Politik

Weitere Corona-Lockerungen Merkel will nächste Schritte erst ab 6. Mai gehen

Bundeskanzlerin Merkel und die Länder wollen Ende April über weitere Schritte in der Corona-Krise beraten. Doch alle Fragen werden bei diesem Treffen nicht geklärt - die Auswirkungen der Ladenöffnungen zeigen sich erst später. Anfang Mai soll es deshalb neue Gespräche geben.

Bund und Länder werden nach Angaben von Kanzlerin Angela Merkel sowohl am 30. April als auch eine Woche später am 6. Mai über weitere Schritte in der Corona-Krise beraten. Erst zu dem späteren Zeitpunkt könne man einen Überblick über die Auswirkungen der Öffnung der Geschäfte haben, sagte Merkel. Einige Bundesländer hätten ihre Läden am Mittwoch geöffnet, einige würden dies erst am 27. April tun.

Man habe aber immer gesagt, dass man die Auswirkungen auf die Entwicklung der Corona-Neuinfektionen erst 12 oder 14 Tage danach beurteilen könne. "Das heißt, wir können dann am 6. Mai über diese Frage sprechen", sagte sie in Anspielung auf die Frage, ob es weitere Lockerungsschritte geben kann.

Merkel hatte in ihrer Regierungserklärung im Bundestag eindringlich davor gewarnt, durch zu schnelle Öffnungsbeschlüsse die bisherigen Erfolge bei der Bekämpfung der Pandemie wieder aufs Spiel zu setzen. Die Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse hatte sie als teilweise "zu forsch" bezeichnet. Auf die Frage, ob sie damit bestimmte Ministerpräsidenten gemeint habe, sagte Merkel am Abend nur: "Ich habe meinen allgemeinen Eindruck dargestellt."

Quelle: ntv.de, vmi/rts

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