Die sportlichen Schlagzeilen des Tages
Bewaffnete PSG-Fans auf dem Weg zum BVB erwischt
Vor dem Champions League-Vorrundenspiel von Borussia Dortmund gegen Paris Saint-Germain hat die Polizei einreisende Fans an den Grenzen kontrolliert. Ziel sei es gewesen, gefährliche Gegenstände wie Waffen, Pyrotechnik und Schlagwerkzeuge sicherzustellen und die Einreise gewaltbereiter Fans zu unterbinden, teilte die Bundespolizei in Aachen mit.
Fast 100 Fahrzeuge, darunter auch Busse, und mehr als 350 Personen seien kontrolliert worden. Für einige PSG-Fans sei die Reise zu dem Fußballspiel schon in Aachen zu Ende gegangen, teilte die Polizei ohne weitere Angaben mit. Unter anderem seien Pyrotechnik, Vermummungsmaterial und Pfefferspray präventiv sichergestellt worden. Bei den Kontrollen von 6 bis 16 Uhr an der deutsch-niederländischen und an der deutsch-belgischen Grenze wurden die Beamten von französischen und belgischen Kollegen unterstützt.
Höchststrafe droht: Pogba muss vor Gericht erscheinen
Der frühere Fußball-Weltmeister Paul Pogba muss sich am 18. Januar 2024 vor Italiens Anti-Doping-Gericht (TNA) wegen des positiven Dopingbefunds verantworten. Dieser Termin steht seit heute fest. Der Franzose wird sich gegen die von der Staatsanwaltschaft beantragte Sperre über vier Jahre verteidigen.
Pogba war bei einer Probe positiv auf Testosteron getestet und am 11. September vorläufig gesperrt worden. Auch die von ihm beantragte B-Probe war positiv. Mit der Dauer von vier Jahren fordert die Staatsanwaltschaft nun die Höchststrafe bei einem Doping-Vergehen, diese könnte reduziert werden, sofern Pogba fehlende Absicht nachweisen kann.
Nach einem Bericht der "Gazzetta dello Sport" plant Pogbas Klub Juventus Turin die Vertragsauflösung. Sollte der Mittelfeldspieler länger als ein Jahr gesperrt werden, könnte der Klub demnach sogar einen hohen Schadenersatz von dem Weltmeister von 2018 fordern.
Drittliga-Herbstmeister verlängert mit Trainer
Fußball-Drittligist Jahn Regensburg hat den Vertrag mit Trainer Joe Enochs vorzeitig bis zum Sommer 2026 verlängert. Dies teilten die Regensburger mit. Enochs und der Jahn sicherten sich am vergangenen Wochenende vorzeitig die Herbstmeisterschaft und verloren nur eines von 18 Ligaspielen.
Der 52 Jahre alte US-Amerikaner hatte den Trainerposten in Regensburg im Mai übernommen, den Abstieg aus der 2. Bundesliga aber nicht mehr verhindern können. Enochs habe seither "eine positive Entwicklung der neuen Mannschaft vorangetrieben und ist maßgeblich mitverantwortlich für die gegenwärtige Situation", wird Achim Beierlorzer, Geschäftsführer Sport beim Jahn, zitiert.
"Mir ist es grundsätzlich sehr wichtig, länger bei einem Verein zu sein", sagte Enochs: "Die Philosophie und die Werte des SSV Jahn passen zudem mit meinen Vorstellungen überein." Regensburg ist Enochs' dritte Profi-Trainer-Station. Zuvor hatte er viereinhalb Jahre den FSV Zwickau gecoacht, zwei Jahre lang war er Trainer des VfL Osnabrück.
BVB weist Gerüchte um Star-Transfers zurück
Borussia Dortmund schließt Wintertransfers nicht aus, hat Gerüchte über einen Wechsel von Stuttgarts Serhou Guirassy aber klar dementiert. "Im Moment gibt es gar keine Gespräche. Weder mit dem Klub, noch mit dem Spieler. Das hat mich sehr amüsiert", sagte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl bei DAZN. "Aber wir leben damit, es ist alles gut." Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, wonach der BVB Interesse an einer Verpflichtung des VfB-Torjägers habe.
Auch über eine Rückholaktion von Jadon Sancho war berichtet worden. Demnach soll der BVB an einem Tauschgeschäft mit Sanchos Klub Manchester United im Winter interessiert sein. "Im Moment ist auch kein Tauschgeschäft angesprochen oder irgendein Interesse für irgendeinen Spieler hinterlegt", sagte Kehl dazu.
DSV-Star muss Vierschanzentournee langsam abschreiben
Der formschwache Ex-Weltmeister Markus Eisenbichler wird wie erwartet auch in Engelberg/Schweiz nicht ins deutsche Weltcup-Team zurückkehren. Wie der DSV mitteilte, springt der 32-Jährige am kommenden Wochenende im zweitklassigen Continental Cup (COC) in Kuusamo statt bei der traditionellen Generalprobe für die Vierschanzentournee.
Eisenbichler hatte zu Saisonbeginn die teaminterne Qualifikation für das A-Team von Bundestrainer Stefan Horngacher verpasst. Bei seinem Saisondebüt im COC konnte der sechsmalige Weltmeister am vergangenen Wochenende mit den Plätzen 14 und 23 in Lillehammer nicht überzeugen.
Noch ist offen, ob der Deutsche Skiverband seine zweimalige Möglichkeit der Meldung einer zusätzlichen "nationalen Gruppe" bei den deutschen Tourneestationen in Oberstdorf (29. Dezember) und Garmisch-Partenkirchen (1. Januar) ausschöpft. In den vergangenen Jahren hatte der DSV nur in Garmisch-Partenkirchen ein zusätzliches sechsköpfiges Aufgebot gemeldet. Sollte der Verband erneut so verfahren, dürfte der frühere Gesamtzweite Eisenbichler erstmals seit 2012 wieder den Tourneeauftakt verpassen.
Deutschland-Spiel entscheidet: NFL-Legende fliegt offenbar raus
Eine Ära geht zu Ende, Erfolgstrainer Bill Belichick muss die New England Patriots aus der National Football League (NFL) zum Saisonende nach 23 Jahren und sechs Super-Bowl-Triumphen wohl verlassen. Das berichtet NBC. Die Entscheidung sei schon vor Wochen gefallen.

Die Patriots spielen eine ganz und gar enttäuschende Saison, seit dem vergangenen Wochenende steht auch rechnerisch fest, dass eine Playoff-Teilnahme für das Team aus Foxborough nicht mehr möglich ist. Die Franchise scheiterte damit so früh wie nie seit der Saison 2000/01. Drei Siegen stehen zehn Niederlagen gegenüber.
Laut NBC gab das Deutschland-Gastspiel in Frankfurt den Ausschlag, beim 6:10 gegen die Indianapolis Colts war im November kaum etwas zusammengegangen. Dass der Klub noch während der Saison einen Schlussstrich zieht, war wegen Belichicks großer Verdienste auszuschließen. Zur nächsten Spielzeit will Teameigner Robert Kraft aber nun wohl einen Neuanfang. Mit Belichick und Star-Quarterback Tom Brady gewannen die Patriots 2002, 2004, 2006, 2015, 2017 und 2019 den Titel. Brady verließ den Klub 2020.
Ski-Star bei Autounfall in Minsk ums Leben gekommen
Der ehemalige Freestyle-Skifahrer Maxim Huszik ist in seiner Heimat Belarus bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Belta unter Berufung auf das Sportministerium der autoritär geführten Ex-Sowjetrepublik. Medienberichten zufolge wurde er Mittwochmittag in der Hauptstadt Minsk von einem Auto angefahren und starb noch am Unfallort.
Huszik, der nur 35 Jahre alt wurde, gewann während seiner aktiven Zeit zwei Weltcuprennen und eine Bronze-Medaille bei den Weltmeisterschaften im Freestyle 2015 im österreichischen Kreischberg. Nach seiner Karriere als Sportler wurde er Cheftrainer der belarussischen Nationalmannschaft im Freestyle.
In diesen zehn Stadien findet die Fußball-EM 2024 statt
Zum zweiten Mal nach 1988 findet die Fußball-EM in Deutschland statt. Im Sommer 2024 wird mit insgesamt 51 Partien in 10 Städten der neue Europameister ausgespielt. Hier gibt es alle Stadien auf einen Blick.
In diesen zehn Stadien findet die Fußball-EM 2024 statt
Bald bleibt nur noch Müller übrig: FC Bayern meldet zwei neue Verletzte
Der FC Bayern München muss im Jahresendspurt auch auf Kingsley Coman und Noussair Mazraoui verzichten. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Tag nach dem 1:0-Sieg bei Manchester United mitteilte, muss er "in den kommenden Spielen" auf das Duo verzichten. Flügelspieler Coman, der in England Torschütze war, erlitt einen Muskelfaserriss in der rechten Wade. Außenverteidiger Mazraoui zog sich einen Muskelbündelriss in der linken Wade zu.
In den beiden letzten Spielen des Jahres empfängt der FC Bayern am Sonntag im Bundesliga-Spitzenspiel den VfB Stuttgart, am nächsten Mittwoch steht das Gastspiel beim VfL Wolfsburg an. Damit steigen schon rein rechnerisch die Chancen, dass Edelreservist Thomas Müller wieder in die Startelf rückt.
Ohnehin verzichten müssen die Münchner auf Flügelspieler Serge Gnabry und Innenverteidiger Matthijs de Ligt sowie Reservist Bouna Sarr. Auch Ersatztorhüter Sven Ulreich fehlte zuletzt. Trainer Thomas Tuchel muss es mit einem kleinen Aufgebot in die Winterpause schaffen.
Guardiola dabei: Meistertrainer im Duell um Welttrainer-Krone
Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Finalisten für die Wahl zum Welttrainer des Jahres bekannt gegeben. Neben Pep Guardiola von Triple-Gewinner Manchester City sind die beiden Italiener Simone Inzaghi (Inter Mailand) sowie Luciano Spalletti (SSC Neapel) nominiert.
Der Spanier Guardiola hatte City in der vergangenen Saison erstmals zum Champions-League-Titel geführt, Inzaghi war mit Inter etwas überraschend der Finalgegner der Citizens. Spalletti hatte mit Neapel nach 33 Jahren erstmals wieder die italienische Meisterschaft gewonnen.
Bei den Frauen stehen neben Jonatan Giraldez vom FC Barcelona, Emma Hayes vom FC Chelsea und die englische Nationaltrainerin Sarah Wiegman zur Wahl.
Giraldez und Barça hatten Anfang Juni in Eindhoven den Bundesligisten VfL Wolfsburg in einem dramatischen Finale der Königsklasse bezwungen (3:2). Hayes gewann mit Chelsea die englische Meisterschaft und den FA Cup, Wiegman stand mit England im Endspiel der Weltmeisterschaft gegen Spanien (0:1).
Die Gewinner der "The Best FIFA Football Awards" werden am 15. Januar 2024 in London gekürt.
Toni Kroos feiert seinen fröhlich-alkoholisierten Opa im Nobelhotel
Mit den Worten "Er ist eine verdammte Legende" beschließt Toni Kroos die Lobeshymne auf seinen Opa. Weil der Enkel mit Real Madrid beim 1. FC Union gastiert, "wird [Opa] Sonntag gefragt, ob er zum CL-Spiel von uns nach Berlin kommen will. Antwort: 'Selbstverständlich'", schreibt Kroos bei Instagram. Der Großvater sei denn am Montagabend in die Hauptstadt gefahren ("Gott sei Dank nicht selbst") und "residiert im Ritz Carlton. Standesgemäß." Laut eigener Aussage offenbar in einem Zimmer, das gar nicht existiert, wie Toni Kroos weiter voll Bewunderung schreibt, denn: Opa Kroos hätte auch in einer Besenkammer übernachtet, um dabei zu sein.
Sein Fazit zum 3:2-Erfolg Madrids gegen Union: "War ja klar" und mit Blick auf die Leistung des zur zweiten Halbzeit eingewechselten Enkels: "Du hast das Ding gedreht". Der freut sich: "Ist halt MEIN Opa." Und dann berichtet Toni Kroos, wie sein Opa nach dem Spiel an der Hotelbar auf ihn gewartet habe. "Um gegen 2 Uhr noch ein Vodka mit Orangensaft zu bestellen." Inzwischen habe er beglückt auf den Weg nach Hause gemacht. Was absolut nachvollziehbar klingt angesichts dieser Schilderungen.
Niedergeprügelter Schiedsrichter gibt Update zu seinem Zustand
Eine Szene aus der Süper Lig schockt den Fußball. Faruk Koca, Vereinspräsident von Ankaragücü schlägt dem Unparteiischen Halil Umut Meler am Montag mit der Faust ins Gesicht. Der Schiedsrichter wird ins Krankenhaus eingeliefert. Heute wird er "gut gelaunt" wieder entlassen.
"Wilde Zeit": Erfolgstrainer stellt Olympia-Bewerbung infrage
Für den deutschen Skilanglauf-Erfolgstrainer Peter Schlickenrieder wären auch eine mögliche erfolgreiche Bewerbung um Olympische Spiele kein Allheilmittel für die gesellschaftlichen Probleme in Deutschland. Dies führte der 53-Jährige in einem Interview mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe aus und zeigte sich besorgt über die Spaltung der Gesellschaft.
"Wenn man die aktuellen Geschehnisse und Entwicklungen sieht, stellt sich für mich die Frage, ob der Sport die Kraft hat, die gesellschaftliche Diskussion des Miteinanders anzukurbeln", sagte der olympische Gold-Trainer des deutschen Teamsprint-Duos Victoria Carl und Katharina Hennig: "Das, was wir im Moment erleben, ist eine ganz wilde Zeit, in der die Menschen sehr weit auseinanderdriften, die Unterschiede immer größer werden."
Laut Schlickenrieder brauche es "eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Frage: Wo wollen wir denn hin als Menschen? Was ist es denn, das uns wichtig ist, das ausgeprägte Ego und maximal Konsum oder wollen wir etwas Gemeinsames schaffen?" Und erst dann könnte ein sportliches Großereignis ein weiterer Schritt sein.
Rassistische Witze im Stadion? Ex-Keeper Wiese muss weiter vor Gericht
Das Verfahren um mutmaßliche rassistische Äußerungen des früheren Fußball-Nationaltorhüters Tim Wiese geht in die nächste Runde. Am 29. Januar wird es am Landgericht Bremen weiter um die Frage gehen, ob sich der ehemalige Spieler des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen bei einem Werder-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen Mitte März rassistisch über eine Servicekraft geäußert hat.
An dem Tag im März soll es einen weiteren Vorfall gegeben haben: Eine andere Servicekraft berichtete von rassistischen Witzen in der Loge, in der sich auch der ehemalige Torwart aufgehalten habe. Wiese bestreitet die Vorwürfe. Beide Seiten wollen neue Zeugen benennen, teilte der Sprecher weiter mit.
Werder hatte dem ehemaligen Torhüter ein Stadionverbot ausgesprochen. Das wäre zum Zeitpunkt des nächsten Gerichtstermins bereits ausgelaufen - und es ginge nur um das Prinzip und die Kosten des Verfahrens.
Wiese hatte für Bremen zwischen 2005 und 2012 insgesamt 266 Pflichtspiele absolviert.
DFB-Keeper muss sich gedulden: Ärztin spricht über OP bei ter Stegen
Die behandelnde Ärztin geht generell bei einem Eingriff wie beim deutschen Fußball-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen von einer Pause von rund zwei Monaten aus. Dies sei die normale Erholungszeit nach einer Operation wie bei dem 31-Jährigen, sagte Amélie Léglise dem spanischen Radiosender Cadena Ser.
Die Französin hatte den Eingriff wegen einer Hernie im Rücken, die ter Stegen zunehmende Schmerzen bereitete, am Freitag vorgenommen. Ihre Aussage bezog Léglise auf Operationen dieser Art, nicht speziell auf ter Stegen.
Der FC Barcelona hatte nach der Operation mitgeteilt, dass sein deutscher Keeper den Eingriff gut überstanden habe. Die Rückkehr hänge von der weiteren Entwicklung ab.
Ter Stegen hatte wegen der Rückenprobleme die beiden Testspiele der DFB-Auswahl gegen die Türkei (2:3) und in Österreich (0:2) verpasst und auch bei folgenden Spielen von Barça zuschauen müssen. Er hatte in diesem Jahr bis zu seinem November-Ausfall in acht von neun Länderspielen im Tor der Nationalmannschaft gestanden.
Wunsch vom Teamkollegen: Gibt Kroos ein Comeback beim DFB?
Mit seinem öffentlichen Wunsch nach einer Rückkehr von Real Madrids Toni Kroos in die deutsche Nationalmannschaft hat Teamkollege Antonio Rüdiger auch den 33-Jährigen überrascht. Seine Antwort blieb Kroos nach dem Champions-League-Spiel der Königlichen bei Union Berlin (3:2) allerdings schuldig. "Ich musste lange überlegen, er hat mich auf dem falschen Fuß erwischt, weil ich selbst diesen Gedanken nicht hatte, der kam erst durch ihn", sagte Kroos bei DAZN. "Dadurch habe ich überlegt und ihm eine Antwort darauf gegeben, die ich heute nicht geben kann." Er habe aber schon geschmunzelt, sagte Kroos.
Nationalspieler Rüdiger hatte zuvor ebenfalls beim Streaming-Anbieter in der Krise der Fußball-Nationalmannschaft mit dem überraschenden Personalvorschlag aufhorchen lassen. "Ein Spieler wie er, der sich immer noch auf so einem hohen Level befindet, muss eigentlich dabei sein. Ich frage ihn jeden Tag", sagte Rüdiger über seinen Teamkollegen. Kroos, der 2014 in Brasilien Weltmeister wurde, hatte seine Karriere in der Nationalmannschaft nach 106 Länderspielen im Sommer 2021 nach der EM beendet.
Rekordstrafe für Effzeh: Bundesligist wehrt sich gegen DFB
Fußball-Bundesligist 1. FC Köln soll wegen des großflächigen Abbrennens von Pyrotechnik durch seine Fans beim Derby gegen Borussia Mönchengladbach (3:1) eine Rekordstrafe von 595.000 Euro bezahlen. Einen entsprechenden Strafantrag hat der FC vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) erhalten, wie der Tabellen-16. mitteilte.
Der erste Bundesligameister will allerdings "beim DFB-Kontrollausschuss beantragen, die Strafe signifikant zu reduzieren".
Der Verein halte "das Vorgehen des DFB, die Vorkommnisse unreflektiert unter teilweiser Anwendung eines standardisierten Strafzumessungsleitfadens zu bewerten, für falsch", begründeten die Kölner.
Kölner Fans hatten am 22. Oktober vor und während des Derbys gegen den Erzrivalen aus Mönchengladbach im Bereich der Südtribüne zahlreiche pyrotechnische Gegenstände entzündet. Durch die massive Rauchentwicklung verzögerte sich der Anstoß um mehr als sechs Minuten.
Verletzungsschock für DFB-Star Bühl

Für Nationalstürmerin Klara Bühl vom FC Bayern München ist das Fußball-Jahr bereits beendet. Die 23-Jährige fällt wegen einer Muskelverletzung mehrere Wochen aus, wie der deutsche Meister und Bundesliga-Tabellenführer am Mittwoch mitteilte. Bühl fehlt damit auch beim Champions-League-Gruppenspiel der Münchnerinnen gegen Ajax Amsterdam an diesem Donnerstag (18.45 Uhr/DAZN).
Die Vize-Europameisterin hatte sich die Blessur am Montagabend in der Begegnung gegen Bayer Leverkusen zugezogen. Die Bayern-Frauen spielen dieses Jahr auch noch in Amsterdam (20. Dezember) und zum Liga-Abschluss am 17. Dezember gegen den 1. FC Nürnberg.
Bühl hatte zuletzt im Nationalteam von Bundestrainer Horst Hrubesch mit einer starken Vorstellung beim 3:0 gegen Dänemark mit dafür gesorgt, dass die DFB-Frauen weiter um die Olympia-Qualifikation spielen. Allerdings fiel sie vergangene Woche beim 0:0 in Wales wie fast alle ihre Kolleginnen stark ab. Die deutsche Auswahl spielt beim Finalturnier der Nations League Ende Februar um das Ticket für Paris 2024 und trifft dabei zunächst auf Frankreich.
Sein Sport nicht dabei: Dreifacher Weltmeister hat Bock auf Olympia
Darts auf der Olympia-Bühne? Der dreimalige Weltmeister Michael van Gerwen kann sich durchaus mit dem Gedanken anfreunden. "Wenn Schießen olympisch ist, warum dann nicht auch Darts?", sagte der Niederländer kurz vor dem WM-Beginn der "Sport Bild". Er wisse zwar, dass "das Körperliche fehlt. Aber mental ist Darts härter als alle anderen Sportarten. Es ist ein Eins-gegen-Eins-Kampf, Match für Match."
Grundsätzlich hält der 34-Jährige die Debatte um eine mögliche Aufnahme ins Programm aber für verfrüht. "Vielleicht ist es in zehn Jahren mal ein Thema, aber ich glaube, wir müssen uns erst noch mehr entwickeln", so van Gerwen: "Aber klar: Natürlich habe ich den Traum, Gold für Holland zu holen."
Darts-Funktionär Werner von Moltke hält von derlei Ideen nichts. "Olympia ist ein Verbrechen am Athleten", sagte der Geschäftsführer der Professional Darts Corporation für den deutschsprachigen Raum (PDC Europe) zuletzt.
Konkret prangerte er an, dass es trotz Einnahmen in Milliardenhöhe bei den Spielen keine Preisgelder für die Sportler gebe und diese zu wenig am Erfolg partizipierten.
Klub-Chef zeigt späte Reue: Erdoğan ruft Schiedsrichter nach Prügel-Attacke an
Nach dem skandalösen Angriff auf einen Unparteiischen in der türkischen Süper Liga von Ankaragücüs Präsident Faruk Koca ist nicht nur die Fußballwelt des Landes in Aufruhr. Die Prügel-Attacke sorgt bis in die höchsten Ebenen für Aufsehen. Der türkische Präsident ruft den Geschädigten persönlich im Krankenhaus an.

Erdoğan ruft Schiedsrichter nach Prügel-Attacke an
Wer lügt hier? Zoff um Martin Kind nach DFL-Abstimmung vor Eskalation
Die Fragezeichen hinter dem Abstimmungsverhalten von Martin Kind beim Investoren-Deal des deutschen Profifußballs sorgen für immer größeren Wirbel. Der Geschäftsführer des Zweitligisten Hannover 96 will sich weiter nicht in die Karten schauen lassen und zieht mit Blick auf die geheime Abstimmung sogar die Erklärungen anderer Klubs in Zweifel. "Ob die Vereine, die jetzt erklären, sie hätten mit Nein gestimmt, wirklich so abgestimmt haben, weiß keiner", sagte Kind der "Bild".
Kind liegt seit langer Zeit im Clinch mit der Klubführung des Muttervereins. Diese hatte ihn angewiesen, den Deal abzulehnen. Kind allerdings gilt als Befürworter. Da der Einstieg eines Investors bei einer weiteren Nein-Stimme oder Enthaltung geplatzt wäre, liegt der Fokus auf Kind. Sollte er dem Einstieg gegen die Anweisung der Vereinsspitze zugestimmt haben, droht ein juristisches Nachspiel. Kind wurde mittlerweile vom Verein aufgefordert, sein Abstimmungsverhalten mitzuteilen.
Eine Auflistung der "Bild" zum Abstimmungsverhalten der Klubs legt nahe, dass Kind zugestimmt habe. In der Liste werden alle zwölf Klubs aufgeführt, die nicht zugestimmt haben sollen. Darunter ist Hannover nicht zu finden. Sollte Kind allerdings bei seinem Verweis auf die geheime Abstimmung bleiben und sich nicht öffentlich erklären, wäre das Votum wohl kaum anfechtbar.
"Ich bin erschöpft, ich bin müde": Tennis-Rüpel Kyrgios kann nicht mehr
Der Australier Nick Kyrgios würde nach dem verlorenen Tennis-Jahr 2023 am liebsten seine Karriere sofort beenden. "Wenn es nach mir ginge, möchte ich ehrlich gesagt nicht mehr spielen", sagte der Wimbledon-Finalist von 2022 in einem Podcast des britischen Autors Jay Shetty. Er werde aber trotzdem noch "ein bis zwei Jahre spielen, an der Spitze stehen und nach meinen eigenen Vorstellungen aufhören", kündigte der 28-Jährige an. Kyrgios hatte am vergangenen Samstag seinen Start bei den Australian Open im kommenden Januar abgesagt. Aus Verletzungsgründen konnte der exzentrische Tennisstar in diesem Jahr nur ein Match bestreiten.
"Ich bin erschöpft, ich bin müde. Ich hatte jetzt drei Operationen", sagte Kyrgios über die lange Leidenszeit: "Ich bin erst 28 Jahre alt, ich wollte immer eine Familie und keine Schmerzen haben. Wenn ich aufstehe, kann ich nicht ohne Schmerzen laufen."
In dem Podcast sprach Kyrgios auch erneut über seine Depressionen, die 2019 in ihm sogar Suizid-Gedanken ausgelöst hätten. Bei einem Turnier in Mexiko habe er auf dem Balkon eines Hotels "ernsthaft darüber nachgedacht", sagte der frühere Doppel-Gewinner der Australian Open. Er habe jede Nacht getrunken und sich selbst Schmerz zugefügt. Die Erinnerung daran, dass er Fans hinter sich wisse, habe ihm geholfen, die psychischen Probleme zu lösen.
Augenleuchten bei DHB-Frauen: Ein letztes Spiel bis in die Geschichtsbücher
Halbfinale! Allein das Wort elektrisiert die deutschen Handballerinnen vor dem WM-Showdown gegen Schweden. "Es ist cool, jetzt ein K.o.-Spiel zu haben. Ein Endspiel", sagt Antje Döll mit leuchtenden Augen. Nach drei siebten Plätzen bei großen Turnieren wollen die DHB-Linksaußen und ihre Mitspielerinnen den nächsten Schritt machen - und 16 Jahre nach WM-Bronze endlich wieder um eine Medaille spielen.
"Es wird sich zeigen, wie unsere Entwicklung vorangeschritten ist", so Döll vor dem Viertelfinale am heutigen Mittwoch (17.30 Uhr/Sportdeutschland.TV): "Der Halbfinaleinzug ist ein Traum, das wäre ein richtiger Erfolg für uns." In die Runde der letzten vier hat es ein deutsches Frauen-Team zuletzt bei der EM 2008 geschafft.
Das Spiel gegen die Schweden, Fünfter bei der Europameisterschaft vor einem Jahr, dürfte ein Duell auf Augenhöhe werden. Beide Teams kennen sich beinahe in- und auswendig. Unmittelbar vor der WM hatte es in zwei Testspielen gegen die Skandinavierinnen für die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch einen Sieg und eine Niederlage gegeben.
Gegner ins Gesicht geschlagen: NBA-Brutalo Green fliegt schon wieder vom Platz

NBA-Profi Draymond Green ist schon wieder vom Platz geflogen. Weniger als einen Monat nach seiner Fünf-Spiele-Sperre für den Schwitzkasten gegen Rudy Gobert schlug der Basketballer der Golden State Warriors seinen Gegenspieler Jusuf Nurkic am Dienstagabend (Ortszeit) ins Gesicht. Beide hatten zuvor um ihre Position auf dem Spielfeld gekämpft. Die Schiedsrichter disqualifizierten Green nach der Szene im dritten Viertel beim Spiel gegen die Phoenix Suns. Green droht wegen seiner Vorgeschichte eine erneute Strafe durch die Liga. Die Warriors verloren das Spiel 116:119.
Längste Siegesserie: Draisaitl gewinnt jetzt einfach immer

Die Edmonton Oilers haben die längste Siegesserie der NHL ausgebaut und auch das Heimspiel gegen die Chicago Blackhawks gewonnen. Beim 4:1 am Dienstagabend traf auch Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl für die kanadische Mannschaft, die nach dem achten Sieg in Serie zum ersten Mal in dieser Saison eine positive Bilanz aufweist. Der Treffer zum 3:1 war Draisaitls zwölftes Saisontor. Lukas Reichel blieb bei den Blackhawks in etwas mehr als zehn Minuten auf dem Eis ohne Torschuss.
Bericht: Zukunft von Thomas Müller geklärt
Der Vertrag von Nationalspieler Thomas Müller beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München soll nach "Sport Bild"-Informationen noch vor Weihnachten bis 2025 verlängert werden. Müllers derzeitiger Kontrakt läuft im kommenden Sommer aus. Beide Seiten hatten zuletzt bereits ihre generelle Bereitschaft für eine weitere Zusammenarbeit signalisiert.
"Es gibt keinen, der den FC Bayern so verinnerlicht hat. Wir wissen, was wir an ihm haben", sagte Bayerns Sportdirektor Christoph Freund am Rande des Champions-League-Spiels am Dienstagabend bei Manchester United (1:0) über den 34-Jährigen: "Es ist eine spezielle Situation für Thomas, aber wir sind in einem guten Austausch. Er verhält sich gegenüber der Mannschaft extrem professionell", sagte Freund bei Prime Video. Müller hat unter Trainer Thomas Tuchel seinen Stammplatz verloren.
Vertrag beim FC Bayern endet 2025: Leroy Sané spricht über Zukunft

Leroy Sané hat sich über die Zeit nach seinem bis Sommer 2025 laufenden Vertrag beim FC Bayern München nach eigenen Angaben keine Gedanken gemacht. "Wir werden ab irgendeinem Zeitpunkt zusammensitzen und eine Entscheidung treffen. Aber es ist noch Zeit. Ich schaue aktuell eher darauf, was auf dem Platz passiert - und nicht in den Büros", sagte der Fußball-Nationalspieler in einem Interview der "Sport Bild". "Natürlich kommen keine drei, vier großen Verträge mehr in meiner Karriere. Ich habe mir aber noch nicht wirklich Gedanken gemacht."
Sané, der die beste Hinrunde seiner Bayern-Zeit spielt, gefällt es inzwischen gut in München. "Ich spiele seit 2020 hier, fühle mich grundsätzlich wohl und schätze es sehr, dass der Verein Signale gesendet hat, mit mir verlängern zu wollen. Das gibt mir ein gutes Gefühl und freut mich. Selbstverständlich werde ich dann zuerst mit dem FC Bayern sprechen", sagte er. Auf die Frage, ob er bis zur Europameisterschaft im kommenden Sommer Klarheit haben möchte, antwortete der 27-Jährige: "Darüber habe ich ehrlich gesagt noch nicht nachgedacht."
Knallhartes Duell um Nummer eins bei EM? Manuel Neuer beschwichtigt

Manuel Neuer oder Marc-André ter Stegen? Die Frage nach der deutschen Nummer eins bei der EM-Endrunde 2024 im eigenen Land ist zumindest für den langjährigen Stammtorhüter noch nicht beantwortet. Er stehe mit dem derzeit verletzten ter Stegen "regelmäßig in Kontakt", sagte Neuer nach dem 1:0 (0:0) des FC Bayern bei Manchester United bei Prime Video und betonte anschließend, dass beide bei aller Konkurrenz auch dasselbe Ziel hätten.
"Ich glaube, dass man auch mal verstehen muss, dass wir Mannschaftskollegen sind, dass wir alle das Gleiche wollen, dass wir versuchen wollen, dass wir im eigenen Land eine tolle EM spielen und dass wir, egal wie es am Ende ausgeht, einen Top-Torwart zwischen den Pfosten haben werden", ergänzte Neuer nach seinem 700. Pflichtspiel als Vereins-Profi.
Moritz Seider meldet sich mit den Red Wings zurück

Nationalspieler Moritz Seider hat sein fünftes Saisontor erzielt und mit den Detroit Red Wings die Negativserie in der Eishockey-Profiliga NHL beendet. Nach drei Pleiten in Folge gewann das Team aus der Motor City 6:4 bei den St. Louis Blues, Seider traf zum 3:3 (30.). Detroit, das zur zweiten Pause mit 3:4 zurücklag, sicherte sich durch drei Treffer im Schlussdrittel den Sieg. Zuletzt hatten die Red Wings um Verteidiger Seider gegen die San Jose Sharks, Ottawa Senators und Dallas Stars verloren.
Ottawa mit Stürmer Tim Stützle unterlag derweil den Carolina Hurricanes 1:4, Stützle blieb ohne Scorerpunkt. Die Senators haben weiter in Überzahl Probleme, das Team schaffte es in eigener Halle in mittlerweile 20 aufeinanderfolgenden Powerplays nicht, einen Treffer zu erzielen.
Spanische Presse vernichtet Ex-Bayern-Star: "Ein zentrales Problem für Real"
Der ehemalige Bayern-Profi David Alaba ist nach dem Sieg von Real Madrid bei Union Berlin in die Kritik geraten. "Alaba, ein zentrales Problem für Madrid", schrieb die spanische Sportzeitung "Mundo Deportivo" nach dem Auftritt des Abwehrchefs der Königlichen beim 3:2 am Dienstagabend.
Der 31 Jahre alte Österreicher hatte sich beim Führungstreffer der Berliner durch Kevin Volland in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen schweren Patzer geleistet und dem Union-Angreifer den Ball unfreiwillig vorgelegt: Sein Querschläger landete genau in Vollands Lauf. Von einem "furchtbaren" Klärungsversuch nach hinten schrieb "Marca". Auch in anderen Situation wirkte Alaba nicht immer sicher. In der 71. Minute wechselte Trainer Carlo Ancelotti ihn aus und brachte Antonio Rüdiger.
"Bereits in der vergangenen Saison musste er einen deutlichen Leistungsabfall hinnehmen, und auch in dieser Saison setzt er diese Entwicklung mit Fehlern fort, die für einen Verteidiger von der Qualität eines Österreichers untypisch sind", schrieb "Mundo deportivo" weiter. Alaba äußerte sich nach dem Spiel zunächst nicht zu seiner Leistung.
Thomas Tuchel kann wieder lachen
Thomas Tuchel war nach dem Sieg des FC Bayern München bei Manchester United stolz auf seine Mannschaft und blickte kämpferisch voraus auf die K.o.-Phase der Champions League. "Es hat Spaß gemacht", sagte der Trainer nach dem 1:0 des deutschen Fußball-Meisters am Dienstagabend zum Abschluss der Königsklassen-Gruppenphase im Stadion Old Trafford bei Prime Video.
Die Reaktion auf das heftige 1:5 gegen Eintracht Frankfurt in der Bundesliga hatte dem 50-Jährigen gefallen. "Das war vom Team-Level auf dem höchsten Niveau. Es war unser bestes Spiel in der Gruppenphase", kommentierte Tuchel. Er lobte Energie und Konzentration.
"Jetzt haben wir die Pflicht erfüllt", sagte der Münchner Coach zu der sehr souveränen Gruppenphase mit fünf Siegen und einem Unentschieden. Bei der Achtelfinal-Auslosung am kommenden Montag wird sich der FC Bayern im Topf der Gruppensieger befinden. Damit trifft er auf einen Gruppenzweiten und bestreitet das Rückspiel im eigenen Stadion. "Klar, wir wollen auf jeden Fall ins Viertelfinale", sagte Tuchel. Danach sei auch mit etwas Glück alles möglich in der Champions League.









