Panorama

Mehr als 2000 Tote an einem Tag USA zählen halbe Million Corona-Infektionen

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Medizinisches Personal in Schutzanzügen in einem New Yorker Krankenhaus. Allein in der Stadt New York gibt es fast 95.000 Infektionsfälle, mehr als 5800 Menschen starben.

(Foto: AP)

In den immer schwerer von der Corona-Pandemie betroffenen USA steigt die Zahl der Infektionen auf neue Höchststände. Erstmals wird bei mehr als einer halben Million Menschen das Virus nachgewiesen. Auch die Zahl der Todesopfer nimmt neue Maßstäbe an.

In den USA gibt es inzwischen mehr als eine halbe Million nachgewiesene Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. In den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, gibt es deutlich mehr bekannte Infektionen mit dem Coronavirus als in jedem anderen Staat der Welt. Die Zahlen der einzelnen Länder lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und einer hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.

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Zudem starben in den USA innerhalb von 24 Stunden erstmals mehr als 2000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus, wie aus den JHU-Daten hervorgeht. Zwischen Donnerstag- und Freitagabend gab es 2108 Tote. Dabei handelt es sich um den höchsten Anstieg an verzeichneten Toten binnen eines Tages in einem Land seit Beginn der globalen Pandemie.

Berechnungen hatten für die USA vorhergesagt, dass die Krise Mitte April mit Blick auf die Todeszahlen ihren Höhepunkt erreichen könnte und pro Tag mehr als 2000 Menschen nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 sterben könnten. Insgesamt starben in den USA in Folge der Pandemie bereits rund 18.600 Menschen.

Spanien zählt relativ betrachtet die meisten Opfer

Unter den am stärksten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Ländern registrierte die Universität den höchsten Anteil an Corona-Toten relativ zur Bevölkerungszahl bislang in Spanien. Dort starben demnach rund 33 Menschen pro 100.000 Einwohner nach einer Infektion. In Italien waren es rund 30, in den USA waren es 5 Todesfälle pro 100.000 Einwohner, in Deutschland 3.

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Die Webseite der Forscher der Universität Johns Hopkins wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert. Sie zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde CDC.

Quelle: ntv.de, kst/dpa