er zweimal seine Titelverteidigungen gegen Wladimir Klitschko abgesagt hatte. Zuletzt war ein für den 28. Oktober geplantes Duell in Manchester geplatzt. Bei Fury waren im Frühjahr 2015 erhöhte Werte der verbotenen Substanz Nandrolon gefunden wurden. Ihm drohen bis zu vier Jahre Sperre. Zudem war Fury im September zweimal positiv auf Kokain getestet worden. Dafür entzog ihm das British Boxing Board of Control die Kampflizenz.

18:02 Uhr

Hamburger SV bestraft Wood für Rote Karte

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Die Rote Karte für Bobby Wood kam erst den Hamburger SV teuer zu stehen - und jetzt auch den Stürmer selbst. (Foto: imago/Jan Huebner)

Fußball-Bundesligist Hamburger SV wird Stürmer Bobby Wood nach seiner Roten Karte beim 0:3 im Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FC Köln intern bestrafen. "Das müssen wir sanktionieren, weil es nicht zu akzeptieren ist", sagte Trainer Markus Gisdol nach dem Auslaufen der Mannschaft. Der 23 Jahre alte US-Nationalspieler, den nach seinem Ellenbogen-Check gegen den Kölner Dominique Heintz eine Geldstrafe erwartet, entschuldigte sich bei seinen Teamkollegen. Wie lange er gesperrt wird, war noch nicht klar. Mit nur zwei Punkten und zwei Tore sind die Norddeutschen Bundesliga-Schlusslicht.

17:21 Uhr

Fifa lässt Fans bei Weltfußballer-Wahl abstimmen

Die Fifa hat das Prozedere für die neue Version der Weltfußballer-Wahl bekanntgegeben. Vor der ersten Ausgabe der "The Best Fifa Football Awards" am 9. Januar sollen auch Fans über die Wahl der besten Spieler und Trainer des Jahres 2016 mitentscheiden. Das teilte der Fußball-Weltverband mit. In dem neuen Wahlverfahren zählen die Stimmen der Spielführer und Cheftrainer von Nationalteams zu 50 Prozent. Die restlichen 50 Prozent machen eine ausgewählte Gruppe von über 200 Medienvertretern sowie eine öffentliche Abstimmung unter Fans aus. Bis zum kommenden Freitag will die Fifa alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen der Weltfußballerin, des Weltfußballers sowie der Welttrainer des Jahres bekanntgeben. Bis zum 22. November kann dann gewählt werden. Anschließend will der Verband am 2. Dezember eine Liste mit den jeweils drei Nominierten in den einzelnen Kategorien veröffentlichen.

16:29 Uhr

Experiment: Bringt Fußball ohne Abseits mehr Tore?

Moderner Fußball ohne Abseits? Undenkbar! Worüber sollte sonst beim achten Feierabendbier angeregt philosophiert werden, wenn nicht über Tomaten-Schiedsrichter und falsche Abseitspfiffe? Das Fußballmagazin "11Freunde" hat trotzdem mal durchdacht, wie das wohl wäre, dieser Fußball ohne Abseits. Und weil durchdenken in diesem Fall nicht zielführend ist, haben es die "11Freunde" mit 22 Sportsfreunden in Berlin praktisch ausprobiert. Anfang Oktober traten die Oberligisten Hertha 03 Zehlendorf und Tennis Borussia Berlin gegeneinander an, ohne Abseitsregel, aber beobachtet von Experten und fünf Kameras. Haupterkenntnis laut Christoph Biermann, Initiator des Experiments: Es gibt zwar Taktikanleihen bei Hockey und Handball. Mehr Treffer gibt es dadurch aber nicht. "Am Ende sind nicht mehr Tore gefallen, als bei einem normalen Spiel. Davon waren eigentlich alle ausgegangen", sagte Biermann dem Deutschlandfunk. Sein Erklärungsansatz: "Das Spiel wird aktuell durch die Abseitsregel sehr stark strukturiert. Weil die Abwehrreihen durch starkes Aufrücken das Feld verkleinern. Würde das wegfallen, müsste sich jeder Trainer viel neues Ausdenken." Moderner Fußball ohne Abseits? Für Biermann wäre es "ein ganz neuer, ein ganz anderer Fußball".

16:09 Uhr

Frings plant Karriere als Cheftrainer

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Torsten Frings hat Gefallen an der Trainerarbeit gefunden - und damit, so scheint es, auch seine Berufung. (Foto: imago/nph)

Als Co-Trainer ist Torsten Frings bei Werder Bremen gescheitert. Trotzdem strebt der 39-Jährige langfristig eine Karriere als Chefcoach an. "Ich bin für vieles offen. Mal sehen, welche Möglichkeiten sich ergeben. Erst dann werde ich mir konkrete Gedanken machen", sagte Frings gegenüber spox.com. Derzeit habe er "keinen Masterplan mit genauen Zeitangaben in der Hinterhand". Frings war bei Werder unter Viktor Skripnik zuletzt Co-Trainer, wurde nach einem enttäuschenden Saisonstart aber mit dem Ukrainer entlassen. "Es war nicht schön, wenn man nach rund 20 Jahren im Klub gesagt bekommt, dass es nicht mehr weitergeht", sagte er: "Das Aus hat an mir genagt. Ich bin mit meinen Brüdern ein paar Tage zum Angeln nach Norwegen gefahren. Man versucht dann natürlich zu reflektieren, welche Fehler man begangen haben könnte. Ich habe aber nicht vor, mir deshalb jetzt monatelang den Kopf zu zerbrechen."

15:24 Uhr

Neuer Vertrag bei Real: Bale verdient weniger als Kroos

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Ein Gutverdiener. (Foto: dpa)

Der walisische Torjäger Gareth Bale soll laut Medienberichten für seinen neuen Sechsjahresvertrag bis 2022 bei Champions-League-Sieger Real Madrid 115 Millionen Euro kassieren. Damit würde er aber hinter seinem deutschen Teamkollegen Toni Kroos rangieren, der Mitte Oktober ebenfalls bis 2022 verlängerte und mit 20 Millionen Euro per annum zum deutschen Top-Verdiener aufstieg. Bale unterschrieb am Vormittag das neue Arbeitspapier bei den Königlichen. Mehr Salär als Kroos und Bale kassiert bei Real auf jeden Fall noch Superstar Cristiano Ronaldo. Die Königlichen hatten den Briten Bale 2013 für die damalige Weltrekordablöse von 100,76 Millionen Euro von Tottenham Hotspur verpflichtet.

15:01 Uhr

Angelique Kerber erhält den Sport-Bambi

Nach der Niederlage im WTA-Finale in Singapur gibt es für Angelique Kerber einen kleinen Trost. Die Nummer eins der Welt wird am 17. November in Berlin mit dem Bambi ausgezeichnet.

Die Jury begründete die Auswahl mit Kerbers Verdiensten um den Tennissport: "Angelique Kerber hat mit ihren großartigen Leistungen nicht nur Turniere gewonnen und sich an die Spitze der Weltrangliste gesetzt, sondern sich auch in die Herzen von Millionen Menschen in Deutschland gespielt. Ihr Erfolg hat eine historische Dimension: Seit Steffi Graf war der Tennissport nicht mehr so präsent in Deutschland."

Kerber erlebt derzeit das beste Jahr ihrer Karriere. Sie holte zwei Grand-Slam-Siege und wurde 19 Jahre nach Steffi Graf die neue Nummer eins der Welt.

Kerber bleibt ein fast perfektes Jahr

13:42 Uhr

Falschmeldung: Lyon-Profi Valbuena ist am Leben

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Derzeit verletzt, aber dennoch wohlauf: Mathieu Valbuena (l.). (Foto: dpa)

Der französische Fußball-Erstligist Olympique Lyon hat erzürnt auf eine im Internet kursierende Falschmeldung reagiert, wonach der französische Nationalspieler Mathieu Valbuena gestorben sei. Valbuena sei zwar derzeit verletzungsbedingt außer Gefecht, aber ansonsten wohlauf. "Mathieu Valbuena ist zum Glück am Leben - entgegen dem, was gemeine Menschen auf Twitter behaupten", schrieb der französische Klub auf seinem offiziellen Twitter-Account. Der Verein sei "entsetzt über dieses unmenschliche und unmoralische Verhalten". Der 32-jährige Valbuena spielt seit 2015 für Lyon und kam bisher in 52 Spielen für die Nationalmannschaft zum Einsatz.

12:47 Uhr

Medien: Wolfsburg trifft sich mit portugiesischem Star-Trainer

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Nach der Saison 2015/16 beendete Villas-Boas seine Tätigkeit bei Zenit vorzeitig. (Foto: picture alliance / dpa)

Nach der Entlassung von Dieter Hecking steckt der VfL Wolfsburg noch immer in der Trainersuche. Der "Kicker" berichtet nun, dass es ein erstes Treffen mit dem portugiesischen Trainer André Villas-Boas gegeben haben soll.

  • Der 39-Jährige feierte einst Riesenerfolge mit dem FC Porto und trainierte dann die Premier-League-Klubs aus Chelsea und Tottenham.

  • Villas-Boas war zuletzt zwei Jahre bei Zenit St. Petersburg in der russischen Liga tätig, nimmt momentan aber eine schöpferische Pause.

  • Noch setzt der VfL Wolfsburg auf Interims-Coach Valerien Ismael, hat aber bestätigt, sich nach Alternativen umzusehen.

11:53 Uhr

Läufer bricht zusammen und stirbt beim Frankfurt-Marathon

Beim Frankfurt Marathon hat es am Sonntag einen Todesfall gegeben. Wie die Veranstalter erst heute Vormittag bestätigten, ist einer der Läufer nach etwa 39 Kilometern auf der Strecke zusammengebrochen und trotz einer sofortigen ärztlichen Versorgung sowie mehrerer Wiederbelebungsversuche später in einem Krankenhaus gestorben. Der Läufer hatte eine Vorerkrankung des Herzens, erklärte Pressesprecher Alex Westhoff der "Frankfurter Rundschau". Es ist der erste Todesfall in der 35-jährigen Geschichte der zweitgrößten deutschen Marathon-Veranstaltung.

11:01 Uhr

Ecclestone droht Hockenheim mit Absage

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Beharrt auf seine Millionen: Bernie Ecclestone. (Foto: imago/Crash Media Group)

Im Poker um die Austragung des Grand Prix von Deutschland 2017 beharrt Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone auf seinen finanziellen Forderungen.

  • "Hockenheim ist für das nächste Jahr noch nicht sicher. Wenn sie nicht bereit sind, das Geld zu bezahlen, das alle anderen Veranstalter in Europa auch bezahlen, wird es wohl kein Deutschland-Rennen geben", sagte der Brite am Rande des Rennens in Mexiko der "Bild"-Zeitung.

  • Als Gastgeber des Deutschland-Grand-Prix am 30. Juli 2017 ist nicht wie turnusmäßig eigentlich üblich der Nürburgring angesetzt, sondern wie seit 2008 ausschließlich in geraden Jahren der Hockenheimring - allerdings nur unter Vorbehalt.

  • Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler verhandelt seit Wochen mit Ecclestone über eine Austragung, will aber die Antrittsgage in Millionenhöhe nicht zahlen. "Es darf kein Minus herauskommen", hatte Seiler zuletzt gesagt.

10:13 Uhr

Neuer Vertrag für Löw ist offenbar perfekt

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Der DFB bindet Löw wohl auch über die WM 2018 hinaus. (Foto: dpa)

Die Vertragsverlängerung von Bundestrainer Joachim Löw ist wohl perfekt. Der Deutsche Fußball-Bund hat zu einer Pressekonferenz "aus aktuellem Anlass" um 12.30 Uhr in die Verbandszentrale in Frankfurt eingeladen.

  • Dann dürfte die vorzeitige Ausweitung des Kontraktes mit dem Weltmeistertrainer offiziell verkündet werden.

  • Löw soll einen neuen Vertrag bis zur EM 2020 erhalten.

  • Bislang galt die Vereinbarung bis zur WM 2018 in Russland, bei der der 56-Jährige mit Manuel Neuer, Mesut Özil und Co. die historische Titelverteidigung schaffen will.

09:53 Uhr

OKC-Star Westbrook schreibt NBA-Geschichte

Gegen die Los Angeles Lakers lieferte Russel Westbrook eine überragende Leistung ab. Mit einem erneuten Triple-Double schreibt der Star von Oklahoma City Thunder NBA-Geschichte und steigt in einen elitären Kreis auf.

  • Beim 113:96-Sieg erzielte der Point Guard mit 33 Punkten, 16 Assists und 12 Rebounds zum zweiten Mal in den ersten drei Spielen zweistellige Werte in den drei Kategorien. Das gelang zuletzt Magic Johnson in der Saison 1982/83.

  • Westbrook ist damit erst der vierte Spieler, der nach zwei Spielen drei Triple-Double aufweist. Mit 38,6 Punkten, 12,3 Rebounds und 11,6 Assists bringt es der OKC-Star auch im Schnitt auf ein Triple-Double. Das schaffte zuletzt Robertson in der Saison 1961/62.

  • Der 27-Jährige ist zudem der erste Spieler, der in den ersten drei Spielen mindestens 100 Punkte, 30 Rebounds und 30 Assists erzielte.

09:32 Uhr

MLB: Cubs senden Lebenszeichen in der Finalserie

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Die Cubs schicken die Serie zurück nach Ohio. (Foto: imago/UPI Photo)

Die Cleveland Indians haben ihren ersten Matchball zum Gewinn der World Series nicht genutzt. Der zweimalige Meister verlor das fünfte Finalspiel der Major League Baseball (MLB) im legendären Wrigley Field bei den Chicago Cubs 2:3 und führt damit in der best-of-seven-Serie nur noch mit 3:2.

  • In den kommenden beiden Finalspielen kann Cleveland nun aber im eigenen Stadion den ersten Titel seit 1948 klar machen.

  • Die Cubs, die seit 1908 auf den Gewinn der World Series warten und vor der nächsten schmerzhaften Enttäuschung in ihrer fast schon tragischen Team-Historie stehen, war es nach zwei Heimniederlagen in Folge der erste Sieg im Wrigley Field.

  • "Wir haben mit dem Rücken zur Wand unsere beste Leistung gebracht", sagte Chicagos Third Baseman Kris Bryant. Dies gibt den Cubs Hoffnung für Spiel sechs am Dienstag (Mittwoch deutscher Zeit, 1.00 Uhr) im Progressive Field in Cleveland.

08:48 Uhr

Kuntz widerspricht Insolvenzgerüchten um Kaiserslautern

Stefan Kuntz hat Berichten widersprochen, der 1. FC Kaiserslautern sei 2008 zahlungsunfähig gewesen und hätte eigentlich absteigen müssen. "Insolvenzgefahr bestand nicht", sagte der damalige Vorstandsvorsitzende des Clubs dem "Kicker".

  • Die Lage sei allerdings sportlich und wirtschaftlich sehr schlecht gewesen. Gemeinsam mit der Stadt habe man eine Lösung für die Stadionpacht gefunden, die vor seiner Amtszeit nicht gezahlt worden sei, so der heutige Coach der U21-Nationalmannschaft.Kuntz war im April 2008 beim FCK Vorstandschef geworden.

  • Das RTL-"Nachtjournal" hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass die Pfälzer damals eigentlich in die dritte Liga hätten absteigen können, weil sie zahlungsunfähig gewesen seien und damit Insolvenz hätten anmelden müssen.

08:13 Uhr

Gisdol giftet gegen den Schiedsrichter

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Sichtlich erbost: Markus Gisdol. (Foto: dpa)

Nach der 0:3-Niederlage gegen den 1.FC Köln musste HSV-Trainer Markus Gisdol offenbar seiner Wut freien Lauf lassen. Zielgerichtet steuerte er auf Schiedsrichter Benjamin Brand zu und sagte dem Unparteiischen in deutlichen Worten, was er von seiner Leistung hielt.

  • Besonders störte sich Gisdol an den wenigen Sekunden zwischen der 57. Und 58. Minute. "Es ist ja nicht wirklich schwer zu vermuten, was ich ihm da mitzuteilen hatte", erklärte Gisdol wenig später.

  • "Seine Entscheidung war spielentscheidend, das habe ich ihm auch gesagt", so der sichtlich aufgewühlte Trainer.

  • Tatsächlich war der Hamburger Groll über die beiden Szenen des Spiels verständlich – zumindest über die erste. So hatte der zuvor bereits gelbvorbelastete Marco Höger einen aussichtsreichen HSV-Konter nur durch ein taktisches Foul an Bobby Wood am Mittelkreis verhindern können, dafür aber nicht die verdiente zweite Gelbe Karte bekommen.

  • Wenig später erhielt der eben erst gefoulte Wood dagegen selbst die Rote Karte – dem HSV gelang danach so gut wie nichts mehr.

07:09 Uhr

NHL-Torhüter Greiss führt New York zum Sieg

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(Foto: AP)

Ein starker Eishockey-Torhüter Thomas Greiss hat die New York Islanders in der nordamerikanischen Profiliga NHL zu einem 5:1 (2:0, 0:0, 3:1) über die Toronto Maple Leafs geführt.

  • Der deutsche Keeper wehrte 33 von 34 Schüssen der Kanadier ab. Auch Islanders-Verteidiger Dennis Seidenberg überzeugte und bereitete mit seinen ersten beiden Vorlagen in der neuen Saison das dritte und vierte Tor des Teams aus Brooklyn vor.

  • Der Höhenflug der Edmonton Oilers und Leon Draisaitl hingegen ist vorerst gestoppt. Das 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) gegen die Ottawa Senators bedeutete die zweite Niederlage im neunten Match.

06:23 Uhr

Dallas verliert ohne Nowitzki in letzter Zehntelsekunde

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Die Mavs warten weiter auf den ersten Saisonsieg. (Foto: imago/ZUMA Press)

Die Dallas Mavericks warten ohne den verletzten Basketball-Superstar Dirk Nowitzki weiter auf ihren ersten Sieg in der neuen NBA-Saison. Der Champion von 2011 verlor bei den Houston Rockets mit 92:93 (53:63) und kassierte die dritte Niederlage im dritten Match.

  • Nach Angaben von Mavs-Trainer Rick Carlisle fehlte Nowitzki wie bereits am Freitag erneut wegen Magenbeschwerden, aber auch wegen Problemen an der Achillessehne. "Ich hoffe, es ist nichts Ernstes", sagte der Coach nach dem Spiel. Die Reise nach Houston machte der deutsche Ausnahmespieler allerdings mit.

  • Die Entscheidung in der Partie fiel erst 0,1 Sekunden vor dem Ende, nachdem Rockets-Star James Harden einen von zwei Freiwürfen zum 93:92-Erfolg nutzte. Erfolgreichster Werfer bei Dallas war Wesley Matthews mit 25 Punkten, Harden erzielte 28 Zähler.