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Nächster PodestplatzFamose Aicher zeigt sich bei Shiffrin-Gala in Olympiaform

25.01.2026, 14:13 Uhr
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Emma Aicher zeigte eine bärenstarke Leistung. (Foto: picture alliance / CTK)

Pünktlich zum Saisonhöhepunkt zeigt sich Emma Aicher in Topform: Beim Slalom von Spindlermühle fährt sie erneut aufs Podest. US-Superstar Mikaela Shiffrin ist allerdings unschlagbar.

Emma Aicher hat eine famose Olympia-Generalprobe hingelegt und ist im Weltcup-Slalom von Spindlermühle Dritte geworden. Die beste deutsche Skirennfahrerin musste sich bei dem Event in Tschechien nur Siegerin Mikaela Shiffrin und Camille Rast aus der Schweiz geschlagen geben. Während US-Superstar Shiffrin vorzeitig den Gewinn der Disziplinwertung perfekt machte, feierte Aicher ihr drittes Slalom-Podest dieses Winters.

Dazu kommen für die 22-Jährige die Siege in der Abfahrt von St. Moritz und dem Super-G in Tarvisio. Sie hat also bei den Winterspielen in Cortina d'Ampezzo gleich in drei Disziplinen Chancen auf Edelmetall und sogar Gold. Selbst im Riesenslalom - ihrer schwächsten Disziplin - gelang ihr in Spindlermühle am Samstag Rang zehn und damit ein Achtungserfolg.

Dürr kämpft um Form

Aicher, die in der Weltcup-Gesamtwertung Platz drei hinter Shiffrin und Rast festigte, hat ihre Topform gefunden - Lena Dürr dagegen schwächelt wie schon in den vergangenen Wochen. Die 34-Jährige landete in Spindlermühle zwar auf dem zehnten Platz und damit nach vier Enttäuschungen nacheinander immerhin wieder in den Top Ten. Von der Form des Saisonstarts mit den Plätzen vier, sieben und zwei aber ist die Olympia-Vierte von 2022 weit entfernt.

Unangefochtene Slalom-Dominatorin bleibt Shiffrin. Als Rekordsiegerin steht sie nun schon bei 108 Siegen. Im Torlauf hat sie 71 Weltcups gewonnen - sie wäre allein mit dieser einen Disziplin in der ewigen Siegerliste die Nummer vier.

Während die Technikerinnen nun ihren Fokus voll auf Olympia in Cortina richten, stehen am kommenden Wochenende für die Speedfahrerinnen noch eine Abfahrt und ein Super-G in Crans-Montana in der Schweiz an. Dies sind dann für Aicher die letzten Rennen, ehe es zum Saisonhöhepunkt in die Dolomiten geht.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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