Panorama

Behandlung auf Intensivstation Mädchen gibt Kindern in Freibad Tabletten

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Die Polizei konnte die Eltern der 12-Jährigen ermitteln (Symbolbild).

(Foto: picture alliance/dpa)

In einem Hildesheimer Freibad klagen zwei Elfjährige über gesundheitliche Probleme. Ihnen geht es so schlecht, dass sie auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Es stellt sich heraus: Zuvor hat ein Mädchen rezeptpflichtige Medikamente an sie verteilt.

Nach der Einnahme von rezeptpflichtigen Tabletten in einem Freibad im niedersächsischen Hildesheim sind zwei elfjährige Kinder auf der Intensivstation behandelt worden. Wie die Polizei mitteilte, bekamen der Junge und das Mädchen am Sonntagnachmittag starke gesundheitliche Probleme. Demnach übergaben sie sich und riefen um Hilfe, sodass die Badeaufsicht einen Notruf absetzte und die Erstversorgung durchführte.

Aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes wurden die zwei elfjährigen Kinder nach Hannover verlegt, um dort intensivmedizinisch behandelt zu werden, teilte die Polizei weiter mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein zwölf Jahre altes Mädchen den Kindern die Tabletten gab. Die Beamten konnten die Zwölfjährige ermitteln und nahmen Kontakt zur Familie auf. Um welche Medikamente es sich genau gehandelt haben soll, ist nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

In einer Pressemitteilung richtet sich die Polizei in Hildesheim auch explizit an Eltern: "Schaffen Sie eine vertrauensvolle Beziehung. Nehmen Sie die Probleme Ihres Kindes ernst. Klären Sie Ihr Kind über die Gefahren von Drogen und Medikamenten auf", heißt es.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa

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