Politik

Vorfall vor Norwegen U-Boot der Marine berührte Grund

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Im Januar machte sich "U36" auf den Weg nach Norwegen und wurde dort seitdem für verschiedene Übungen eingesetzt.

(Foto: Marine)

Es gilt als das modernste U-Boot der deutschen Marine. Doch nun wird "U36" erst einmal inspiziert, denn bei einer Fahrt in Norwegen touchierte das Unterseegefährt den Meeresgrund. Ein Schadensbericht steht noch aus.

Das deutsche U-Boot "U36" hat laut Marine-Angaben nach dem Ablegen im norwegischen Hafen Haakonsvern den Grund berührt. Die Ruder hätten am Dienstag leicht den Meeresgrund touchiert, sagte ein Marinesprecher.

Das genaue Ausmaß der Schäden werde noch geprüft, unter anderem mit Bildaufnahmen. Dies könne bis Freitag dauern. Ein anderer Marine-Sprecher sagte dem NDR, das U-Boot könne aus eigener Kraft fahren und sei manövrierfähig. Verletzt wurde dem Bericht zufolge niemand.

"U36" gehört dem einzigen deutschen U-Boot-Geschwader an. Dieses ist mit sechs Booten im schleswig-holsteinischen Eckernförde stationiert. "U36" war nach Marine-Angaben Ende Januar zu einer viermonatigen Fahrt nach Norwegen verabschiedet worden.

Das Unterseeboot sollte an internationalen Übungen teilnehmen. Darüber hinaus sollte eine Prüfung für angehende Kommandanten stattfinden, unter anderem mit Torpedoschießen. In einer Pressemitteilung rühmte sich die Marine damit, dass "U36" das modernste U-Boot in der Flotte sei.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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