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Zweite Medaille für Deutschland Dahlmeier holt nach Erkältung WM-Bronze

Laura Dahlmeier holt Bronze im Sprint.

Laura Dahlmeier holt Bronze im Sprint.

(Foto: REUTERS)

Die deutsche Biathletin Laura Dahlmeier gewinnt im Sprint bei den Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund Bronze. Der Titel geht an Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei, Ingrid Landmark Tandrevold aus Norwegen holt Silber.

Die Deutsche Laura Dahlmeier hat im Sprint über 7,5 Kilometer bei den Biathlon-Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund Bronze gewonnen. Die siebenfache Weltmeisterin lag am Ende 12,6 Sekunden hinter Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei, die ohne Schießfehler in 22:17,5 Minuten ihren ersten Einzel-WM-Titel feierte. Ingrid Landmark Tandrevold aus Norwegen schoss ebenfalls fehlerfrei und gewann mit einem Rückstand von 9,7 Sekunden Silber.

Die Partenkirchenerin, die die Mixed-Staffel wegen eines leichten Infekts noch ausgelassen hatte, schoss trotz böigen Windes null Fehler und sicherte dem Team des Deutschen Skiverbandes bereits die zweite Medaille. Am Vortag hatten die DSV-Athleten bereits Silber in der Mixed-Staffel geholt. Denise Herrmann verpasste als Sechste eine Podestplatzierung nach zwei Fehlern im Stehendschießen, sicherte sich aber für die Verfolgung am Sonntag ebenso wie Dahlmeier eine glänzende Ausgangsposition.

"Brutal schön"

"Mir fehlen die Worte. Es war so ein besonderes Rennen. Mir ging es die letzten Tage überhaupt nicht gut, ich hatte Halsweh und brutalen Husten. Dass das so aufgegangen ist, damit hätte ich nicht gerechnet. Wichtig war, dass ich Null geschossen habe. Die letzten sieben, acht Minuten waren ein brutaler Kampf. Das ist brutal schön", sagte Dahlmeier in der ARD.

Mit ihrem Podestplatz setzte sie eine beeindruckende Serie fort: Im zwölften WM-Rennen in Folge holte Laura Dahlmeier eine Medaille. In Hochfilzen 2017 hatte die Doppel-Olympiasiegerin fünf Mal triumphiert und einmal Silber geholt. Franziska Preuß landete mit einem Schießfehler auf Rang 16, Franziska Hildebrand verfehlte zwei Scheiben und wurde 40. Vanessa Hinz patzte viermal und verpasste als 65. sogar den Verfolger. Die WM wird am Samstag mit dem Sprint der Männer fortgesetzt.

Quelle: n-tv.de, ter/sid