Der Playoffs-Überblick: Wer muss gegen wen ran?
Wer gegen wen in den Playoffs ran muss

"NFL Aktuell" blickt wöchentlich auf die Highlights der größten Football-Liga der Welt. Jan Stecker und Marcel Klein sprechen über die Höhepunkte der Regular Season, Spielzüge für die Geschichtsbücher und wer in den Playoffs die besten Chancen hat.
Vater plaudert wildes Gerücht aus: Will Elon Musk den FC Liverpool kaufen?
Er scheint nicht ausgelastet zu sein: Der Vater von Elon Musk erklärt in einem Interview, sein Sohn sei daran interessiert, den FC Liverpool zu kaufen. Der Tech-Milliardär wolle auch noch Besitzer eines Premier-League-Klubs sein, sagte Errol Musk dem "Times Radio". Auf Liverpool angesprochen sagte er: "Natürlich würde er gerne. Jeder würde das gerne - so auch ich!" Großmutter-Musk wurde in Liverpool geboren, verließ das Vereinte Königreich nach Südafrika.
"Seine Großmutter wurde in Liverpool geboren, wir haben dort Verwandte", erklärte Musk Senior. "Wir hatten das Glück, eine ganze Menge von den Beatles zu kennen, weil sie mit einigen meiner Familie aufgewachsen sind. Wir sind also mit Liverpool verbunden, wissen Sie." Zuvor hatte er sich über den Kauf von Liverpool durch seinen Sohn bedeckt gehalten, weil er befürchtete, dass der derzeitige Besitzer Fenway Sports Group "den Preis erhöhen" würde, wenn sie von dem Interesse wüssten.
Skisprung-Ikone Hannawald verteidigt DSV-Adler
"Es sollte nicht sein" - Hannawald verteidigt DSV-Adler

Die diesjährige Vierschanzentournee verläuft allgemein enttäuschend für die DSV-Adler, Pius Paschke landet als beste deutsche Platzierung auf Platz 6. Experte Sven Hannawald verteidigt Trainer Stefan Horngacher und die Athleten jedoch.
Eintracht reagiert auf aufsehenerregendes Marmoush-Gerücht

Eintracht Frankfurt will mit seinem Topstürmer Omar Marmoush in das neue Bundesliga-Jahr gehen. "Wir hatten bislang keinen Kontakt. Es gibt kein Angebot und keinen Anruf", sagte Sportvorstand Markus Krösche mehreren Medien zu englischen Berichten, wonach der Ägypter möglicherweise zu Manchester City in die Premier League wechsle. "Unsere Grundintention lautet, dass wir den Kader zusammenhalten und die sportlichen Ziele erreichen wollen", ergänzte Krösche. Dies sei auch weiter das Ziel: "Von daher wird Omar auch in St. Pauli auflaufen."
Um einen möglichen baldigen Abgang von Marmoush, der bis 2027 an die Eintracht gebunden ist, gibt es schon lange Spekulationen. Der 25-Jährige steht in der Liga mit 13 Toren auf Rang zwei hinter Bayern-Torjäger Harry Kane (14) und ist bei vielen Klubs begehrt. Krösche will bei einem schwindelerregenden Angebot für Marmoush einen sofortigen Transfer aber auch nicht vollständig ausschließen: "Natürlich gibt es extreme Situationen. Dies muss man neu bewerten. Allerdings muss schon etwas Außergewöhnliches passieren."
Julian Draxler darf noch länger in Katar aufblühen
Der ehemalige Fußball-Weltmeister Julian Draxler hat einem Medienbericht zufolge einen neuen Vertrag bei seinem katarischen Klub Al-Ahli SC unterschrieben. Nach Angaben des TV-Senders Sky handelt es sich um einen Dreijahresvertrag bis 2028. Dass Draxler dem Erstligisten langfristig erhalten bleibt, solle vom Verein zeitnah bestätigt werden.
Laut dem Medienbericht lehnte der Mittelfeldspieler alle anderen Angebote ab. Ein Abgang aus Katar sei dabei nie ein Thema gewesen. Der ursprüngliche Vertrag des 31-Jährigen läuft noch bis kommenden Sommer. Mit der Verlängerung soll Draxler nun sogar zum Vereinsbotschafter aufsteigen. Draxler war im September 2023 von Paris Saint-Germain nach Katar gewechselt, nachdem er beim französischen Topklub keine Rolle mehr gespielt hatte. Bei Al-Ahli ist das anders: In der Liga lief Draxler in der laufenden Saison bislang neunmal auf und kam dabei auf sechs Tore und sechs Vorlagen.
Erkrankte Weltmeisterin kauft Wohnung wegen WM vergeblich
Sie hatte extra eine Wohnung an den WM-Strecken gekauft, doch nun verpasst die zweimalige Skilanglauf-Weltmeisterin Tiril Udnes Weng die Titelkämpfe in Trondheim. Die 28 Jahre alte Norwegerin leidet an Pfeifferschem Drüsenfieber und hat keine Chance mehr auf die Ende Februar beginnende Heim-WM. "Ich bin seit vier Wochen krank und bin es noch immer", sagte die Gewinnerin des Gesamtweltcups 2022/23 bei NRK.
Besonders bitter: Weng hatte sich zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Lotta eine Wohnung direkt neben den WM-Loipen in Trondheim gekauft, um sich bestmöglich auf die WM auf heimischem Boden vorzubereiten. Nun überlegt sie, während der Titelkämpfe die Stadt zu verlassen. "Ich glaube nicht, dass ich in Trondheim sein werde. Es ist schrecklich, dieses Volksfest zu verpassen", sagte sie.
Aus Liga geflogen: Geldskandal um Chinas Fußball-Adel

Chinas erfolgreichster Fußballklub Guangzhou FC ist infolge finanzieller Misswirtschaft aus den nationalen Profiligen ausgeschlossen worden. Wie der Verein, der all seine großen Erfolge zwischen 2011 und 2019 unter dem Namen Guangzhou Evergrande gefeiert hatte, mitteilte, hätten zu hohe Schulden zu dem Ausschluss durch den chinesischen Fußballverband (CFA) geführt. Der achtmalige Super-League-Meister und zweimalige Titelträger der asiatischen Champions League habe mit "verschiedensten Mitteln versucht, im Profifußball zu bleiben", heißt es in einer Stellungnahme, doch "die aufgebrachten Mittel reichten nicht, um die Schuldenlast zu tilgen".
Bereits 2022 hatte Guangzhou aufgrund finanzieller Nöte des Mehrheitseigentümers, der Immobilienentwickler Evergrande Real Estate Group, im Zuge des Einbruchs des chinesischen Immobilienmarktes einen sportlichen Rückschlag erlitten und war in die zweite chinesische Liga abgestiegen. Dort belegte Guangzhou am Ende der vergangenen Saison den dritten Platz und verpasste damit den Aufstieg.
Auf dem Weg zum bisher letzten Meistertitel 2019 hatte die Evergrande Group zuvor Millionen in den Kader gepumpt. Mehrmals brach Guangzhou chinesische Transferrekorde. Allein für den kolumbianischen Stürmer Jackson Martinez hatte der Klub 2016 rund 42 Millionen Euro an Atlético Madrid überwiesen und damit gar für einen asiatischen Ablöserekord gesorgt. Im Jahr 2020 begann der Verein zudem mit dem Bau eines neuen, mehr als eineinhalb Milliarden Euro teuren Stadions, das laut der Evergrande Group mindestens 80.000 Fans fassen sollte. Das Projekt wurde 2022 abgebrochen, da die Gruppe umgerechnet fast 300 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten angehäuft hatte.
Umworbenes Trainertalent des BVB lehnt unterschriftsreifen Vertrag ab
Borussia Dortmund kann weiter mit seinem erfolgreichen U19-Trainer Mike Tullberg planen. Der 39-Jährige hat dem interessierten norwegischen Fußball-Erstligisten Brann Bergen eine Absage erteilt. "Ich bleibe in Dortmund", sagte Tullberg dem dänischen "Tipsbladet". Tullberg hatte zuletzt mit Bergen verhandelt und war am Wochenende auch vor Ort gesichtet worden. Dort soll ihm vom Vize-Meister ein unterschriftsreifer Vertrag vorgelegt worden sein. Der Däne hat den BVB-Nachwuchs 2022 zur deutschen Meisterschaft geführt, in allen vier Saisons seiner U19-Amtszeit wurde er Meister in der A-Junioren-Bundesliga West. Er arbeitete unter anderem mit Youssoufa Moukoko oder Jamie Gittens, die in den Profikader aufstiegen.
Tennisprofi wirft Schläger weg und trifft Zuschauerin
Das hat Ärger gegeben: Der britische Tennisprofi Cameron Norrie hat beim ATP-Turnier in Auckland eine Zuschauerin mit seinem Schläger getroffen. Der in Auckland geborene Norrie sah sich dem Matchball seines Gegners Facundo Diaz Acosta ausgesetzt und war dabei offensichtlich frustriert. Er schleuderte seinen Schläger und traf versehentlich eine Zuschauerin, die in der ersten Reihe saß. Der Schiedsrichter verwarnte ihn sofort. Die Aufregung war groß: Die Fans ärgerten sich über den Ausraster.
Norrie entschuldigte sich im Anschluss an das Spiel, das er 6:2, 6:3 verlor: "Ich wollte das nicht tun und es passt überhaupt nicht zu mir, so etwas zu tun. Ich habe mich sehr schnell entschuldigt und möchte mich allgemein entschuldigen. Ich bin nicht glücklich darüber, wie ich mich verhalten habe."
Tennis-Star feuert Schläger ins Publikum

Klub zieht Option: Son bleibt bei den Spurs
Tottenham Hotspur hat den Vertrag seines Kapitäns Heung-Min Son um ein Jahr verlängert. "Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass wir die Option zur Vertragsverlängerung gezogen haben", schrieb der Klub aus der englischen Premier League in einem Statement. Demnach bleibt der Südkoreaner bis 2026, ursprünglich wäre sein Vertrag am Saisonende ausgelaufen.
Diese spektakuläre Mannschaft ist im Sommer ablösefrei
Son wechselte im Sommer 2015 von Bayer Leverkusen zu den Spurs und entwickelte sich in London zum Leistungsträger. In 431 Spielen erzielte er 169 Tore für die Spurs, in der Saison 2021/22 wurde er mit 23 Treffern Torschützenkönig in der Premier League. Nach dem Abgang von Harry Kane zu Bayern München im Sommer 2023 wurde Son zum Kapitän ernannt. Son war aus der Jugend des Hamburger SV zum Profi aufgestiegen.
Deutscher Star erstrahlt für Playoffs in neuem Look
Der deutsche Footballstar Amon-Ra St. Brown geht mit frisch gefärbten Haaren in die Playoffs der NFL. Die Haarpracht des Wide Receivers leuchtet in einem strahlenden Blau - als Anlehnung an die Teamfarben seiner Detroit Lions. Der 25-Jährige teilte ein Foto seiner blauen Haare bei Instagram. Bereits im Vorjahr war St. Brown in der finalen Phase der Saison mit diesem Look aufgelaufen, damals scheiterte Detroit im Halbfinale der Playoffs.

Diesmal soll es noch weitergehen, als bestes Team der NFC hat Detroit in der ersten Runde ein Freilos. Gegen wen es dann geht, ist noch offen: Die Lions treffen auf das Team mit der schlechtesten Platzierung, das die erste Playoff-Runde übersteht. Duelle mit den NFC-North-Rivalen Green Bay Packers oder Minnesota Vikings sind ebenso möglich wie ein Aufeinandertreffen mit den Washington Commanders oder den Los Angeles Rams. Der Super Bowl steigt am 9. Februar in New Orleans.
"Als Dicke dargestellt", "große Ängste": Ex-Talent erhebt schwere Vorwürfe im Turn-Skandal
Auch das frühere Top-Talent Kim Janas hat öffentlich Missstände im deutschen Turnen angeprangert. Die 25-Jährige kritisierte via Instagram vor allem den Umgang mit Verletzungen, Ernährung und Gewicht während ihrer Karriere, die sie nach drei Kreuzbandrissen bereits Ende November 2016 beendet hatte. Auch acht Jahre später sei sie "nicht ganz geheilt" von dem, was sie erlebt habe, schrieb Janas.
Die Themen Essen und Gewicht hätten auf der Tagesordnung gestanden. "Vom täglichen Wiegen bis hin zur Taschenkontrolle, ob auch ja keine Süßigkeiten drin sind, gab es alles", schrieb die frühere deutsche Jugendmeisterin. Sie wisse noch, wie sie bei Lehrgängen auf dem Bett rumgesprungen sei, "um ein paar Gramm zu verlieren. Aus Angst, dass man beim morgigen Wiegen sonst Anschiss bekommt und mal wieder bloßgestellt wird." Sie sei "als Dicke dargestellt" worden, weil sie neun Prozent Körperfett aufgewiesen habe. Ihr seien Lebensmittel wie Brot, Aufstriche, Wurst und sogar Wasser verboten worden, berichtete Janas. Über ihr frühes Karriereende schrieb sie: "Vielleicht hätte es mein Körper geschafft. Aber nicht mein Kopf. Die Ängste waren zu groß."
FC Bayern ist heiß auf Deutschlands Ex-Fußballer des Jahres
Wird der FC Bayern im Winter nochmal auf dem Transfermarkt aktiv? Einem Medienbericht zufolge ist das Interesse des deutschen Rekordmeisters am ehemaligen Leipziger Christopher Nkunku, der beim FC Chelsea als Streichkandidat gilt, wieder aufgeflammt. Schon im November soll ein Interesse an Deutschlands Fußballer des Jahres 2022 bestanden haben.
2024/2025 hat der Franzose in 27 Pflichtspielen für die Blues zwölf Tore erzielt und sieben weitere vorbereitet. Ein genauerer Blick verrät allerdings, dass der Großteil der Scorerpunkte in der Conference League und der Qualifikation zu ebenjener gesammelt wurde. Und dort schickt Chelsea nur ein B-Team ins Rennen. In der Premier League ist Nkunku lediglich eine Randfigur, nur in drei von 18 Einsätzen durfte der Offensivmann von Beginn an ran. Seine Ausbeute dabei: Zwei Treffer, ein Assist.
Der FC Bayern will den früheren Bundesliga-Torschützenkönig gerne wohl holen, um die eigenen Optionen zu erweitern. Am ehesten würde sich ein Leihgeschäft anbieten, da Nkunku an der Stamford Bridge vertraglich noch bis 2029 gebunden ist. Auch Paris Saint-Germain, wo der Edeltechniker einst ausgebildet wurde, der FC Barcelona und Atlético Madrid sollen interessiert sein.
Muss Füllkrug schon weiterziehen? Experte nennt Leih-Ziel
Muss Niclas Füllkrug schon wieder umziehen? Bei West Ham United ist der Stürmer gerade mal ein halbes Jahr unter Vertrag, doch nun steht er offenbar vor dem Aus. Nach seinem knapp 30 Millionen Euro teuren Wechsel vom BVB wurde der Nationalspieler bei seinem neuen Klub schon früh von einer Verletzung ausgebremst, die ihn knapp drei Monate außer Gefecht setzte. Seit seiner Rückkehr Anfang Dezember kämpft der Stürmer um Anschluss. In zehn Einsätzen gelangen ihm gerade mal zwei Tore.
Nun berichtet Transferexperte Gianluca Di Marzio, dass West Ham ihn ausleihen will. Das mögliche Ziel: Juventus Turin. Beim italienischen Rekordmeister steht die Suche nach einem neuen Stürmer in diesem Winter ganz oben auf der To-do-Liste.
"Deutschland hat ihm gegenüber versagt": Sammer schützt Beckenbauer
Matthias Sammer sieht den Umgang mit dem vor einem Jahr verstorbenen Franz Beckenbauer im Zuge der "Sommermärchen-Affäre" extrem kritisch. "Es ist für mich nicht mehr wiedergutzumachen, was wir ihm angetan haben", sagte der 57-Jährige bei t-online.de: "Wir alle haben Franz Beckenbauer vorgeschickt und alle wussten, mit welchem dubiosen System, welchen Anforderungen, die dieses FIFA-Konzil in sich trägt, er es am Ende zu tun haben würde."
Die großen Stationen im Leben des Franz Beckenbauer
Er selbst wisse nicht, wie Beckenbauer "es am Ende geschafft hat, die WM 2006 nach Deutschland zu bringen", so Sammer weiter: "Ihn dann aber so zu attackieren, weil er dafür dieses System irgendwo bearbeiten musste, das ist Heuchelei. Das tut mir sehr, sehr weh. Deutschland hat ihm gegenüber versagt." An Beckenbauer hatte es immer wieder Kritik wegen der Geldflüsse rund um die Heim-WM 2006 gegeben.
Enttäuschte Deutsche: "Kraft ist vorher nicht so gesprungen"
Enttäuschte Deutsche: "Kraft ist vorher nicht so gesprungen"

Die diesjährige Vierschanzentournee ist Geschichte, die deutschen Adler spielen keine große Rolle. Die österreichischen Springer dominieren das Jahreshighlight der Skispringer - so sind die Deutschen zwar enttäuscht, sehen das Abschneiden aber nicht nur in eigener Schwäche begründet.
Tanzend, mit qualmender Zigarre: Trainer eskaliert nach perfektem Einstand
Mit qualmender Zigarre im Mund tanzte Trainer Sérgio Conceição nach seinem perfekten Einstand in der Kabine herum und feierte nach zwei Spielen schon den ersten Titel mit der AC Mailand. "Er erteilte dem Rivalen eine Fußball-Lehre", schrieb die "Gazzetta dello Sport" nach dem 3:2-Erfolg im Finale des Supercups gegen Inter Mailand in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad.
Auf der Liste der Gratulanten befand sich auch Inters Coach Simone Inzaghi. "Diese Niederlage schmerzt, aber wir machen weiter", sagte der 48-Jährige: "Ich muss Milan gratulieren, weil die Mannschaft nie aufgegeben hat." Mit dem Siegtreffer in der Nachspielzeit hatte Milan die Aufholjagd nach dem 0:2-Rückstand gegen den Meister garniert.
Schon im Halbfinale hatte der Tabellenachte gegen Pokalsieger Juventus Turin einen Rückstand gedreht. "Was Conceição in wenigen Tagen geleistet hat, ist unglaublich. Ich habe auf dem Spielfeld viel Energie gespürt", sagte Angreifer Rafael Leao über die Arbeit seines neuen Trainers, der erst in der Vorwoche als Nachfolger von Paulo Fonseca vorgestellt worden war.
"Dann wäre ich richtig schlecht": Eberl spricht über Olmo-Gerüchte
Der spanische Fußball-Europameister Dani Olmo ist kein Transfer-Kandidat beim FC Bayern München, auch wenn Sportvorstand Max Eberl den ehemaligen Spieler von RB Leipzig sportlich sehr schätzt. Dem FC Barcelona fehlt in Spaniens Liga aktuell die Spielberechtigung für den 26 Jahre alte Olmo, was prompt zu Wechselspekulationen um den Spieler geführt hat.
"Da muss ich mich erstmal in die spanischen Regularien einlesen, was das bedeutet, registriert, nicht registriert", sagte Eberl nach dem 6:0 des Bundesliga-Tabellenführers im Testspiel bei Red Bull Salzburg. Spaniens Liga und auch der spanische Fußball-Verband haben es Barcelona aus finanziellen Gründen bislang verweigert, Olmo zu registrieren. Wenn das so bleibt, könnte Olmo ablösefrei wechseln, was er aber nicht will.
"Ich kenne mich da zu wenig aus", sagte Eberl zu den Regularien in Spanien. "Aber tatsächlich ist das kein großer Blick von uns", fügte er hinzu. Auf die Nachfrage eines Reporters, ob er Olmo denn für einen guten Spieler halte, reagierte Eberl erst mit einem Lachen. Danach antwortete er: "Wenn ich jetzt sagen würde, nein, dann wäre ich richtig schlecht."
Comeback statt Karriere-Aus: Top-Nachricht von Ex-Bayern-Star
Seit mehr als einem Jahr hat David Alaba nicht mehr auf dem Fußballplatz gestanden. Am 17. Dezember 2023 hatte er sich im Spiel gegen Villarreal das Kreuzband gerissen. Sogar sein Karriereende stand zwischenzeitlich zur Debatte, doch nun hat Real-Madrid-Trainer Carlo Ancelotti gute Nachrichten: "David Alaba steht kurz davor zu spielen. Er wird am 20. Januar bereit sein."
Am 22. Januar spielt Real Madrid in der Champions League gegen RB Salzburg, am 25. Januar dann gegen Valladolid in der Liga. Zuvor soll der Österreicher bereits in der kommenden Woche Trainingsspiele absolvieren.
BVB mit Transferkracher? Star-Bruder auf Wunschliste
Bellingham bei Borussia Dortmund? Das hatten wir doch schon mal. Diesmal geht es allerdings nicht um Jude, sondern um seinen jüngeren Bruder Jobe. Der spielt aktuell beim englischen Zweitligisten AFC Sunderland. Er stehe weit oben auf der Wunschliste des BVB, berichtet Sky.

Der jüngere der beiden Bellinghams dürfte aber teuer werden. Sunderland soll 25 Millionen Euro Ablöse für den 19-Jährigen verlangen. Ähnlich wie sein Bruder wird auch der 19-Jährige als Top-Talent gewertet, er hat aber bislang kein Erstligaspiel absolviert. Sein Bruder Jude dürfte ihm aus seiner BVB-Zeit kaum Schlechtes erzählen. Er konnte sich in Dortmund zum heiß begehrten Star entwickeln und wechselte schließlich weiter zu Real Madrid.
Wildes Gerücht: FC Bayern ist an 95-Millionen-Stürmer dran
Der FC Bayern denkt angeblich nach wie vor über eine Verpflichtung von Randal Kolo Muani nach. Der frühere Torjäger von Eintracht Frankfurt steht bei Paris Saint-Germain auf dem Abstellgleis und soll unbedingt von der Gehaltsliste. Auch andere Topklubs sind am Ex-SGE-Stürmer interessiert.

So stark besetzt der Kader des FC Bayern auf dem Papier auch ist, was definitiv fehlt, ist ein zweiter treffsicherer Stürmer neben Harry Kane. Mathys Tel, so viel scheint nach der ersten Hälfte der Saison klar, kann diese Rolle noch nicht übernehmen. Der ehemalige Bundesliga-Stürmer Randal Kolo Muani vielleicht schon.
Transfer-Insider Ben Jacobs berichtete, dass der deutsche Rekordmeister weiter mit einer Verpflichtung des französischen Nationalspielers liebäugelt, der erst 2023 für 95 Millionen Euro und begleitet von reichlich Getöse von Eintracht Frankfurt nach Paris gewechselt war. Die Münchner gehören demnach zu einem großen Kreis von Interessenten, zu denen auch Juventus Turin und Milan sowie RB Leipzig und Vereine aus der Premier League gehören.
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Schiedsrichter kehrt nach Morddrohungen erstmals nach Dortmund zurück
Gut 20 Monate nach seiner folgenschweren Fehlentscheidung im Bundesliga-Titelkampf wird Schiedsrichter Sascha Stegemann wieder ein Spiel von Borussia Dortmund leiten. Der Referee ist vom Deutschen Fußball-Bund für die Partie des BVB gegen Meister Bayer Leverkusen am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und DAZN und im Liveticker auf ntv.de) eingeteilt worden.
Stegemann hatte dem BVB Ende April 2023 im Spiel beim VfL Bochum einen berechtigten Foulelfmeter verweigert. Durch das 1:1 büßte der BVB damals zwei Punkte im Duell mit dem FC Bayern ein, der sich dann am letzten Spieltag noch die deutsche Fußball-Meisterschaft holte. Stegemann, der sich bereits am folgenden Tag für seinen Fehler entschuldigt hatte, erhielt damals Morddrohungen und stand vier Wochen lang unter Polizeischutz.
Irres Mailand-Derby in Saudi-Arabien: Milan dreht Rückstand spektakulär
Die AC Mailand hat Stadtrivale Inter Mailand den Sieg im Finale um den Supercup nach einer irren Aufholjagd noch entrissen und zum achten Mal den Titel gewonnen. Die Mannschaft des neuen Trainers Sergio Conceicao drehte in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad einen 0:2-Rückstand noch in ein 3:2 (0:1). Tammy Abraham erzielte in der 90.+4 Minute den entscheidenden Treffer.
Zuvor hatten Théo Hernández (52.) per direktem Freistoß und der Ex-Dortmunder Christian Pulisic (80.) die Führung der Nerazzurri im Derby della Madonnina durch Lautaro Martínez (45.+1) und Mehdi Taremi (47.) ausgeglichen. Milan zog damit nach Titeln mit Inter gleich. Rekordsieger ist Juventus Turin mit neun Erfolgen.
Der neue AC-Trainer Conceicao, der einen Tag vor Silvester auf Paulo Fonseca gefolgt war, setzte in der Startelf auf den früheren Schalker Innenverteidiger Malick Thiaw. Der dreimalige Nationalspieler war beim 0:2 nicht ganz unschuldig, als er Taremi entwischen ließ. Auf Seiten Inters stand der ehemalige Kölner Abwehrmann Yann Aurel Bisseck über die gesamte Spielzeit auf dem Platz.
DSV-Sportdirektor spricht nach "fraglos enttäuschender Tournee" über den Cheftrainer
Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher muss sich trotz des schwachen deutschen Abschneidens bei der Vierschanzentournee keine Sorgen um seinen Job machen. "Die Trainerfrage stellt sich im Moment für uns überhaupt nicht", sagte DSV-Sportdirektor Horst Hüttel nach dem Abschlussspringen in Bischofshofen: "Er hat unser volles Vertrauen." Hüttel verwies auf den "unbefristeten Vertrag" des Österreichers.
"Wir hatten in dieser Saison drei Leute auf dem Podium und sind als Nation im Moment die Nummer zwei der Welt", sagte Hüttel: "Und auch wenn die Tournee fraglos enttäuschend war, gibt es überhaupt keine Trainerfrage."
Der 55 Jahre alte Horngacher ist seit 2019 als Nachfolger seines Landsmannes Werner Schuster Bundestrainer der deutschen Skispringer. Bei den Weltmeisterschaften 2021 und 2023 schnitt er gut mit dem deutschen Team ab. Bei der Vierschanzentournee wurden Karl Geiger (2021) und Andreas Wellinger (2024) jeweils Gesamtzweiter.





