Der Sport-Tag
5. Februar 2025
22:48 Uhr

NFL erobert neuen Kontinent

Die NFL expandiert weiter und wird 2026 erstmals eine Partie der Regular Season im australischen Melbourne austragen. Das gab die US-Footballliga bekannt. Demnach wurde eine "mehrjährige" Vereinbarung für Spiele in der australischen Metropole geschlossen, um neue Märkte zu erschließen. Die Partie im kommenden Jahr wird im Melbourne Cricket Ground ausgetragen.

"Die Expansion nach Melbourne, einer wunderschönen Stadt mit einer reichen Sportgeschichte, unterstreicht unsere Ambitionen, ein globaler Sport zu werden und das internationale Wachstum zu beschleunigen", sagte NFL-Commissioner Roger Goodell. Die Liga trägt seit Jahren bereits internationale Spiele in London und Mexiko aus, seit 2022 ist die NFL auch in Deutschland zu Gast. In der kommenden Saison wird erstmals eine Partie im Berliner Olympiastadion ausgetragen, gleiches gilt für die spanische Hauptstadt Madrid. Zuvor war schon bekannt, dass die Los Angeles Rams "Heimteam" in Melbourne sein werden.

21:43 Uhr

Hertha-Flop ist plötzlich einer der besten Angreifer Europas

Fußball-Zweitligist Hertha BSC hat in der abgelaufenen Transferperiode vergeblich versucht, einen Stürmer zu verpflichten, da werden die Berliner sehnsüchtig in die Türkei schauen: Dort blüht derzeit ihr Ex-Angreifer Krzysztof Piatek auf. Der 29-Jährige, der 2020 im Big-City-Wahn für 24 Millionen Euro an die Spree gelotst wurde, traf für den Erdogan-Klub Istanbul Başakşehir in 34 Pflichtspielen insgesamt 28 Mal.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, macht diese Torquote ihn zum drittbesten Angreifer Europas hinter Viktor Gyökeres in Portugal und Robert Lewandowski beim FC Barcelona. Bei Hertha zündete Piatek nie so richtig. In 58 Pflichtspielen machte er nur 13 Tore. Der Pole wurde deshalb häufig verliehen. Schlussendlich verließ er den Klub 2023 wegen seines hohen Gehalts ablösefrei. Aber: Laut "Bild" sind die Berliner bei einem Weiterverkauf beteiligt.

21:26 Uhr

Slowakei zerlegt Eishockey-Perspektivteam

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das erste von zwei Testspielen gegen die Slowakei verloren. Im slowakischen Banská Bystrica verlor das sogenannte Perspektivteam mit 0:4 (0:1, 0:2, 0:1). Bundestrainer Harold Kreis verzichtete auf sämtliche Leistungsträger und nutzt die Partien, um zahlreiche Spieler zu testen. Bereits am Donnerstag (18.00 Uhr/MagentaSport) steht das zweite Aufeinandertreffen ebenfalls in Banská Bystrica an.

In Gedenken an den in der vergangenen Woche gestorbenen Nationalspieler Tobias Eder fand vor dem Match eine Schweigeminute statt. Zudem spielte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes mit einem Trauerflor. Eder starb am vergangenen Mittwoch mit 26 Jahren nach einer Krebserkrankung. Auf dem Eis lag das Kreis-Team mit elf Debütanten bereits nach 55 Sekunden zurück.

20:02 Uhr

DTB-Turnerin erhebt Vorwürfe: "Bin in sehr schwere Essstörung gerutscht"

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2:29

Turnerin: "Bin in sehr schwere Essstörung gerutscht"

Die Missbrauchsvorwürfe gegen den Deutschen Turner-Bund reißen nicht ab. Im Gegenteil: Die Stimmen werden immer lauter. Etliche Turnerinnen berichten von Klinikaufenthalten und Geldstrafen wegen Vergehen. RTL liegen entsprechende Belege vor. Der DTB reagiert mit Schreiben und personellen Veränderungen.

19:39 Uhr

Premier-League-Klub erklärt Plan mit Bayern-Star

Bayern-Leihgabe Mathys Tel wird bei Tottenham Hotspur nach Ansicht von Teammanager Ange Postecoglou deutlich mehr Spielzeit erhalten als zuletzt in München. "Er will spielen, ganz klar. Deswegen ist er hier. Wir haben hier bereits gezeigt, dass er unabhängig von seinem Alter seine Chance bekommt. Unsere Spielweise wird ihm liegen", sagte der Coach des englischen Premier-League-Klubs.

Bei den Bayern hatte Tel in dieser Bundesliga-Saison nur zweimal in der Startelf gestanden. Der 19-Jährige wechselt zunächst auf Leihbasis, Tottenham sicherte sich aber eine Kaufoption, die Medienberichten zufolge bei 55 Millionen Euro liegen soll. "Mit unseren Aufgaben in den nächsten Monaten und, was noch wichtiger ist, mit dem, was wir danach aufbauen, passt er perfekt zu uns", sagte Postecoglou.

18:53 Uhr

Basler wittert beim FC Bayern "größte Fehlentscheidung der letzten Jahre"

Sport.de

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Der FC Bayern hat Mathys Tel bis zum Saisonende an Tottenham Hotspur verliehen. Die Nordlondoner sicherten sich zudem eine Kaufoption für den Sommer. Ex-Profi Mario Basler kritisiert den deutschen Rekordmeister deshalb deutlich. "Tel ist für mich die größte Fehlentscheidung der letzten Jahre", meinte Mario Basler bei "Sport1". Er habe beim FC Bayern "seit drei Jahren gefühlt nur gehört, was für ein großes Talent Tel ist. Er hat aber nie so richtig die Chance gekriegt", monierte der TV-Experte bezüglich der Personalie.

Basler kann die Kaufoption nicht nachvollziehen und prophezeite: "Ich glaube, die werden sie [Tottenham Hotspur] im Sommer ziehen." Der 56-Jährige kritisierte die Münchner generell für den Umgang mit hoffnungsvollen Talenten. "Man sieht, dass die ganzen jungen Spieler im Grunde gar keine Chance beim FC Bayern haben", so Basler: "Man leiht sie immer wieder aus. Das sollte man auch mal hinterfragen, warum das so ist. Jeder junge Spieler wird in Zukunft wahrscheinlich auch nachdenken, ob er denn überhaupt zum FC Bayern geht."

18:21 Uhr

VfB-Star kommt mit dem Schrecken davon

Enzo Millot vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart ist allem Anschein nach bei seiner Verletzung im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg nochmal mit dem Schrecken davongekommen. Wie der VfB einen Tag nach dem 1:0-Sieg im Viertelfinale mitteilte, hat sich der 22-Jährige "eine kleinere Zerrung eines Bandes im Sprunggelenk" zugezogen. Je nachdem, wie die Beschwerden in den kommenden Tagen aussehen, könnte er am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) in der Bundesliga bei Borussia Dortmund schon wieder auf dem Platz stehen.

Gegen Augsburg war Millot erst in der 83. Minute für Siegtorschütze und Nationalstürmer Deniz Undav eingewechselt worden. Kurz vor dem Schlusspfiff wurde er dann von FCA-Verteidiger Dimitrios Giannoulis gefoult. Während seine Teamkollegen den Halbfinaleinzug feierten, musste er behandelt werden.

17:31 Uhr

Ferrari präsentiert Rückkehrer für die Formel 1

Zurück in Rot: Der chinesische Formel-1-Pilot Zhou Guanyu setzt seine Karriere bei Ferrari fort. Teamkollege von Rekordweltmeister Lewis Hamilton wird er aber nicht ganz, der 25-Jährige wird nur als Reservefahrer für die Scuderia ins Cockpit steigen. Bereits von 2015 bis 2018 war Zhou in der Driver Academy von Ferrari unterwegs. In den letzten drei Saisons fuhr er bei Alfa Romeo beziehungsweise Sauber als erster Chinese überhaupt in der Königsklasse des Motorsports.

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Zhou wird Reservefahrer. (Foto: AP)

Im Zuge der Übernahme des Rennstalls durch den deutschen Autohersteller Audi musste Zhou sein Cockpit allerdings räumen. Dort übernehmen ab der kommenden Saison Nico Hülkenberg und Formel-2-Champion Gabriel Bortoleto aus Brasilien. Zhou hatte in seiner Formel-1-Karriere in 68 Grand Prix 16 Punkte sammeln können. Zweiter Ferrari-Reservefahrer ist der Italiener Antonio Giovinazzi. Er hatte Ende 2021 sein Cockpit unter anderem für Zhou hergeben müssen.

16:59 Uhr

"Mittelfinger bekommen": Nationalspielerin zerstört Traum ihrer Schwester

Basketball-Nationalspielerin Satou Sabally musste mit der geplatzten Familienzusammenführung bei WNBA-Meister New York Liberty ihre Schwester Nyara ein bisschen enttäuschen. "Wir haben über Facetime gesprochen. Ich habe einen kleinen Mittelfinger bekommen", sagte Sabally lachend bei ihrer Vorstellung für ihren neuen Klub Phoenix Mercury: "Aber sie unterstützt mich sehr und wird das auch auf dem kommenden Weg tun."

Statt nach New York war die umworbene Sabally kürzlich von den Dallas Wings zum dreimaligen Champion nach Phoenix gewechselt. "Natürlich ist New York auch eine tolle Organisation. Aber mein Bauchgefühl sagte hier immer wieder: Phoenix, Phoenix, Phoenix. Darauf musste ich einfach hören", sagte die 26-Jährige, die 2020 von Dallas im Draft an zweiter Stelle ausgewählt worden war. Ihre Entscheidung für Phoenix begründete Sabally unter anderem mit den Möglichkeiten vor Ort für ihre persönliche Entwicklung und dem Hunger auf ihren ersten Titel.

16:25 Uhr

"Moderne Sklaverei" stößt Weltmeister bitter auf

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat nach dem Mega-Trade von Superstar Luka Doncic deutliche Kritik am Transfersystem der NBA geübt. "Am Ende des Tages ist es wie moderne Sklaverei. Jeder kann entscheiden, wohin du gehst, auch wenn du einen Vertrag hast. Natürlich verdienen wir eine Menge Geld und können unsere Familien ernähren, aber wenn sie sagen: 'Du kommst morgen nicht zur Arbeit, du gehst woanders hin', dann können sie das entscheiden. Daran müssen sie ein bisschen was ändern", sagte Schröder bei NBC.

Bei allen Problemen fügte der Point Guard der Golden State Warriors mit Blick auf das privilegierte Leben eines Basketballprofis aber auch an: "Ich bin immer noch dankbar, dass wir hier sind und dass wir das jeden einzelnen Tag leben können. Ich denke, jeder, der hier ist, ist gesegnet."

15:53 Uhr

Deutsche Legende wirft Vonn "ziemliche Verarschung" vor

Doppel-Olympiasieger Markus Wasmeier hat Lindsey Vonn im Zusammenhang mit ihrem Comeback vorgeworfen, die Tatsachen verdreht zu haben. "Sie hat gesagt, sie bekomme ein künstliches Knie", erklärte der 61-Jährige bei Sport1, diese Aussagen habe er allerdings als "ziemliche Verarschung" empfunden. "Bei Lindsey", erklärte Wasmeier, handele es sich tatsächlich um eine "Gleitplatte, die keinen Eingriff auf den Knochen hat, sondern praktisch wie eine Zahnkrone darüber gesetzt wird, wenn man es laienhaft erklärt. Das ist etwas ganz anderes." Er selbst habe zwei künstliche Hüften und wisse daher, "was künstlich ist".

Vonns Leistungen seit ihrem Comeback im Weltcup kurz vor Weihnachten lobte der Olympiasieger von 1994 im Super-G und Riesenslalom dafür ausdrücklich. "Dass es so schnell geht, hätte ich nicht gedacht. Sie hat sich richtig fit gemacht. Davor habe ich Respekt." Bei der WM traut Wasmeier der 40 Jahre alten Amerikanerin einen "Platz auf dem Treppchen" zu. Es sei aber auch "ein Armutszeugnis" für die Konkurrenz, "dass sich eine ältere Athletin, zumal sie schon aufgehört hatte, immer noch unter den Top 10 platzieren kann."

15:03 Uhr

TSG Hoffenheim trauert um langjährigen Ex-Mitarbeiter

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Zwischen Julian Nagelsmann und Alexander Rosen: Christian Frommert. (Foto: picture alliance / Fotostand)

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim trauert um seinen ehemaligen Geschäftsleiter Kommunikation. Wie der Klub mitteilt, verstarb Christian Frommert am Dienstagabend im Alter von 58 Jahren nach schwerer Krankheit. Der Tod habe bei der TSG große Bestürzung ausgelöst, heißt es. "Wir haben einen Menschen verloren, der sich mit größtem Engagement und unermüdlicher Leidenschaft für die TSG Hoffenheim eingesetzt hat", sagte Gesellschafter Dietmar Hopp.

"Es war für uns unglaublich zu sehen, mit welcher Entschlossenheit er der Krankheit die Stirn geboten hat. Sein Tod reißt eine große Lücke", sagte Markus Schütz, Vorsitzender der Geschäftsführung. Frommert war seit 2013 Mediendirektor der TSG. Zuvor hatte er unter anderem 15 Jahre als Journalist bei der "Frankfurter Rundschau" gearbeitet. Im August 2024 wurde bei ihm eine Krebserkrankung diagnostiziert, er verstarb drei Tage nach seinem 58. Geburtstag.

14:27 Uhr

Weltmeister crasht heftig und erleidet mehrere Knochenbrüche

Motorrad-Weltmeister Jorge Martín ist nach einem schweren Sturz bei den offiziellen Testfahrten in Malaysia ins Krankenhaus gebracht worden. Dort seien beim Aprilia-Neuzugang eine Fraktur der rechten Hand sowie mehrere Frakturen im linken Fuß diagnostiziert worden, teilte sein Rennstall mit. Weitere CT- und MRT-Untersuchungen hätten demnach keine Verletzungen ergeben, hieß es weiter.

Martín, der nach seinem Sturz heftig mit dem Kopf aufgeschlagen war, soll über Nacht im Krankenhaus bleiben und am Donnerstag zurück nach Europa fliegen. Dort ist eine Operation geplant. Auch Markenkollege Raúl Fernández und Ducati-Pilot Fabio Di Giannantonio beendeten den Tag vorzeitig und in ärztlicher Behandlung.

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Jorge Martín musste ins Krankenhaus. (Foto: AP)

Die Saison beginnt am 2. März mit dem ersten WM-Lauf in Thailand. Der Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring steht am 13. Juli auf dem Programm.

13:20 Uhr

"Eine der größten Fehlentscheidungen" hat mit Nagelsmann zu tun

Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff bedauert, dass er Julian Nagelsmann einst von RB Leipzig in Richtung München hat ziehen lassen. Der Wechsel des heutigen Bundestrainers im Sommer 2021 von RBL zu den Bayern sei "im Nachgang sicherlich eine der größten Fehlentscheidungen und Enttäuschungen" seiner Manager-Karriere gewesen, sagte Mintzlaff, damals noch Geschäftsführer der Leipziger, bei der SPOBIS Conference in Hamburg.

Nagelsmann habe unter all den "fantastischen Trainern" in seiner Zeit als Leipzig-Boss "etwas Spezielles" gehabt. "Wir wären mit ihm auch gerne einen längeren Weg gegangen", sagte Mintzlaff, der sich ärgert, "da vielleicht nicht nochmal drei, vier Runden gedreht" zu haben, "obwohl ich nicht weiß, ob es dann geklappt hätte". Am Ende habe wie so oft das Geld den Ausschlag gegeben. "Das Paket über 20 Millionen Euro war da und die Situation war so, dass Julian das wollte", sagte Mintzlaff: "Und dann gehört es sich für mich auch, dass du dann auch an den Tisch kommst."

12:51 Uhr

Bericht: FC Bayern "weitgehend einig" mit Musiala

Manuel Neuer und Alphonso Davies bleiben - und Jamal Musiala? Der FC Bayern wird wohl auch den nächsten Star halten, heißt es von der "AZ". "Spielerseite und Klub" seien auf einem "guten Weg", sich sogar "weitgehend einig", berichtet Maximilian Koch auf Twitter. Allerdings seien noch "rechtliche Details zu klären", daher werde die Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier nicht mehr im Wochenverlauf gesetzt werden. Auch Sky-Reporter Kerry Hau erklärte: "Jamal Musiala wird, wenn nichts völlig Außergewöhnliches mehr passiert, noch im Februar nachziehen."

"Jeder, der mich richtig kennt, weiß, wie sehr ich den Klub schätze und wie sehr ich es mag hier zu sein. Ich konzentriere mich auf Fußball und mal schauen, was die nächsten Wochen passiert. Die Gespräche laufen gut", hatte Musiala Ende Januar gesagt.

12:15 Uhr

"Optimierungsbedürftig": Watzke kritisiert BVB-Führung

Klub-Boss Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund sieht bei der sportlichen Führung des Traditionsklubs noch Möglichkeiten zur Verbesserung. "Es geht einzig und allein" um die Frage: "Harmonieren die drei miteinander?", sagte Watzke bei der SPOBIS Conference in Hamburg über die Zusammenarbeit von Sport-Geschäftsführer Lars Ricken, Sportdirektor Sebastian Kehl und dem technischen Direktor Sven Mislintat: "Und das ist noch optimierungsbedürftig."

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Wie Niko Kovač die Borussen nach vorn bringen will

Watzke gab sich dennoch entspannt. "Aber die machen es auch erst ein halbes Jahr zusammen", sagte der Manager und im Fußall gebe es natürlich auch "immer ausgeprägte Egos". Jeder versuche "seine Grenzen auszutesten". Die Aufgabe von Ricken sei es nun dafür zu sorgen, "dass alle in die gleiche Richtung marschieren und wenn man dann mittelfristig das Gefühl hat, dass er es nicht tut, muss man irgendwas am Konzept ändern. Aber das ist nicht mehr mein Thema." Er habe im sportlichen Bereich nichts mehr zu sagen, sagte Watzke, nachdem er den Sportbereich im vergangenen Sommer an Ricken abgegeben hat.

11:28 Uhr

Havertz und sonst niemand: Arsenal-Coach macht Enttäuschung Luft

Teammanager Mikel Arteta vom Premier-League-Zweiten FC Arsenal hat nach der Schließung des Wintertransferfensters seiner Enttäuschung Luft gemacht. Die Gunners hätten ihre Ziele nicht erreicht: "Wir hatten die klare Absicht, die Möglichkeiten auszuloten, um unser Team mit Spielern zu verstärken, die einen positiven Einfluss haben können. Das ist uns nicht gelungen."

Die Londoner leiden insbesondere in der Offensive unter Personalsorgen. Rechtsaußen Bukayo Saka laboriert an einer Oberschenkelverletzung, auf der zentralen Angriffsposition fällt Gabriel Jesus mit einem Kreuzbandriss langfristig aus. Der deutsche Nationalspieler Kai Havertz ist derzeit der einzige nominelle Mittelstürmer im Kader.

11:09 Uhr

Sperre auf Bewährung: Eintracht-Anhänger auswärts unerwünscht

Nach der Randale von Rom hat die UEFA Eintracht Frankfurt bestraft. Der Bundesligist muss 25.000 Euro Geldstrafe bezahlen und wurde zudem mit einem Zuschauerausschluss für das nächste Auswärtsspiel im Europapokal belegt. Der Ausschluss wurde laut Eintracht-Angaben aber für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

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Mats Hummels & Co. ärgern Eintracht Frankfurt

Beim 0:2 bei der AS Rom Ende Januar war es kurz vor Ende der ersten Halbzeit zu Ausschreitungen gekommen. Fans der Roma warfen wiederholt Pyrotechnik in den Eintracht-Block, aus dem Pyrotechnik zurückgeworfen worden war. In der Europa League trifft Frankfurt auf Steaua Bukarest, Ajax Amsterdam, Royale Union Saint-Gilloise oder PAOK Saloniki.

10:22 Uhr

Ski-Königin sprengt mit WM-Verzicht das Superstar-Team

Das Dream Team ist gesprengt, Skikönigin Mikaela Shiffrin verzichtet bei der WM auf ihre mögliche Teilnahme in der Teamkombination an der Seite von Lindsey Vonn. "Ich muss meine Energie auf das Riesenslalom- und Slalomrennen konzentrieren", schrieb Shiffrin bei X.

Die 29-Jährige war erst kurz vor dem Saisonhöhepunkt in Saalbach-Hinterglemm nach einem folgenschweren Sturz, einer Operation und zweimonatiger Pause in den Weltcup zurückgekehrt. Sie wolle deshalb "einen Schritt nach dem anderen" machen, um wieder 100 Prozent zu erreichen. Jeder Tag bringe "neue Herausforderungen" mit sich. Die Teamkombination gehört erstmals zum WM-Programm, die Frauen fahren am kommenden Dienstag. Dabei ist pro Nation eine Abfahrerin und eine Slalomläuferin im Einsatz. "Ich würde die Teamkombination gerne fahren. Das mit Mikaela zu machen, wäre großartig", hatte Vonn gesagt.

09:46 Uhr

Ausstiegsklausel als Sorge: Werder-Star vor Absprung zu Topklub?

Michael Zetterer ist seit rund anderthalb Jahren die Nummer eins im Tor von Werder Bremen. Und geht es nach den Verantwortlichen, dann soll der Torwart das auch noch möglichst lange bleiben, sein Vertrag läuft noch bis 2027. Leistungstechnisch überzeugte Zetterer zu weiten Teilen, klopfte Ende 2024 sogar ans Tor der Nationalmannschaft. Mit DFB-Torwarttrainer Andreas Kronenberg gab es bereits Kontakt.

Doch für Werder gibt es eine Hürde: Zetterer war in den Fokus von Manchester City geraten, stand im letzten Sommer gar in Kontakt mit Star-Trainer Pep Guardiola, wie er selbst bestätigte. Am Ende entschied er sich aber für einen Verbleib in Bremen, obwohl er via Klausel hätte zu den Cityzens wechseln können. Mitte 2025 droht den Bremern nun möglicherweise die nächste Aufregung um Zetterer. Denn wie "Sport Bild" erfahren hat, besitzt der 29-Jährige auch im kommenden Sommer eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Dem Magazin sagte er aber: "Mein Ziel war es immer, als Nummer 1 in der Bundesliga zu spielen. Das ist mir bei Werder gelungen. Darum sehe ich aktuell keinen Grund, den Verein zu verlassen."

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09:30 Uhr

Die Schlagzeilen am Morgen

08:58 Uhr

Schumacher wendet sich von seinem Traum ab

Mick Schumacher will die Formel 1 hinter sich lassen. Nach seinem Aus in der Königsklasse des Motorsports verschreibt sich der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher komplett dem Langstreckenprogramm seines Rennstalls Alpine. Der 25-Jährige bestreitet nach seinem Abgang als Mercedes-Ersatzfahrer nun seine zweite Saison für den französischen Hersteller.

"Die Formel 1 war immer mein Traum und wird immer mein Traum sein. Die WEC (World Endurance Championship) ist aber die Nummer eins Priorität", sagte Mick Schumacher bei einer Medienrunde am Rande von Testfahrten in Monza. "Das erfordert 100 Prozent Hingabe." Schumacher hatte sich Ende vergangenen Jahres entschlossen, seinen Job als Mercedes-Ersatzmann nach zwei Jahren zu beenden. Er wolle sich wieder "voll und ganz dem sportlichen Aspekt des Rennsports widmen" und nicht nur zuschauen. Zuvor war er zwei Jahre Stammfahrer für das Formel-1-Team Haas gewesen, hatte anschließend aber kein festes Cockpit mehr bekommen.

08:04 Uhr

Bericht: Kane besitzt Ausstiegsklausel - muss FC Bayern zittern?

Starstürmer Harry Kane verfügt beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München einem Medienbericht zufolge über eine Ausstiegsklausel. Wie die "Sport Bild" meldet, hätte der englische Nationalmannschaftskapitän im kommenden Sommer für eine Ablöse von 80 Millionen Euro wechseln dürfen. Der 31-Jährige habe die Frist für die Klausel im abgelaufenen Winter-Transferfenster jedoch verstreichen lassen.

Im kommenden Winter soll die Klausel hingegen wieder aktiv werden und einen Abgang im Sommer 2026 gegen eine Ablöse von 65 Millionen Euro ermöglichen. Kanes Vertrag läuft 2027 aus, dann wäre er ablösefrei. Wie die "Sport Bild" berichtete, wollten sich die Bayern zu einer etwaigen Klausel nicht äußern. Laut Informationen des Magazins habe sich Kane die Klausel im Zuge seines Wechsels 2023 von Tottenham Hotspur nach München zusichern lassen, falls er vorzeitig nach England zurückkehren wollen sollte. Ein Abgang soll jedoch während der aktuellen Saison nie ein Thema gewesen sein, Kane und seine Familie fühlten sich in München sehr wohl.

07:18 Uhr

Kaum Sponsoren: Hype um Olympia-Heldin zahlt sich nicht für sie aus

Ihr Durchbruch bei Olympia brachte Annett Kaufmann Zehntausende Follower in den Sozialen Netzwerken, zahlreiche Interviewanfragen und sogar einen Auftritt im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF. Doch ausgezahlt hat sich die Aufmerksamkeit für die Tischtennisspielerin bislang nicht. "Viele denken, ich hätte jetzt einen Haufen Verträge. Das ist einfach nicht der Fall", sagte die 18-Jährige bei web.de. "Ich hatte unglaublich viele Anfragen für TV-Auftritte, Interviews, Podcasts oder Jubiläumsfeiern. Es war so viel, dass ich den Überblick verloren habe", erzählte Kaufmann. Viele Sponsoren habe ihr das nicht gebracht, ebenso wenig ihre aufsehenerregenden Siege bei den Sommerspielen in Paris.

"Nach Olympia hatte ich kaum Anfragen. Eine oder zwei - das kann man an einer Hand abzählen", sagte die Juniorenweltmeisterin und fügte hinzu: "Fakt ist: Ohne gute Sponsoren können wir Frauen nicht wirklich vom Tischtennis leben." Einige kostspielige Reisen, vor allem zu den Turnieren in Asien, müsse sie selbst finanzieren. Das gelinge ihr, weil sie noch bei ihren Eltern wohne und ein paar "großartige Sponsoren" habe, die ihr "sehr helfen" würden.

06:43 Uhr

Schon Kontakt mit Nagelsmann: Ex-Kölner träumt vom DFB-Team

Inter Mailands Innenverteidiger Yann Aurel Bisseck strebt sein Debüt in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft an. Er müsse jetzt zeigen, was er draufhabe und "hoffe, dass der Bundestrainer das sieht", sagte der 24-Jährige bei Sky: "Und dann hoffe ich natürlich auf eine Einladung." Einen Austausch mit Julian Nagelsmann hatte es bereits im vergangenen Jahr gegeben. "Das Gespräch ging ungefähr fünfeinhalb Minuten. Er hat mir gesagt, ich soll so weitermachen", sagte Bisseck.

Zuletzt laborierte Bisseck an einer Adduktorenverletzung, Ende Januar kehrte er auf den Platz zurück. Davor hatte sich der gebürtige Kölner in der Abwehrkette Inters festgespielt. "Es ist nicht so, dass wir eine laufende WhatsApp-Kommunikation hätten. Nein, ich hatte das eine Gespräch mit ihm im November. Seitdem haben wir nicht mehr gesprochen. Aber das ist nichts, was ich erwarte", sagte Bisseck über die Kommunikation mit Nagelsmann: "Ich habe mich extrem gefreut und es als großes Zeichen des Respekts gesehen, dass er sich überhaupt bei mir gemeldet hat." Theoretisch könnte der in Köln ausgebildete Bisseck auch für Kamerun auflaufen. Der kamerunische Fußballverband bekundete bereits Interesse, doch das interessiert den 1,96-Meter-Hünen derzeit nicht.

06:28 Uhr

"Nicht das schönste Spiel", aber Bayern untermauern Heimstärke

Die Basketballer des FC Bayern München haben in der Euroleague ihre Heimstärke erneut untermauert. Gegen Emporio Mailand gewann der deutsche Meister mit 87:70 (37:36). Es war der zehnte Heimsieg im zwölften Spiel und insgesamt der 15. Erfolg im Wettbewerb. Dadurch mischt der Bundesligist weiter im Kampf um den direkten Einzug in die nächste Runde mit. Beste Werfer waren Vladimir Lucic und Niels Giffey mit jeweils 16 Punkten.

"Es war nicht das schönste Spiel, aber wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt", sagte Andreas Obst bei MagentaTV. Der Sieg habe gutgetan. "Aber wir schauen schon auf das nächste Spiel", sagte Obst. Bereits am Donnerstag (20.30 Uhr) spielen die Bayern gegen Villeurbanne.

05:47 Uhr

Entlassungen beim BVB?

Nach dem Ende der Transferfrist und dem Trainerwechsel sind weitere personelle Konsequenzen bei Borussia Dortmund nicht ausgeschlossen. Sportchef Lars Ricken wich bei der Vorstellung des neuen Chefcoachs Niko Kovac entsprechenden Nachfragen wiederholt aus. "Wenn wir etwas kritisch aufzuarbeiten haben, werden wir das intern machen und auch intern belassen", sagte Ricken konkret auf die Frage, ob sich personell auf der Führungsebene noch etwas tun werde.

Zuletzt hatte es Medienberichte gegeben, wonach Kaderplaner Sven Mislintat den Verein verlassen solle. Sein Verhältnis zu Sportdirektor Sebastian Kehl gilt als gestört und soll in der Vergangenheit dazu geführt haben, dass geplante Transfers nicht realisiert wurden. Auch Kehl, dessen Vertrag erst im Januar bis 2027 verlängert worden war, stehe demnach unter Beobachtung.