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"Träumchen" offenbar trächtig Zoo Berlin erwartet Panda-Nachwuchs

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Jubel im Berliner Zoo: Es regt sich was in Panda-Dame Meng Meng.

(Foto: imago images / snapshot)

Zum 175. Jubiläum des Berliner Zoos könnten die chinesischen Pandabären Meng Meng und Jiao Qing der Hauptstadt ein besonderes Geschenk machen: Weibchen "Träumchen" ist höchstwahrscheinlich trächtig. Schon bald könnte der sehnlichst erwartete Nachwuchs auf die Welt kommen.

Der Berliner Zoo stellt sich auf Panda-Nachwuchs ein. Die ersten Untersuchungsergebnisse von Bärin Meng Meng seien "vielversprechend", teilte der Zoo mit. Eine Geburt könne Ende August, Anfang September anstehen.

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"Auch wenn es bei Großen Pandas häufiger zu Scheinträchtigkeit kommt, gehen wir bisher zu etwa 85 Prozent davon aus, das Meng Meng tatsächlich Nachwuchs erwartet", erklärte Experte Thomas Hildebrandt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), das etwa Ultraschall- und Hormonuntersuchungen durchgeführt hat.

In der Hauptstadt wäre es nach früheren erfolglosen Versuchen mit anderen Panda-Paaren die erste Panda-Geburt. Die sechsjährige Pandadame Meng Meng ("Träumchen") und das drei Jahre ältere Männchen Jiao Qing ("Schätzchen") leben seit Sommer 2017 im Berliner Zoo. Sie sind Leihgaben aus China. Dass der Nachwuchs Eigentum Chinas bleibt, ist bereits vertraglich geregelt.

Beide Bambusbären galten in Pandasex-Dingen als unerfahren. Um die Wahrscheinlichkeit auf Nachwuchs zu erhöhen, wurde Meng Meng daher auch künstlich besamt. In Berlin hat es mit anderen Panda-Paaren in der Vergangenheit trotz künstlicher Befruchtung und Hormonbehandlung keine Panda-Geburten gegeben.

Erst am 1. August war der Berliner Zoo 175 Jahre alt geworden. Er ist damit der älteste Zoologische Garten Deutschlands. Gemeinsam mit seinem Aquarium ist er zudem mit 1256 Arten der artenreichste Tiergarten der Welt. Beide Institutionen beherbergen zusammen insgesamt 20.359 Tiere.

Quelle: n-tv.de, cri/dpa

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