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"Habe das MRT, den Ultraschall" Novak Djokovic wütet gegen Bluff-Vorwürfe

In drei Sätzen ins Achtelfinale der Australian Open: Novak Djokovic.

Was geht im Oberschenkel von Novak Djokovic wirklich vor?

(Foto: AAPIMAGE)

Auf dem Weg zum 22. Grand-Slam-Titel seiner Karriere scheint der größte Gegner von Novak Djokovic sein Oberschenkel zu sein. Auch wenn ihm das nicht alle glauben wollen. Seine Kritiker werfen ihm einen großen Bluff vor. Der Serbe antwortet ihnen wütend.

Tennisstar Novak Djokovic hat gegenüber serbischen Medien eine Ungleichbehandlung beklagt und sich beschwert, dass seine Oberschenkelverletzung mitunter infrage gestellt werde. "Wenn einige andere Spieler verletzt sind, dann sind sie die Opfer, aber wenn ich es bin, täusche ich es vor. Es ist sehr interessant", zitierte die Plattform "tennismajors.com" den 35-Jährigen. Diese Aussagen seien im Gespräch mit serbischen Journalisten nach Djokovics Achtelfinalsieg bei den Australian Open gegen Lokalmatador Alex de Minaur gefallen, hieß es.

Djokovic betonte aber auch, er habe nicht das Gefühl, dass er "irgendjemandem etwas beweisen" müsse. Dennoch überlege er, Beweise zu veröffentlichen: "Ich habe das MRT, den Ultraschall und viel mehr - sowohl von vor zwei Jahren als auch jetzt. Ob ich das in meinem Dokumentarfilm oder in den sozialen Medien veröffentlichen werde, hängt davon ab, ob mir danach ist", sagte er.

"Zwischen Himmel und Hölle", sagt Ex-Coach Boris Becker

Eigentlich würde es ihn "nicht interessieren", was andere Leute über seine Verletzung sagen. Er habe sich "daran gewöhnt", es gebe ihm sogar "extra Kraft und Motivation", behauptete der 21-malige Grand-Slam-Turniergewinner, "also danke ich ihnen dafür".

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Djokovic trifft im Viertelfinalmatch der auch als "Happy Slam" bekannten Australian Open auf den Russen Andrei Rubljow. Djokovic hatte in den ersten Runden einige Behandlungspausen eingefordert und sich immer wieder mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Oberschenkel gefasst und war nach Ballwechseln auch gehumpelt. Im Spiel selbst war ihm die Verletzung aber kaum anzumerken gewesen.

"Was mich immer so ein bisschen stört: Der läuft voll zum Ball und danach kommt das Humpeln - als wenn er demonstrieren will: Ey Leute, ich hab' da was. Das nervt mich ein bisschen", hatte Bundestrainerin Barbara Rittner bei Eurosport kritisiert. Sein Ex-Trainer Boris Becker erklärte, dass Djokovics Verhalten für die Gegner "schwierig" sei. "Manchmal hat man den Eindruck, dass er blufft. Manchmal hat man den Eindruck, er kann das Match nicht beenden", sagte der Eurosport-Experte: "Es ist irgendwie zwischen Himmel und Hölle."

Quelle: ntv.de, sue/dpa/sid

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