Panorama

Gib Gummi beim Sex Erstes Puppen-Bordell in Barcelona

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Gestatten: Lily.

(Foto: Lumidolls.com)

Na Püppchen, wie wär's mit uns? In Barcelona erhält ein plumper Spruch wie dieser auf einmal eine ganz neue Bedeutung. Der Grund: Hier gibt es ab sofort das erste Gummipuppen-Bordell. Ein Scherz? Mitnichten.

Für den Hausgebrauch soll mancher Mann ja schon eine zu Hause haben. Irgendwer muss die "Love Dolls" namens Pamela, Bridget oder Carmen, die in Sexshops oder beim Erotikversand angeboten werden, schließlich kaufen.

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Katy.

(Foto: Lumidolls.com)

Doch würden Männer auch für eine Gummipuppe ins Bordell gehen? Die Betreiber von "Lumi Dolls" scheinen daran keine Zweifel zu haben. Sie haben in Barcelona tatsächlich den ersten Puff eröffnet, in dem die Männer ausschließlich Liebesdienerinnen aus Kunststoff erwarten.

Was wie ein 1.-April-Scherz am 1. März klingt, ent"puppt" sich beim Besuch der zugehörigen Webseite als anscheinend durchaus ernstgemeintes Unterfangen. Insgesamt vier Gummi-Gespielinnen stehen für ein Schäferstündchen ohne viel Rumgerede zur Wahl: die vollbusige Europäerin Katy, die dunkelhäutige Afrikanerin Leiza, die asiatische Lolita Lily und das japanische Manga-Girl Aki. Und zugegeben, die vier sehen dann doch um ein vielfaches lebensechter und attraktiver aus als die Luftmatratzen in Frauenkörperform, die sonst so als Gummipuppen daherkommen.

Besser als eine Frau, die atmet?

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Leiza.

(Foto: Lumidolls.com)

Das liegt sicher nicht zuletzt daran, dass man Katy, Leiza, Lily und Aki nicht erst aufpumpen muss, bevor man sich mit ihnen vergnügen kann. Die Damen bestehen vielmehr komplett aus Silikon und bringen jeweils 40 Kilogramm auf die Waage. "Es handelt sich um absolut realistische Puppen", versichert "Lumi Dolls" auf seiner Webseite. Nicht nur die Gelenke würden sich wie bei lebenden Menschen bewegen, auch die Haut würde sich wie echt anfühlen. "So können Sie Ihre Fantasien grenzenlos ausleben. Diese Sex-Puppen machen das Erlebnis genussvoller, aufregender und erotischer", versprechen die Bordell-Betreiber. Ja, sie gehen sogar so weit, eine sinnlichere Erfahrung als mit einer Frau, "die lebt und atmet", in Aussicht zu stellen.

Ein derart großes Silikon-Vergnügen hat natürlich seinen Preis. So rufen die Puppen-Zuhälter schlappe 80 Euro für eine Stunde Zweisamkeit mit der Kunststoff-Lady der eigenen Wahl auf. Und das ist das Eröffnungsangebot! Später werden für ein einstündiges Tête-à-Tête mit Katy, Leiza, Lily oder Aki einmal 120 Euro fällig.

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Aki.

(Foto: Lumidolls.com)

Gegen entsprechendes Bargeld lassen sich natürlich auch längere oder ausgefallenere Treffen - etwa über die ganze Nacht oder mit Paaren - arrangieren. Und auch sonst soll kein Kundenwunsch unerfüllt bleiben. So streifen die Damen gern ein präferiertes Outfit über oder begeben sich zu Beginn des Techtelmechtels in eine bestimmte Position.

Pornos oder Kerzenschein?

Wer da nebenher noch Pornos gucken möchte, bleibt ein Rätsel. Dennoch warten die zu allem bereiten Lustsklavinnen in ihren Gemächern auch noch mit großen Plasmafernsehern auf, um sich nötigenfalls mit ein paar Bewegtbildern von Matratzensportlern aus Fleisch und Blut in Stimmung zu bringen. Aber auch eine romantische Kerzenschein-Atmosphäre oder sanfte Hintergrundmusik kann in den Räumen gebucht werden.

Keine Sorge müsse man sich um die Hygiene und ansteckbare Krankheiten machen, versichert "Lumi Dolls". Katy, Leiza, Lily und Aki würden nach Gebrauch stets ordentlich desinfiziert. Dennoch wird den Freiern die Benutzung eines Kondoms nahegelegt. Nach dem Motto: Geben Sie Gummi - in jeder Hinsicht irgendwie.

Quelle: ntv.de, vpr