Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Fast ganz Deutschland wird weiß

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Bis Mittwochabend können bis zu 80 Prozent Deutschlands mit Schnee bedeckt sein.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der nächsten Woche hält Schnee und Frost Einzug in fast alle Winkel des Landes. In den höheren Lagen können am Anfang der Woche bis zu 40 Zentimeter Neuschnee fallen. Aber auch auf Meeresspiegelhöhe kehrt der Winter ein und die Temperaturen schwanken um den Gefrierpunkt.

Nachdem Frau Holle jetzt auch dem Osten unseres Landes einige Zentimeter Neuschnee bis ganz runter spendiert hat und die Mittelgebirge ja schon seit einiger Zeit ins winterliche Kleid gehüllt sind, legen Schnee und Frost in der neuen Wetterwoche weiter nach. So schneit es am Montag zwischen der Küste und den Mittelgebirgen noch weiter. Am Dienstag lässt der Schneefall vorübergehend nach, bevor es am Mittwoch verbreitet schneien dürfte.

Wenn es so kommt, wie es die Wettercomputer momentan berechnen, dann könnten bis Mittwochabend rund 80 Prozent von Deutschland weiß sein. Oft sind es allerdings nur ein bis drei Zentimeter. In Lagen über 400 Metern wächst die Schneedecke ebenfalls langsam, aber dafür stetig an und es sind oft fünf bis 15 Zentimeter drin. Über 700 Metern Höhe sind vielerorts 15 bis 25, in den Gipfellagen sogar 25 bis 40 Zentimeter Gesamtschneedecke zu erwarten.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander

(Foto: ntv)

Den meisten Schnee gibt es unterdessen im Hochschwarzwald mit 40 bis 80 Zentimetern. Auf der Zugspitze sind es zwar 130 Zentimeter. Das ist für die Jahreszeit jedoch eher unterdurchschnittlich, während beispielsweise in den Tälern Osttirols mit 120 bis 170 sogar Rekordschneemengen liegen.

Die Kehrseite der winterlichen Medaille: Wir müssen uns wiederholt auf glatte Straßen einstellen. Einerseits durch Neuschnee. Andererseits durch den Nachtfrost. Tagsüber klettern die Temperaturen im Flachland noch höchstens auf 1 bis 3 Grad und im Bergland oberhalb von 300 Metern festigt sich der Dauerfrost. Hier die Wetterwoche im Detail.

Nacht zu Montag: Glätte mit Schnee und Nebel

In der Nacht ist es von den Mittelgebirgen nordwärts wechselhaft mit weiterem Schnee oder Schneeregen. Zum Teil ist und bleibt es glatt auf den Straßen und die Winterdienste dürften bei Temperaturen um den Gefrierpunkt so oder so häufig im Einsatz bleiben. Im Süden ist es dagegen trocken, teils auch aber neblig trüb bei Tiefstwerten bis minus 6 Grad. Am ehesten frostfrei bleiben bei einem teilweise stürmischen Wind die Nordlichter.

Montag: Etwas Schnee mit Glättegefahr

Südlich der Donau bleibt es ruhig und trocken mit zum Teil zähem Nebel. Im äußersten Norden bleibt es ebenfalls meistens trocken. Ansonsten gibt es etwas Schnee oder Schneeregen, gebietsweise mit Glättegefahr. Dabei bleibt es nasskalt bis winterlich mit minus 2 bis plus 4 Grad. Durch den mitunter lebhaften Wind fühlt sich das aber nahezu landesweit kälter an. Der Windchill, die gefühlte Temperatur liegt mittags oft im Frostbereich.

Dienstag: Winterlich, aber nur noch letzte Flocken

Das Gros der Schneeschauer ist erst einmal durch. Einzig im Osten sowie im Norden fällt noch ein wenig Schnee oder Regen. Dazu bleibt es beim durchaus winterlichen Temperaturniveau mit Höchstwerten zwischen minus 1 Grad im Donaunebel und plus 4 Grad an der See.

Mittwoch: Erneut Schnee und Glätte

Das nächste Tief steht in den Startlöchern und bringt verbreitet leichte Schneefälle mit Glätte. Insbesondere im Norden mischt sich hierbei noch häufiger Regen unter. Sonst bestehen überall hohe Chancen auf Schnee. Zumal auch die Temperaturen mit minus 2 bis plus 3 Grad ganz gut passen. Etwas milder ist es an den Küsten mit bis zu plus 4 Grad.

Donnerstag: Letzte Schnee- und Regenschauer

Im Westen und Norden geht es noch durchwachsen oder wolkig weiter. Richtung Norden eher im Schneeregen oder Regen, während es im Westen häufiger Flocken sind. Im übrigen Land setzt sich hingegen ruhiges und teilweise sonniges Winterwetter mit Höchstwerten zwischen minus 2 und plus 3 Grad durch.

Freitag und am Wochenende: Der Winter ist gekommen, um zu bleiben

Bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken fallen am Freitag und Samstag nur noch gelegentlich ein paar Flocken. Die Nächte zeigen sich frostig bis eiskalt. Vor allem unter längeren Aufklarungen und über Schnee ist im Bergland auch mal strenger Frost, also unter minus 10 Grad drin. Tagsüber werden es im Norden und entlang des Rheins noch 1 bis 2 Grad plus. Sonst überwiegt der leichte Dauerfrost. Für Sonntag gehen die Wettermodelle dann deutlicher auseinander. Zumindest was die Niederschläge angeht. Zwischen einer Verlängerung des ruhigen Winterwetters oder neuen Schneefällen ist alles möglich. Ziemlich sicher ist hingegen: Es bleibt winterlich kalt.

Quelle: ntv.de