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Einigung im Rassismus-Konflikt Kaepernick und NFL legen Streit bei

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Im März 2017 wurde Kaepernick von seinem Verein entlassen. Seither wartet er auf einen neuen Job.

(Foto: dpa)

Er kniet während der Nationalhymne aus Protest gegen Rassismus in den USA nieder und wird dadurch erst zum Held - und dann arbeitslos. Nach einer Beschwerde gegen die Footballliga NFL einigt sich Quarterback Kaepernick nun mit dieser auf einen Vergleich.

Der vertragslose Quarterback Colin Kaepernick und die US-Football-Profiliga NFL haben eine Vergleichsvereinbarung getroffen. Das teilten die Anwälte Kaepernicks mit. Eine Geheimklausel soll dafür sorgen, dass keine weiteren Details der Einigung bekannt werden. Der Anführer der Proteste in der NFL gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt hatte im Oktober 2017 eine Beschwerde gegen die Liga eingereicht, weil er den Teambesitzern eine systematische Ausgrenzung seiner Person vorwirft.

Der 31 Jahre alte Kaepernick wurde im März 2017 von den San Francisco 49ers nach sechs Jahren aus dem Vertrag entlassen. Obwohl seitdem zahlreiche NFL-Klubs Verletzungssorgen auf der Position des Quarterbacks hatten, ist der einstige Star weiter auf Vereinssuche und wartet vergeblich auf ein Vertragsangebot. Ob nach der nun getroffenen Vereinbarung eine Rückkehr möglich ist, blieb zunächst offen.

Kaepernick hatte mit seinem spektakulären Protest gegen Rassismus in den USA für Aufsehen gesorgt, als er sich mehrfach weigerte, während der Nationalhymne vor den Spielen aufzustehen. Die Bilder des knienden Kaepernick gingen um die Welt.

Quelle: n-tv.de, ftü/sid

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