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Luis Vogt darf nicht zu OlympiaIOC schmettert Ausnahme für deutsche Ski-Sensation ab

28.01.2026, 07:01 Uhr
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Luis Vogt freut sich zu spät. (Foto: IMAGO/GEPA pictures)

Aus ist der Traum von den Olympischen Spielen: Luis Vogt muss zu Hause bleiben. Der Skirennfahrer knackt zwar die Norm - aber zu spät. Eine Ausnahme wird dem 23-Jährigen nicht genehmigt.

Der deutsche Abfahrer Luis Vogt darf nicht wie erhofft mit einer Ausnahmegenehmigung bei den Olympischen Winterspielen antreten. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) lehnte einen entsprechenden Antrag ab, wie Wolfgang Maier, der Sportvorstand des Deutschen Skiverbandes (DSV), im Bayerischen Rundfunk sagte.

Vogt war am Wochenende auf der legendären Streif in Kitzbühel starker Achter geworden. Deshalb hatte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) versucht, den 23 Jahre alten Garmischer noch nachzumelden, damit er bei den Winterspielen zumindest alle drei Abfahrtstrainings bestreiten kann.

Doch dem erteilte das IOC eine Absage. Maier berichtete, dass Vogt nur das letzte Training vor dem Abfahrtsrennen am 7. Februar zugestanden wurde - das ist für eine schwere Piste wie jene in Bormio arg wenig. Der Top-Funktionär sprach deshalb auch von einer "nicht besonders befriedigenden Lösung".

"Haben es auch selbst verbockt"

Das Problem ist, dass die nur fünf internationalen Startplätze für Deutschland bereits vor Kitzbühel an fünf Rennfahrer vergeben waren. Nur falls sich einer dieser Sportler noch verletzen sollte, könnte Vogt ins Rennen nachrücken. Maier sagte: "Wir wollten nicht die internationale Quote sprengen, wir wollten nur die Möglichkeit haben, mit zwei Leuten im Training zu fahren." In der Abfahrt ist vom DSV Simon Jocher fest nominiert.

Der Riesenslalom-Fahrer Alexander Schmid erlitt zwar zuletzt eine Verletzung im Sprunggelenk und musste um Olympia bangen. Maier aber berichtete, dass eine aktuelle Untersuchung sehr positiv verlief und die Chancen auf eine rechtzeitige Genesung von Schmid damit stiegen.

"Das ist ein totaler Krampf", sagte ARD-Experte Felix Neureuther zur Quotenregelung des IOC sowie des Ski- und Snowboard-Weltverbandes FIS. "Es nützt uns nichts, Schuldzuweisungen zu geben", betonte dagegen Maier. "Wir haben es, in Anführungszeichen, auch selbst verbockt."

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid

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