Panorama

Seenotretter im Einsatz Gauck kentert mit kleinem Segelboot

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Joachim Gauck beim Evangelischen Kirchentag im Juni in Dortmund.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ganz allein macht der frühere Bundespräsident Gauck einen Bootsausflug. Sein kleiner Segler kippt dabei um und der 79-Jährige fällt ins Wasser. Doch er kommt mit dem Schreck davon und wird unverletzt aus der Ostsee gezogen.

Bei einem Alleingang in einem kleinen Segelboot ist Joachim Gauck in Mecklenburg-Vorpommern gekentert. Der frühere Bundespräsident geriet mit seinem Boot auf dem Saaler Bodden vor Wustrow in Seenot. Das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Ostsee-Zeitung" (OZ). Demnach blieb der 79-Jährige bei dem Unfall unverletzt.

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Damals ging alles gut: Gaucks Bootsausflug mit der Queen im Juni 2015.

(Foto: imago/nph)

Gaucks Personenschutzkommando befand sich laut BKA an Land, als der 79-Jährige aus dem Wasser gezogen wurde. "Herr Gauck ist unverletzt und wohlauf", sagte eine Sprecherin. Das Seenotrettungsboot "Barsch" barg ihn aus dem Bodden. Die örtliche Feuerwehr und ein Hubschrauber waren auch im Einsatz.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) teilte mit, dass jemand beobachtet hatte, wie der kleine Segelkutter kenterte. Das historische Fischerboot lag anschließend auf der Seite.

Gauck ist in Rostock geboren und in Wustrow aufgewachsen. Bis 2017 war der ehemalige Pastor fünf Jahre lange Bundespräsident. Gauck ist in Wustrow aufgewachsen und verbringt viel Zeit in seinem Elternhaus, berichtete die OZ.

Quelle: n-tv.de, mau/dpa

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