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Laver Cup: Team Welt chancenlos Zverev verwandelt Europas ersten Matchball

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(Foto: dpa)

Kein Djokovic, kein Federer, kein Nadal - und doch ist Team Europa beim Laver Cup nicht zu schlagen. Die vom deutschen Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev angeführte Auswahl deklassiert das Team Welt. Für den Zverev ist es der vierte Titel bei der vierten Austragung.

Alexander Zverev hat gemeinsam mit Doppel-Partner Andrej Rubljow den vorzeitigen Triumph von Team Europa beim Laver Cup der Tennisprofis perfekt gemacht. Der deutsche Olympiasieger setzte sich in Boston an der Seite des Russen im Doppel mit 6:2, 6:7 (4:7), 10:3 gegen den Amerikaner Reilly Opelka und Denis Shapovalov aus Kanada durch. Damit führte die europäische Auswahl gegen das Team Welt uneinholbar mit 14:1 und holte auch bei der insgesamt vierten Auflage des Vergleichs den Titel.

Bereits 2019 hatte Zverev beim Laver Cup die entscheidenden Zähler geholt, damals gewann er im Einzel gegen Milos Raonic aus Kanada. Im Vorjahr war das Event wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Am Samstag hatten die Europäer alle vier Matches für sich entschieden. Zverev gewann sein Einzel gegen den Amerikaner John Isner mit 7:6 (7:5), 6:7 (6:8) und 10:5. Zuvor hatte der Grieche Stefanos Tsitsipas den Australier Nick Kyrgios mit 6:3 und 6:4 bezwungen.

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In der Abend-Session fegte US-Open-Sieger Daniil Medwedew aus Russland den Kanadier Denis Shapovalov in 75 Minuten mit 6:4, 6:0 vom Platz. Zum Abschluss des Tages bauten dann Tsitsipas und der Russe Andrej Rubljow im Doppel die Führung ihres Teams mit einem 6:7 (8:10), 6:3, 10:4 gegen Isner und Kyrgios weiter aus. Die einzige Niederlage bis zum Sieg hatten die Europäer am Auftakttag kassiert, Zverev verlor mit Matteo Berrettini aus Italien im Doppel gegen Isner und Shapovalov.

Beim Laver Cup bestehen beide Teams jeweils aus sechs Profis und einem Ersatzmann. Am Freitag war ein Sieg in den drei Einzeln und einem Doppel einen Punkt wert, am Samstag gab es zwei Zähler pro Partie und am Sonntag drei. Mit Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic fehlten in diesem Jahr die drei langjährigen Superstars der Branche wegen Verletzungen oder Erschöpfung. Alle sechs europäischen Spieler sind in den Top 10 der Weltrangliste klassiert. Die von John McEnroe betreute Welt-Auswahl wurde von den Kanadiern Felix Auger-Aliassime und Shapovalov (ATP-11. und -12.) angeführt.

Quelle: ntv.de, tsi/dpa/sid

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