Panorama

Vom Tierheim zur Downing Street Boris Johnson adoptiert Jack-Russell-Welpen

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Der Welpe wird nun wohl zum bekanntesten Hund in Großbritannien.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein junger Hund wird wegen einer Missbildung seinem Schicksal überlassen, aber er hat Glück im Unglück: Der britische Premier Boris Johnson und seine Freundin nehmen den Welpen bei sich auf. In London wartet bereits ein weiterer tierischer Mitbewohner auf ihn.

Während Boris Johnson politisch zurzeit mit seinem Brexit-Kurs Europa in Atem hält, kann er sich privat über Familienzuwachs freuen. Wie unter anderem die BBC und die "Daily Mail" berichten, adoptiert er zusammen mit seiner Freundin Carrie Symonds einen jungen Jack-Russell-Terrier. Der 15 Wochen alte Welpe zieht mit dem Paar in die Downing Street, die offizielle Residenz des britischen Premierministers.

Zuvor befand sich der junge Hund in der Obhut eines Tierheims in South Wales. Hundezüchter hatten ihn wohl wegen seines fehlgeformten Kiefers ausgesetzt, sodass Tierschützer ihn aufpäppeln mussten. Ansonsten hätte man ihn vermutlich getötet. In einem Statement zeigt sich das Tierheim "überglücklich, dass dieser wunderschöne Welpe sein Leben mit Carrie und dem Premierminister in ihrem Zuhause in der Downing Street genießen wird".

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Vor ihm ist keine Maus in der Downing Street 10 sicher: Kater Larry.

(Foto: picture alliance/dpa)

Dort wird der noch namenlose Vierbeiner auf einen berühmten Mitbewohner treffen: Der Kater Larry ist seit 2011 der sogenannte "Chief Mouser to the Cabinet", also der oberste Mäusefänger in der Amtswohnung des Premiers. Aber werden die beiden miteinander klarkommen? Der Tierarzt Marc Abraham sagte laut BBC, der Welpe habe im Tierheim bereits zu Katzen Kontakt gehabt. Abrahams soll den jungen Hund an Johnson und Symonds vermittelt haben. Da der Welpe Johnson und seiner Freundin persönlich gehöre, würde er der "Daily Mail" zufolge, im Gegensatz zu Larry, mit dem Paar auch wieder ausziehen.

Mit der Adoption des Hundes macht der Premier auch auf ein Gesetz gegen Massenzuchtbetriebe aufmerksam, das nächstes Jahr in Großbritannien in Kraft tritt. Damit soll gegen die schlechten Zuchtbedingungen bei Hunden und Katzen vorgegangen werden, berichtet die "Daily Mail".

Quelle: n-tv.de, lwe

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