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Der Serbe dankt Physio und Gott Nur beim Jubeln muss Novak Djokovic sich verrenken

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Für Djokovic wurde es nur beim Jubeln ein wenig kritisch.

(Foto: IMAGO/Shutterstock)

Novak Djokovic ist bei den Australian Open auf dem Weg zum zehnten Titelgewinn. Vor seinem Achtelfinale gegen den Australier Alex de Minaur aber plagen ihn Verletzungssorgen. Davon ist auf dem Court nichts zu sehen. Der Serbe dankt Gott und spielt nun gegen einen, der gegen einen Fluch kämpft.

Der lädierte Oberschenkel hält, der zehnte Titelgewinn in Melbourne rückt immer näher: Novak Djokovic hat sich im Achtelfinale der Australian Open nicht lange aufgehalten und Lokalmatador Alex de Minaur eine Lehrstunde erteilt. Der 35 Jahre alte Serbe setzte sich in rund zwei Stunden 6:2, 6:1, 6:2 gegen den klaren Außenseiter durch und steht Down Under zum 13. Mal im Viertelfinale.

"Ich habe heute mein bisher bestes Match in diesem Jahr gespielt. Ich habe nichts gespürt, heute war es großartig", sagte Djokovic: "Ich danke meinem medizinischen Team, meinen Physiotherapeuten, Gott." Er wolle weitermachen und nicht zu früh feiern: "Ich freue mich über die Art und Weise, wie ich mich heute bewegt und die Bälle getroffen habe."

Vor seinem Match hatten Fragezeichen hinter der Fitness des früheren Weltranglistenersten gestanden, doch von etwaigen Problemen war kaum etwas zu spüren. Djokovic dominierte in der Rod Laver Arena, und de Minaur, Nummer 24 der Welt, fand kein Rezept gegen den übermächtigen Titelsammler. Djokovic verfolgt in Melbourne das große Ziel, seinen 22. Grand-Slam-Titel zu holen und damit zu Rekordhalter Rafael Nadal aufzuschließen.

Rublew kämpft gegen den Fluch

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Titelverteidiger Nadal war verletzungsbedingt bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Djokovic trifft nun auf den Russen Andrej Rublew, der sich in einem Fünfsatz-Krimi mit 6:3, 3:6, 6:3, 4:6, 7:6 (11:9) gegen den 19 Jahre alten Dänen Holger Rune durchsetzte. "Es ist das erste Mal, dass ich so ein Match noch gewinne. Ich zittere etwas", sagte der Russe. Er steht zum insgesamt siebten Mal in der Runde der letzten Acht - weiter ging es für ihn noch nie. Der Moskauer bog die Partie gegen Rune im fünften Satz noch um und wehrte dabei sogar zwei Matchbälle ab. Im Match-Tiebreak führte Rune bereits mit 5:0, musste sich aber doch noch geschlagen geben. Rublew wird nun alles daran setzen, endlich den nächsten Schritt zu machen - doch das dürfte gegen Djokovic alles andere als leicht werden.

Ebenfalls im Viertelfinale steht der US-Amerikaner Ben Shelton. Der 20-Jährige, der erstmals fern seiner Heimat aufschlägt, kämpfte seinen Landsmann J.J. Wolf 6:7 (5:7), 6:2, 6:7 (4:7), 7:6 (7:4), 6:2 nieder. Er trifft in der nächsten Runde auf Tommy Paul, einen weiteren Profi aus den Vereinigten Staaten, der Roberto Bautista Agut aus Spanien 6:2, 4:6, 6:2, 7:5 bezwang.

Quelle: ntv.de, sue/sid

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