Nächste gute Nachricht für den FC Bayern
Nächste gute Nachricht für Fußball-Rekordmeister Bayern München: Einen Tag nach dem emotionalen Halbfinaleinzug in der Champions League ist "Pechvogel" Serge Gnabry wieder ins Lauftraining eingestiegen. Der 28 Jahre alte Flügelspieler hatte den 1:0-Heimsieg gegen den FC Arsenal am Mittwoch verpasst, im Hinspiel in London (2:2) hatte er sich einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen. Zuvor hatte er den wichtigen Ausgleich zum 1:1 erzielt.
Für Gnabry ist ein baldiges Comeback auch in Hinsicht auf eine Teilnahme an der Heim-EM im Sommer (14. Juni bis 14. Juli) erstrebenswert. In dieser Saison warfen ihn mehrere Verletzungen zurück, unter anderem wegen eines Unterarm-Bruchs und einer Adduktoren-Verletzung absolvierte er erst 17 Spiele für die Bayern. Für die begeisternden März-Länderspiele des DFB-Teams wurde er nicht berücksichtigt.
Das trägt das deutsche Team bei Olympia

Das deutsche Olympia-Team präsentiert sich bei den Spielen in diesem Sommer in Paris in den Grundfarben Rot, Schwarz, Weiß und einem dunklen Gelbton. Die Farben spielten auf die deutsche Flagge an und seien Ausdruck der nationalen Identität und Individualität, teilte der Sportartikelhersteller Adidas am Donnerstag in der französischen Hauptstadt bei der Vorstellung der Olympia-Bekleidung mit. Das Ausrüstungspaket für die Athleten umfasst insgesamt 80 Kleidungsstücke pro Sportler, die Outfits für die Eröffnungsfeier, das Training und das Podium inklusive. Dazu kommen 30 Accessoires wie Sonnenbrillen, Socken und Schuhe.
Neben der Teambekleidung umfasst das Produktsortiment von Adidas für Olympia eine 49-teilige Schuhkollektion, die 41 verschiedene Disziplinen abdeckt, von denen mehr als 20 im Sommer zu sehen sein werden. Dabei geht es etwa um Modelle für den Langlauf, Sprint oder zum Tennis. Außer dem deutschen Team stattet Adidas auch die Mannschaften 14 anderer Länder bei den Olympischen und Paralympischen Spielen aus. Darunter befinden sich Großbritannien, Irland, Kuba und die Türkei.
WM-Held sieht im Elferschießen zweite Gelbe und darf trotzdem weiterspielen
Argentiniens WM-Held Emiliano Martínez hat Aston Villa ins Halbfinale der Conference League geführt. Der Weltmeistertorhüter parierte beim 4:3 im Elfmeterschießen beim französischen Erstligisten OSC Lille die Elfmeter von Nabil Bentaleb und Benjamin Andre und hatte damit einen großen Anteil am Erfolg des englischen Teams. Kurios: Im Elfmeterschießen sah Martinez seine zweite Gelbe Karte des Abends. Die Verwarnung aus dem laufenden Spiel wurde aber nach Regelwerk nicht mit ins Elfmeterschießen genommen.
Neben Aston Villa erreichte die AC Florenz die nächste Runde. Nach einem 0:0 im Hinspiel gewann der italienische Erstligist sein Viertelfinal-Rückspiel gegen Viktoria Pilsen mit 2:0 (0:0) nach Verlängerung. Nicolas Gonzalez (92.) und Cristiano Biraghi (108.) sorgten für die Entscheidung. Aston Villa, das das Hinspiel mit 2:1 gewonnen hatte, lag im zweiten Duell in Frankreich bis kurz vor Schluss mit 0:2 zurück und stand damit dicht vor dem Aus. Erst ein Treffer von Matty Cash (87.) brachte die Engländer ins Spiel zurück - dann trumpfte Martinez auf.
Früher Schock für Leverkusen - West Ham trifft zum 1:0
Leverkusen sichert sich Europarekord in hitziger Partie

Nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel geht Bayer Leverkusen als Favorit ins Europa-League-Duell mit West Ham United. Doch das Spiel in London beginnt denkbar schlecht, bereits nach 13 Minuten liegt die Werkself hinten. Dabei macht besonders ein Bayer keine gute Figur.
Deutsches Team muss bei WM auf NHL-Star verzichten
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft muss bei der WM in Tschechien (10. bis 26. Mai) auf Top-Stürmer Tim Stützle verzichten. Der Torjäger der Ottawa Senators aus der nordamerikanischen Profiliga wird wegen einer Schulterverletzung nicht für den Vizeweltmeister dabei sein, wie der 22-Jährige bei der Saisonabschlusskonferenz seines kanadischen Teams mitteilte.
Stützle erklärte, er habe seit einigen Monaten Probleme an der Schulter und hatte auch eine Verletzung am Handgelenk. Die Blessuren will er nun auskurieren. Sein letztes NHL-Spiel für die Senators bestritt er am 4. April. Der Stürmer konnte bereits im vergangenen Jahr bei der WM nicht für die deutsche Mannschaft auflaufen. Für Ottawa kam der frühere Mannheimer in dieser Saison in 75 Einsätzen auf 18 Tore und 52 Vorlagen und steht vor dem Sprung in die Weltklasse. Für die Playoffs reichten die Scorerpunkte allerdings nicht. Die Senators verpassten erneut die K.-o.-Runde.
Bayer-Boss nennt Schmerzgrenze für Florian Wirtz
Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro hat für Nationalspieler Florian Wirtz eine Ablöse in Höhe von mindestens 150 Millionen Euro aufgerufen. Das sagte der 59 Jahre alte Fußball-Funktionär im Interview mit "Radio Marca". Man könne niemals sagen, dass man ihn nicht verkaufen werde. "Aber wir würden Wirtz nie für weniger als 150 Millionen gehen lassen", sagte der Spanier.
Carro macht einmal mehr deutlich, dass der 20-Jährige auch in der nächsten Saison für Leverkusen spielen werde. Der Top-Funktionär des neuen deutschen Meisters räumte aber erneut ein, dass viele Vereine an dem Mittelfeldspieler interessiert seien. Im Fußball, sagte Carro, könne man nicht viel länger als ein Jahr planen. Der Vertrag von Wirtz läuft noch bis zum 30. Juni 2027. Carro kündigte erneut an, dass es "wahrscheinlich" zu einem großen Spielerverkauf kommen werde, um zwei, drei Neuzugänge zu finanzieren.
Für weniger Spiele: Englischer Fußball-Verband geht historischen Schritt
In einem historischen Schritt werden Rückspiele im englischen FA-Cup gestrichen. Von der kommenden Saison an gibt es im ältesten Fußballwettbewerb der Welt keine Wiederholungspartie, wenn es nach 90 Minuten unentschieden steht, wie der Verband FA mitteilte. Viele Trainer hatten die Maßnahme seit Längerem gefordert, um die Belastung der Spieler zu reduzieren. Der FA begründete die Einigung mit der Premier League mit dem größeren Wettbewerbskalender des europäischen Fußballverbandes UEFA.
Bisher wurden erst die Pokalpartien ab der fünften Runde - dem Achtelfinale - im Falle eines Remis direkt mit Verlängerung und Elfmeterschießen ausgespielt. Vorher wurde bei Unentschieden ein Wiederholungsspiel fällig, in dem das Auswärtsteam das Heimrecht genoss. Endete das Spiel nach 90 Minuten wieder remis, gab es dann eine Verlängerung und gegebenenfalls ein Elfmeterschießen.
Kritik an der Abschaffung der Wiederholungsspiele kommt von der EFL (English Football League), die für die zweite bis vierte Liga zuständig ist. Berichten zufolge wurden deren Klubs von der Entscheidung überrascht.
EFL-Geschäftsführer Trevor Birch nannte das "frustrierend und enttäuschend". Die Abschaffung bedeute "einen weiteren verlorenen traditionellen Einnahmestrom" für die Vereine "in einer Zeit, in der die finanzielle Kluft zwischen den größten Vereinen und denen weiter unten in der Pyramide größer wird als je zuvor". Birch kündigte an, über die Auswirkungen zu diskutieren und nach "angemessenen Entschädigungsregelungen" zu suchen.
Deutsche Nummer zwei folgt Zverev
Die deutsche Nummer zwei Jan-Lennard Struff hat beim ATP-Turnier als zweiter deutscher Tennisprofi das Viertelfinale erreicht. Der Warsteiner, an Position vier gesetzt und deshalb mit einem Freilos in der Auftaktrunde ausgestattet, schlug den Niederländer Botic van de Zandschulp mit 7:6 (7:0), 6:4. Zuvor war der Karlsruher Yannick Hanfmann in seinem Achtelfinale an Marc-Andrea Hüsler aus der Schweiz mit 2:6, 4:6 gescheitert - beide Matches wurden zwischenzeitlich wegen Regens unterbrochen.
"Ich bin brutal froh, ich wusste nicht, ob wir spielen können", sagte Struff. Wegen des schlechten Wetters war zunächst unklar, ob das Match fortgesetzt werden kann oder auf Freitag verschoben werden muss. Struff war "glücklich, dass ich dann heute über die Ziellinie gekommen bin". Im Viertelfinale trifft Struff am Freitag auf den Kanadier Felix Auger-Aliassime.
Matthäus schätzt Leverkusen-Chancen gegen West Ham ein
Matthäus schätzt Leverkusen-Chancen in der Euroleague ein

Wie beeinflusst der Gewinn der deutschen Meisterschaft Bayer Leverkusen vor dem Europa-League-Auftritt gegen West Ham (21 Uhr/RTL, RTL+ und im Liveticker bei ntv.de)? Lothar Matthäus prophezeit, dass die Bayer-Elf erneut all ihre Qualitäten auf den Rasen bringen wird und sieht sie als Favorit auf das Weiterkommen.
Kroos neckt Kimmich auf Instagram
Toni Kroos gilt als feiner Fußballer mit feinem Humor. Letzteres bekam jetzt auch Joshua Kimmich zu spüren, als der Profi von Real Madrid das bevorstehende Champions-League-Duell mit seinem Nationalmannschaftskollegen mit einem flotten Spruch im Netz anheizte. Kimmich, mit seinem Kopfballtreffer Matchwinner im Viertelfinal-Rückspiel des FC Bayern gegen den FC Arsenal (1:0), postete am Nachmittag stolz zwei Fotos seines Torjubels bei Instagram. Dazu der für ihn typische Hashtag "Believe in yourself", auf Deutsch: Glaub' an dich.
Die Bilder zeigen Kimmich mit verschwitzten, für seine Verhältnisse recht langen Haaren. Der trockene Kommentar des Users "toni.kr8s" dazu: "Vorm Halbfinale aber schon noch einmal den Friseur aufsuchen." In der Vorschlussrunde trifft Kroos mit Rekordsieger Real Madrid am 30. April zunächst in München auf Kimmichs Bayern. Das Rückspiel findet am 8. Mai in der spanischen Hauptstadt statt.
Calmund: West-Ham-Rückspiel "wird ein heißes Tänzchen"
Calmund: West-Ham-Rückspiel "wird ein heißes Tänzchen"

Lange Jahre ist Rainer Calmund das Gesicht von Bayer Leverkusen. Der Gewinn der Meisterschaft gelingt unter dem Manager damals nicht, umso größer ist jetzt seine Freude über den Titel. Und auch worauf sich die Mannschaft jetzt fokussieren muss, ist für "Cali" klar: "Europa League, Europa League, Europa League!"
Falls Bayer Leverkusen auch das "heiße Tänzchen" in London ungeschlagen übersteht, würde die Alonso-Elf einen neuen Ungeschlagen-Rekord für die Top5-Ligen in Europa aufstellen. Welche weiteren Bayer-Bestmarken in dieser Saison noch möglich sind, können Sie hier nachlesen.
Max Kruse kündigt sein Comeback an - in der Kreisliga
Ex-Fußballprofi Max Kruse will wieder kicken und nach eigenen Angaben bald in der Berliner Kreisliga auf dem Platz stehen. "Am 28. April habe ich mein erstes Kreisligaspiel", erzählte der 36-Jährige in der aktuellen Folge des Podcasts "Flatterball", den er gemeinsam mit seinem Freund und langjährigen Teamkollegen Martin Harnik betreibt. Ende 2023 hatte der ehemalige Nationalspieler seine Profikarriere beendet.
Er fange jetzt wieder an, Sport zu machen, sagte Kruse. "Ich spiele für so eine Mannschaft aus Berlin, Al-Dersim heißen die", so der ehemalige Unioner. Die zweite Mannschaft vom BSV Al-Dersimspor aus Berlin-Kreuzberg spielt am 28. April in der Kreisliga A, der neunthöchsten Spielklasse, bei den Spandauer Kickers III. Er wolle "ein bisschen Kreisliga kicken, einfach so auf Kunstrasen", sagte Kruse. "Ich weiß auch nicht, ob das so gut ist für meine Knochen, aber was soll's, ne?" Der 36-Jährige hat nach eigener Aussage aktuell noch Fitness-Defizite: "Nach fünf Minuten bin ich am Arsch." Max Kruse hatte Ende November seinen Vertrag beim Zweitligisten SC Paderborn nach nur fünf Monaten aufgelöst.
Die sportlichen Schlagzeilen am Nachmittag
Schluss nach 15 Jahren: Spitzen-Schiri beendet Karriere
Fußball-Schiedsrichter Marco Fritz beendet nach 15 Jahren in der Bundesliga seine Karriere zum Saisonende. "Ich fühle mich zwar noch fit, finde aber einfach, dass es reicht und dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist", sagte Fritz.
Der 46-Jährige hört als aktiver Feldschiedsrichter und als Video-Schiedsrichter auf. Für die restlichen Saisonspiele und die EM 2024 steht Fritz jedoch noch zur Verfügung.
Darüber hinaus möchte er der Schiedsrichterei in anderer Funktion erhalten bleiben. "Wir sind da bereits im Gespräch. Es wäre ein Riesengewinn für uns, wenn Marco zukünftig im Bereich der Elite-Schiedsrichter mitarbeitet", sagte Schiedsrichter-Chef Lutz-Michael Fröhlich.
Bis jetzt kommt Fritz auf 207 Einsätze in der Bundesliga. 2016 leitete er das Pokalfinale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund. Als Video-Schiedsrichter begleitete er Partien der Champions League, sowie die letzte Europa- und Weltmeisterschaft.
Uerdingen, KSC, Liverpool: Die spektakulärsten Europapokal-Comebacks
Die spektakulärsten Europapokal-Comebacks
Jürgen Klopp muss mit seinem FC Liverpool am Abend bei Atalanta Bergamo einen 0:3-Rückstand wettmachen, um doch noch ins Halbfinale der Europa League einzuziehen. Die Älteren erinnern sich: Das hat er schon mal geschafft: Damals, 2019, als sie später die Champions League gewannen. Erinnern Sie sich auch an das große Comeback des FC Liverpool und all die anderen kleinen und großen Wunder in der Geschichte des Europapokals?
(P.S.: Ob es das englische Wunder von Bergamo gibt, sehen Sie heute Abend ab 20.40 Uhr bei RTL+!)
Wie 2013: Bayern & BVB müssen CL-Finale auswärts klarmachen
Sowohl Bayern München als auch Borussia Dortmund haben im Champions-League-Halbfinale zunächst Heimrecht, den Auftakt werden die Bayern machen: Die Partie des deutschen Fußball-Rekordmeisters gegen Real Madrid findet am Dienstag, 30. April statt. Einen Tag später erwartet der BVB dann Paris St. Germain. Die Terminierungen gab die UEFA am Donnerstag bekannt.
Die Rückspiele finden eine Woche später statt, dann tritt zunächst Dortmund in Paris an. Anpfiff ist jeweils um 21 Uhr.
"Ganz besondere Momente": Tuchel gewährt Einblick in Spielerkabine nach CL-Coup
Tuchel gewährt Einblick in Spielerkabine nach CL-Coup

Mit seinem 1:0-Sieg gegen Arsenal London rettet sich der FC Bayern München ins Halbfinale der Champions League. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gibt ein andächtiger Thomas Tuchel einen kleinen Einblick in das Innere der Spielerkabine.
Ärger nach Auktionsstopp: DFL positioniert sich nach DAZN-Eklat
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) kann nach dem vom Streamingdienst DAZN ausgelösten Auktionsstopp bei der Fernsehrechte-Vergabe kein eigenes Verschulden erkennen. "Die DFL hat keinen Formfehler im laufenden Auktionsverfahren gemacht. Die Vorwürfe von DAZN sind unzutreffend und werden von der DFL zurückgewiesen. Zu weiteren Details des Verfahrens wird die DFL mit Rücksicht auf die von allen Seiten - auch DAZN - vereinbarten und bindenden Verschwiegenheitsregeln derzeit keine Stellung nehmen", teilte die DFL mit.
Am Mittwochabend hatte der Ligaverband bestätigt, die Auktion zum Verkauf der TV-Rechte gestoppt zu haben. Hintergrund der bislang einmaligen Aktion ist laut "Bild" und "Frankfurter Rundschau" eine Beschwerde von DAZN. Der Bieter habe demnach einen Brief an die beiden DFL-Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel sowie die Vereine verschickt und schwere Vorwürfe erhoben. Die Geschäftsleitung wiederum informierte die Vereine über die Unterbrechung.
DAZN hat nach eigenen Angaben beim Wettbieten um das Paket B das höchste Angebot abgegeben, sollte aber kurzfristig eine Bankgarantie liefern. Das Unternehmen hat, wie es in einem Brief an die DFL-Geschäftsleitung und die 36 Klubs schreibt, wie bei der bisher letzten Ausschreibung "eine harte Patronatserklärung abgegeben".
B ist das größte Rechtepaket mit den Spielen am Samstag um 15.30 Uhr und am Freitagabend sowie den Relegations-Partien. Dieses Paket enthält insgesamt 196 Live-Spiele. DAZN bekam im Wettbieten mit Sky am Montag nicht den Zuschlag, trotz des nach Ansicht des Unternehmens "finanziell überlegenen Angebots".
Tuchels Bayern-Aus nach CL-Titel "wäre sehr skurril"
Tuchels Bayern-Aus nach CL-Titel "wäre sehr skurril"

Dass sich der FC Bayern von Trainer Thomas Tuchel trennen will, steht fest. Nun aber schafft er es mit den Münchnern ins Halbfinale der Königsklasse - der Champions-League-Titel ist also möglich. Sollte Tuchel doch noch dieser große Coup gelingen, wäre sein Trainer-Aus "sehr skurril", meint ntv-Sportexperte Marc Gabel.
Juventus muss kräftig zahlen: Großer Zahltag für Ronaldo
Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin muss seinem Ex-Star Cristiano Ronaldo fast zehn Millionen Euro zahlen. Das entschied ein italienisches Schiedsgericht nach einer Klage des Portugiesen. Bei dem Geld handelt es sich um ausstehende Gehälter, Juve will gegen das Urteil vorgehen.
Das Gericht "verurteilt Juventus Turin zur Zahlung von 9.774.166,66 Euro" zuzüglich Zinsen und Verfahrenskosten, hieß es in dem Urteil. Die Summe entspricht der Differenz zwischen dem Gehalt, das Ronaldo tatsächlich erhalten hat, und dem Gehalt, das er nach Steuern und anderen Abzügen hätte erhalten sollen.
Laut italienischen Medien hatte Juve mit seinen Spielern für die Monate März bis Juni 2020 wegen der Corona-Pandemie einen Gehaltsverzicht vereinbart. Später zahlte der Verein den Fußballern die Gehälter aber teilweise aufgrund von geheimen Nebenabsprachen doch noch aus.
Laut der Rangliste des amerikanischen Wirtschaftsmagazins Forbes war Ronaldo, der inzwischen in Saudi-Arabien für Al-Nassr spielt, im Jahr 2023 mit 136 Millionen US-Dollar, davon 46 Millionen US-Dollar Gehalt, der bestbezahlte Sportler der Welt. Von Juve hatte er ursprünglich sogar eine Nachzahlung in Höhe von 19,5 Millionen Euro gefordert.
Manuel Neuer stellt Champions-League-Rekord auf
Mit seinem 58. Königsklassen-Spiel ohne Gegentor hat Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer in der Champions League einen Rekord aufgestellt. Der 38 Jahre alte Kapitän des FC Bayern München hat nach seinem 138. Spiel in Europas Eliteliga nun eine sogenannte weiße Weste mehr in seiner Statistik als die spanische Torwartlegende Iker Casillas, die vor allem mit Real Madrid große Erfolge feierte. Casillas kam 177 Mal in der Champions League für die Königlichen und den FC Porto zum Einsatz.
Dritter in der Rangliste ist Italiens Torwart-Urgestein Gianluigi Buffon. Er blieb 52 Mal ohne Gegentor. In den Top 10 sind auch zwei weitere deutsche Torhüter vertreten. Der frühere Bayern-«Titan» Oliver Kahn war in 34 seiner 103 Königsklassen-Partien nicht zu überwinden und belegt den achten Platz. Zehnter ist Neuers Nationalteam-Konkurrent Marc-André ter Stegen. Bei 84 Einsätzen musste der Barcelona-Keeper in 32 Begegnungen nicht hinter sich greifen.
Was für ein Debakel: TV-Experten um Henry liegen mit Voraussagen völlig daneben
Moderatorin Kate Abdo und die ehemaligen Fußballprofis Thierry Henry, Micah Richards und Jamie Carragher bilden die Stammcrew von CBS Sports Golao, wo die größten Spiele des europäischen Fußballs für ein englischsprachiges Publikum auf der ganzen Welt übertragen werden. Das Quartett steht in der Regel für launige Kompetenz, doch was sich Weltmeister Henry, Abdo und ihre Kolleginnen mit ihren Vorhersagen fürs Champions-League-Viertelfinale leisteten, dürfte eine Menge Spott nach sich ziehen.
Vor den Hinspielen des Viertelfinals in der Champions League sagte Abdo mit großer Überzeugung voraus: Arsenal setzt sich gegen den FC Bayern durch, Atlético Madrid schaltet Borussia Dortmund aus, Manchester City wirft Real Madrid aus dem Wettbewerb und der FC Barcelona eliminiert Paris Saint-Germain. Heute wissen wir: Alles falsch.
Der ehemalige englische Nationalspieler Richards, der für Manchester City und Aston Villa 204 Spiele in der Premier League absolvierte, schloss sich seiner Kollegin vollumfänglich an. 0 aus 4!
Jamie Carragher, einst selbst Champions-League-Sieger mit dem FC Liverpool, sah immerhin voraus, dass für den FC Arsenal gegen den FC Bayern Endstation sein wird. Der Rest? Falsch.
Frankreichs Legende Thierry Henry, einer der größten Spieler in der langen Geschichte des FC Arsenal, entzog sich dann schlicht dem Prozess: "Ach, ich? Ich interessiere mich nur für Arsenal, weil sie dabei sind", scherzte Henry. "Also werde ich direkt mit dem Siegertipp anfangen. Arsenal. Tschüss, bis später." Das Finale werde Arsenal gegen egal wen 3:0 gewinnen, verkündete der einstige Weltklassestürmer lachend. Nun, es wird anders kommen.
Etwas besser als die Stammcrew von CBS Sports Golazo machte es der zugeschaltete Peter Schmeichel: Der Torwart, der neun Jahre für Manchester United spielte, wusste immerhin schon vorher, dass der FC Bayern und Real Madrid die letzten Premier-League-Klubs aus dem Wettbewerb kegeln würde.
"Wenn die UEFA ...": FC Bayern hofft nach nächster Pyro-Show
Der FC Bayern München hofft, dass er nach einer neuen Pyrotechnik-Aktion seiner Fans von weiteren Strafen verschont bleibt. "Wenn die UEFA fußballbegeistert ist, wovon ich ausgehe, dann wird sie das durchgehen lassen", sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer nach dem 1:0-Sieg am Mittwochabend gegen den FC Arsenal und dem damit verbundenen Halbfinal-Einzug in der Champions League.
Vor der Partie der Münchner gegen die Londoner zündeten Fans erneut reichlich Pyrotechnik. Mit der Pryo-Show reagierten die Anhänger in der Allianz Arena so auch auf eine Strafe der Europäischen Fußball-Union UEFA, die in der Vorwoche beim Hinspiel im Emirates Stadion vollzogen worden war. Beim 2:2 hatten die Münchner auf lautstarke Fan-Unterstützung verzichten müssen.
"Wir mögen Euch auch nicht. UEFA ausschließen. Raus aus unserem Stadion", war am Mittwochabend in München auf einem Spruchband zu lesen. Auch im Arsenal-Block war Pyrotechnik zu beobachten.
Red Bull wirbt um Sainz, der hat aber offenbar ein Mega-Angebot vorliegen
Motorsportberater Helmut Marko hat Gespräche von Red Bull mit dem spanischen Formel-1-Piloten Carlos Sainz bestätigt. "Aber er hat ein sehr lukratives Angebot von Audi, das wir nicht matchen oder überbieten können", sagte Marko der "Kleinen Zeitung" aus Österreich in einem Interview. Sainz muss nach dieser Saison sein Cockpit bei Ferrari für Rekordweltmeister Lewis Hamilton räumen, bei Red Bull läuft der Vertrag des Mexikaners Sergio Pérez am Ende des Jahres aus. Audi wird ab 2026 nach der Übernahme des Sauber-Rennstalls mit einem eigenen Werksteam antreten. Die beiden aktuellen Piloten des Traditionsteams aus der Schweiz haben wiederum jeweils auch nur noch einen Vertrag für diese Saison.
Sainz startete seine Formel-1-Karriere beim Red-Bull-Schwesterteam Toro Rosso, das mittlerweile unter dem Namen Visa RB antritt. Damals fuhr der 29-Jährige zusammen mit Max Verstappen. Der Niederländer stieg aber 2016 zum Red-Bull-Fahrer auf und ist mittlerweile dreimaliger Weltmeister. Es habe Sainz damals sehr geschmerzt, "als wir bei Red Bull auf Verstappen gesetzt haben und nicht auf ihn", sagte Marko der "Kleinen Zeitung". Der 80-Jährige stellte in dem Interview aber auch klar, dass Pérez die beste Option für 2025 bei Red Bull sei, wenn er seine bisherigen Leistungen in dieser Saison halten könne. "Klar ist, dass 'Checo' derzeit seine beste Saison fährt, seit er bei uns ist."
Die sportlichen Schlagzeilen am Vormittag
Bayer-Boss: "Viele dachten, der hat sie nicht mehr alle"
Bayer Leverkusens Fußball verzaubert Deutschland und Europa. Nach der Bundesliga-Meisterschaft könnte mit der Europa-League und dem DFB-Pokal gar das Triple winken. Geschäftsführer Fernando Carro spricht im großen Interview über weitere Wege, die Finanzen sowie wichtige und schwere Entscheidungen.
Bayer-Boss: "Viele dachten, der hat sie nicht mehr alle"

Thomas Tuchel gibt Thomas Müller ein wichtiges Versprechen
Nach Paris Saint-Germain und dem FC Chelsea hat Trainer Thomas Tuchel auch mit dem FC Bayern das Halbfinale der Champions League erreicht. Wieder zu den besten vier Mannschaften Europas zu gehören, bedeute "sehr viel", sagte Tuchel nach dem 1:0 (0:0) gegen den FC Arsenal am Mittwoch im Viertelfinal-Rückspiel bei DAZN: "Das Halbfinale ist ein wichtiger Schritt. Die letzten Vier, das hat schon Spaß gemacht." Die erste Halbzeit sei ein bisschen ein Schachspiel gewesen, so Tuchel. "In der zweiten Halbzeit habe ich uns extrem stark gesehen. Wir haben ein bisschen mehr Persönlichkeit, mehr Mut gezeigt." Auf Routinier Thomas Müller hatte der Coach aus taktischen Gründen komplett im Rückspiel verzichtet. Damit muss er auf sein 150. Königsklassenspiel noch warten. Von Tuchel erhielt er aber ein Versprechen: "Jetzt gibt es noch zwei, dann kriegt er das."
Siege von Bayern und Real haben weitreichende Folgen für Nagelsmann
Das Duell von Bayern München mit Real Madrid im Halbfinale der Champions League hat weitreichende Auswirkungen auf die EM-Vorbereitung der Fußball-Nationalmannschaft. Da eine der beiden Mannschaften das Endspiel der Königsklasse (1. Juni) erreichen wird, fehlen beim Trainingslager der Deutschen vom 26. bis 31. Mai im Weimarer Land entweder die Real-Profis Toni Kroos und Antonio Rüdiger oder die Bayern-Spieler um Manuel Neuer, Joshua Kimmich und Thomas Müller. Damit muss Bundestrainer Julian Nagelsmann zunächst in jedem Fall auf eine Reihe seiner Stammspieler verzichten. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) trifft bei der Heim-EM (14. Juni bis 14. Juli) in der Vorrunde auf Schottland, Ungarn und die Schweiz.
Oilers verlieren vorletztes Hauptrundenspiel in NHL
Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers das vorletzte Hauptrundenspiel vor den NHL-Playoffs verloren. Gegen die Arizona Coyotes unterlag der Eishockey-Nationalspieler mit seinem Team 2:5. Den fünften Treffer erzielte Sean Durzi über die nahezu gesamte Eisfläche ins leere Tor, als Edmonton mit einem sechsten Feldspieler den Anschlusstreffer erzwingen wollte. Die Oilers sind bereits sicher für die Playoffs qualifiziert. Die Coyotes hatten schon vor der Begegnung keine Chance mehr. Für das Team war der Sieg dennoch ein besonderer - es war der letzte in der Halle in Arizona. Die Mannschaft zieht laut übereinstimmenden Medienberichten nach Salt Lake City um.
Geldregen für FC Bayern: Kimmich sorgt für großen Zahltag
Joshua Kimmich hat dem FC Bayern München durch sein Kopfballtor gegen den FC Arsenal einen weiteren großen Zahltag in der Champions League beschert. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) honoriert den Halbfinaleinzug durch das 1:0 gegen die Londoner mit 12,5 Millionen Euro Prämie. Der Titelgewinn am 1. Juni im Londoner Wembleystadion würde sogar mit 20 Millionen Euro belohnt. Der unterlegene Finalist kann sich finanziell mit 15,5 Millionen Euro trösten.
Die Champions-League-Prämien des FC Bayern in der laufenden Saison haben sich nun auf insgesamt 98,52 Millionen Euro erhöht. Dazu kommen noch die Zuschauereinnahmen aus nun sechs Heimspielen sowie die Gelder aus dem Marktpool, die zusammengerechnet mehr als 30 Millionen Euro betragen sollten. Die Champions-League-Einnahmen des Bundesliga-Krösus belaufen sich damit auch in dieser Spielzwei wieder auf deutlich mehr als 100 Millionen Euro.
76ers retten sich knapp ins Play-off-Achtelfinale
Isaiah Hartenstein und die New York Knicks bekommen es im Play-off-Achtelfinale der NBA mit den Philadelphia 76ers um Joel Embiid zu tun. Die Sixers gewannen ihr Play-in-Duell gegen Vorjahresfinalist Miami Heat hauchdünn mit 105:104. Embiid, wertvollster Spieler der Liga in der abgelaufenen Saison, stach bei seinem Team mit 23 Punkten und 15 Rebounds heraus. Die Serie gegen die Knicks beginnt am Samstag in New York.
Embiid, der nach seiner Knieoperation noch nicht wieder in Topform ist, steigerte sich in der zweiten Halbzeit wie auch das gesamte Team der Sixers, das in eigener Halle zu Beginn des dritten Viertels noch 13 Punkte zurückgelegen hatte. Heat-Topstar Jimmy Butler (19 Punkte) verletzte sich früh im Spiel am Knie und war in der Folge geschwächt. Erfolgreichster Werfer Miamis war Tyler Herro (25 Punkte). Im zweiten Spiel der Nacht setzten sich die Chicago Bulls gegen die Atlanta Hawks mit 131:116 durch. Chicago um Topscorer Coby White (42 Punkte) spielt nun in Miami um das letzte Play-off-Ticket im Osten. Wer sich hier durchsetzt, bekommt es in der ersten Play-off-Runde mit den Boston Celtics zu tun, dem besten Team der regulären Saison.
Gespräche mit dem FC Bayern: Nagelsmann vor Entscheidung
Der FC Bayern wird womöglich schon innerhalb der kommenden Tage wissen, ob er mit Julian Nagelsmann als Trainer in die neue Saison gehen wird. Wie dessen Berater Volker Struth im Podcast des TV-Moderators Sebastian Hellmann bestätigte, verhandeln die Münchner aktuell mit ihrem ehemaligen Coach und derzeitigen Bundestrainer. "Ich kann natürlich nicht beurteilen, wann Julian sich für was entscheiden will", sagte dazu Vereinspräsident Herbert Hainer, "soweit ich weiß, ist auch der DFB interessiert an ihm." Tatsächlich möchte der Verband den bis zur Heim-EM im Sommer datierten Vertrag mit Nagelsmann gerne schnellstmöglich bis zur WM 2026 ausdehnen.
Die sportliche Leistung der Bayern mit Vorstand Max Eberl an der Spitze führe Gespräche mit mehreren Kandidaten, "am Ende müssen wir sehen, wer am besten zu uns passt", meinte Hainer und schloss mit den Worten: "Sobald weißer Rauch aufsteigt, werden wir etwas verkünden." Eberl meinte: "Ich kommentiere nichts!" Auch Klubchef Jan-Christian Dreesen wollte sich nicht an den Diskussionen um Trainer und Mannschaft beteiligen: "Wir tun gut daran, mit all diesen Personalien gelassen umzugehen."





