Golfer bekannte sich schuldig

Tiger Woods muss Führerschein nach Unfall fünf Jahre abgeben

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Nach seiner Festnahme hatte Tiger Woods seine Karriere vorerst für beendet erklärt. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)
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02.09.2026 | 16:35 Uhr
Tiger Woods kämpft seit Jahren mit schweren Verletzungen, ein Verkehrsunfall Anfang 2026 hat nun weitere Folgen für den Golf-Star. Vor Gericht räumt der 50-Jährige sein Fehlverhalten ein - und entgeht dafür einem anderen Vorwurf.

Nach einem schweren Verkehrsunfall im Frühjahr darf sich Golf-Star Tiger Woods vorerst nicht mehr ans Steuer setzen. Ein Bezirksgericht in der Stadt Stuart im US-Bundesstaat Florida entzog dem 50-Jährigen für fünf Jahre den Führerschein. Woods räumte rücksichtsloses Fahren ein.

Der Sieger von 15 Major-Golfturnieren war Ende März nach einem schweren Verkehrsunfall festgenommen worden, bei dem er mit seinem Auto einen Transporter mit Anhänger gestreift hatte. Sein Wagen war bei dem Unfall in der Nähe seines Hauses in Florida auf die Seite gekippt, sodass Woods aus der Beifahrertür klettern musste.

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Bodycam filmt Festnahme von Tiger Woods nach Autounfall

Woods führte zwei Tabletten mit dem Opioid-Schmerzmittel Hydrocodon bei sich. Er verweigerte eine Urinprobe, woraufhin Anklage erhoben wurde. Woods wurde vorübergehend inhaftiert und später gegen Kaution freigelassen. Woods hatte zunächst auf nicht schuldig plädiert und den Behörden erklärt, er habe während der Fahrt auf sein Telefon geschaut und Radiosender gewechselt. Wenige Tage nach dem Unfall hatte Woods angekündigt, sich zur Behandlung zurückzuziehen und auf seine Gesundheit zu konzentrieren. Das Gericht ließ den Vorwurf des Fahrens unter Drogeneinfluss nun im Gegenzug für das Geständnis des Golfchampions fallen, er sei fahrlässig und rücksichtslos gefahren.

Nach seiner Festnahme hatte Woods seine Karriere vorerst für beendet erklärt und eine "Auszeit" angekündigt, um Gesundheitsprobleme anzugehen. Der Sportler musste nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren sieben Rücken-Operationen und mehr als 20 Bein-OPs über sich ergehen lassen.

Der Golf-Star stand in den vergangenen Jahren immer wieder wegen Verkehrsdelikten im Visier der Ermittler. Im Jahr 2021 hatte er bei einem Autounfall schwere Verletzungen erlitten.

2022 war Woods bei einem Masters-Turnier gestartet, obwohl er kaum laufen konnte. Seit Juli 2024 hat er an keinem Spitzenturnier mehr teilgenommen. 2025 wurde er wegen eines Achillessehnenrisses sowie erneut am Rücken operiert.

Verwendete Quellen: ntv.de, mba/AFP/sid