Foto soll beweisen: Neuer und FC Bayern finden wieder zueinander
Im Konflikt zwischen Kapitän Manuel Neuer und dem FC Bayern zeichnet sich nach der Entlassung von Trainer Julian Nagelsmann eine Entspannung ab. Als Indiz dafür wertet "Bild" den Besuch von Neuers Berater Thomas Kroth beim Spitzenspiel gegen den BVB (4:2).

Das Boulevard-Blatt veröffentlichte ein Foto, das den Spieler-Agenten ausgerechnet neben Dr. Olaf Meinking, dem Berater des neuen Chefcoaches Thomas Tuchel, auf der VIP-Tribüne der Allianz Arena zeigt. Kroth habe zuvor wochenlang kein Heimspiel des FC Bayern besucht, heißt es.
Auffällig: Auch Neuer selbst meldete sich im Anschluss an den wichtigen Erfolg gegen den BVB nach längerer Funkstille wieder zu Wort. "Was für ein Spiel! Großartige Arbeit, Jungs", schrieb der 37-Jährige bei Instagram. Zwischen Neuer und dem FC Bayern hatte die Entlassung des langjährigen Torwart-Trainers Toni Tapalovic für böses Blut gesorgt. Der Weltmeister von 2014 nahm das Aus seines Vertrauten und guten Freundes sogar zum Anlass, in einem nicht vom Verein autorisierten Interview scharfe Kritik am deutschen Rekordmeister zu üben.
Mannschaftsbus von Liverpool angegriffen und Tote verunglimpft: Man City sagt Sorry
Der englische Fußballmeister Manchester City hat den Angriff auf den Mannschaftsbus des FC Liverpool nach dem 4:1-Erfolg scharf verurteilt. Die Polizei gab bekannt, dass sie Ermittlungen aufgenommen habe. Offenbar war ein Gegenstand auf den Bus geschleudert worden, es entstand Sachschaden, es wurde aber niemand verletzt. "Ein solches Vorkommnis ist inakzeptabel, und wir verurteilen ein solches Vorgehen auf das Schärfste", hieß es in einer Stellungnahme von City.
Der Titelverteidiger gab außerdem sein Bedauern zum Ausdruck, dass verunglimpfende Gesänge im Stadion gegen die Reds angestimmt wurden. Dabei ging es um die Hillsborough-Katastrophe von 1989, bei der 97 Liverpool-Fans ums Leben kamen.
Bietigheim gelingt eindrucksvoller Pokal-Dreierpack
Die SG BBM Bietigheim hat im Handball-Pokal der Frauen den Hattrick geschafft. Bei der Final-Four-Endrunde in Stuttgart nutzte der verlustpunktfreie Bundesliga-Spitzenreiter und Meister den Heimvorteil im Schwabenland gegen den hessischen Bundesligisten HSG Bensheim/Auerbach und feierte durch einen deutlichen 39:25 (19:8)-Erfolg seinen dritten Cup-Gewinn nacheinander. Vorjahresfinalist VfL Oldenburg sicherte durch ein 30:25 (14:15) gegen den TuS Metzingen Platz drei.
Bietigheim, das in der vergangenen Saison außer Meisterschaft und Pokal auch den Supercup und die European League gewonnen hatte, war im Halbfinale gegen Metzingen seiner Favoritenrolle durch einen ungefährdeten 39:29 (21:14)-Sieg gerecht geworden. Bensheim/Auerbach zog durch ein 31:26 (16:12) gegen Oldenburg zum dritten Mal ins Pokalfinale ein.
Trotz Watschn: BVB-Boss sagt FC Bayern den Kampf an
Für Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist die deutsche Meisterschaft nach dem schwachen Auftritt des BVB beim FC Bayern München (2:4) noch längst nicht entschieden. "Wir geben nicht auf, dazu gibt es keinen Anlass. Der Weg ist noch nicht zu Ende", sagte der BVB-Boss den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Watzke, der wegen einer Erkrankung beim Spiel in München am Samstag nicht dabei war, stärkte auch seinem Torhüter Gregor Kobel nach dessen schwerem Patzer zum 0:1 den Rücken. "Greg wird uns die nächsten Spiele wieder gewinnen. Es geht weiter. Und zwar am Mittwoch", sagte der 63-Jährige vor dem Pokal-Viertelfinale bei RB Leipzig am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky, ZDF und im Liveticker bei ntv.de).
Bayern-Legende Gerland schießt gegen Salihamidžić
Bayern Münchens früherer Assistenztrainer Hermann Gerland hat Kritik an Sportvorstand Hasan Salihamidžić geübt. "Es passiert doch, dass sich zwei Menschen nicht abkönnen. Ich hatte mit Hasan Probleme. Ich würde sagen, das Mia-san-mia-Gefühl ist anders, als es noch vor zehn Jahren war. Ich habe mich da nicht mehr gesehen", sagte Legende Gerland im Sport1-Doppelpass über seinen Abschied beim Rekordmeister 2021.
Gerland war ab 1990 mit Unterbrechungen Co-Trainer bei den Bayern, der frühere Profi assistierte etwa Pep Guardiola, Jupp Heynckes oder zuletzt Hansi Flick. Er gilt auch als Entdecker von Stars wie Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm oder Thomas Müller. Zuletzt stand Gerland am Bayern-Campus in der Verantwortung.
Dort sollte er zusammen mit Jochen Sauer die Entscheidungen im sportlichen Bereich treffen. "Das hat alles wunderbar geklappt. Und auf einmal habe ich gemerkt, dass es nicht so richtig läuft", sagte Gerland: "Da wurde immer mehr erzählt als trainiert." Aktuell fungiert er als Co-Trainer von Antonio Di Salvo bei der U21-Nationalmannschaft.
Horrorsturz beim Skifliegen: 18-Jähriger hat Glück gehabt
Der erst 18 Jahre alte Skispringer Taj Ekart hat bei seinem schweren Sturz beim Fliegen in Planica Glück im Unglück gehabt. Der Slowene habe nur leichte Blessuren erlitten, teilte der slowenische Verband vier Tage nach dem Crash mit.
Ekart war am Mittwoch beim Einfliegen für das letzte Weltcup-Wochenende heftig gestürzt. Der Teenager verlor kurz nach dem Absprung die Kontrolle und prallte mit voller Wucht auf den Hang. Dabei brachen beide Skier, einer hätte ihn beinahe getroffen. Ekart wurde mit einem Schlitten abtransportiert und in ein Krankenhaus in Ljubljana gebracht.
Pogacar stürmt zum Sieg bei der Flandern-Rundfahrt
Der zweimalige Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar hat die 107. Flandern-Rundfahrt gewonnen. Der slowenische Radprofi siegte nach 273,4 Kilometern in Oudenaarde nach einer beeindruckenden Vorstellung im Alleingang vor dem Niederländer Mathieu van der Poel und dem dänischen Ex-Weltmeister Mads Pedersen. Für Pogacar, der sich am vorletzten Anstieg abgesetzt hatte, ist es der erste Triumph beim belgischen Radsport-Monument. Zugleich demonstrierte er seine hervorragende Frühjahrs-Form, für den 24-Jährigen war es bereits der zehnte Saisonsieg.
Beim wichtigsten belgischen Kopfsteinpflaster-Klassiker über 19 giftige Anstiege prägte Jonas Rutsch als Teil einer Spitzengruppe lange das Renngeschehen. Im Kampf um den Sieg spielten deutsche Fahrer erwartungsgemäß keine Rolle.
Für große Aufregung sorgte ein vom Polen Filip Maciejuk ausgelöster Massensturz. Der 23-Jährige war gut 142 Kilometer vor dem Ziel an einer Fahrbahnverengung in den Straßengraben geraten, sprang in voller Fahrt jedoch rücksichtslos zurück auf die Fahrbahn und räumte fast das gesamte Feld ab. Kurz danach wurde er disqualifiziert.
"Buffy" Ettmayer ist tot
Bundesligist VfB Stuttgart und der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) trauern um den ehemaligen Spieler Johann "Buffy" Ettmayer. Der Österreicher starb am Samstag im Alter von 76 Jahren, wie ein Sprecher des schwäbischen Klubs unter Berufung auf Ettmayers Familie bestätigte. "Mit Buffy Ettmayer hat der VfB Stuttgart einen verdienten Spieler und eine große Persönlichkeit verloren. Der VfB wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren", schrieb der Verein.

Ettmayer, dessen Spitzname "Buffy" lautete, spielte zwischen 1971 und 1975 für den VfB und erzielte in 97 Einsätzen 34 Tore. Im Januar 1974 schoss er das Tor des Monats, das gleichzeitig auch der 10.000. Treffer in der Geschichte der Bundesliga war.
Ettmayer, der zwischenzeitlich auch die Kapitänsbinde trug, war für seine Sprüche und seinen ungewöhnlichen Körperbau bekannt. Mehr als 80 Kilogramm verteilten sich auf gerade einmal 1,72 Meter Körpergröße. "Ettmayer war nicht nur für sein trickreiches Spiel, sondern auch für seinen legendären Schmäh bekannt und beliebt", schrieb der ÖFB.
Hülkenbergs Traum vom Podium platzt: Haas-Protest abgewiesen
Das Formel-1-Team Haas um den deutschen Fahrer Nico Hülkenberg ist mit einem Protest gegen die Wertung des Großen Preises von Australien gescheitert. Das geht aus einem Dokument des Motorsport-Weltverbandes FIA hervor. Die Entscheidung verzögerte sich lange und wurde erst rund fünf Stunden nach Rennende veröffentlicht. Das Grand-Prix-Ergebnis bleibt damit unverändert.
Der US-Rennstall war gegen die Wertung vorgegangen, weil Hülkenberg vor der letzten Rennunterbrechung in Melbourne durch die dritte Rote Flagge auf Position vier gelegen hatte. Nach einer chaotischen letzten Runde nach einem Restart mit mehreren Unfällen hatte die Rennleitung aber entschieden, den Grand Prix mit dem Stand vor der letzten Roten Flagge zu werten. Nach dieser Wertung wurde der 35 Jahre alte Hülkenberg Siebter. Bei diesem Ergebnis bleibt es nun.
Zwei Bundestrainer verletzt: Verkehrsunfall stoppt deutsches WM-Team
Die Anreise der deutschen Juniorenfechter zur WM in Bulgarien ist durch einen Verkehrsunfall nahe Aschaffenburg beeinträchtigt worden. Zwei Bundestrainer sowie ein Teamarzt wurden leicht verletzt und entschieden sich gegen die Flugreise nach Plowdiw vom Frankfurter Flughafen, wie der Deutsche Fechter-Bund auf Anfrage bestätigte. U20-Florettfechter Bastian Kappus vom FC Tauberbischofsheim setzte seine Anreise fort.
Laut Feuerwehr waren vier Fahrzeuge in den Auffahrunfall verwickelt, "darunter ein Kleinbus der deutschen Fechtnationalmannschaft". Die Verletzten seien durch Feuerwehrsanitäter "in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Personal der deutschen Nationalmannschaft im Fechten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes" versorgt worden. Die A3 wurde gesperrt.
Labbadia steht vor Rauswurf - leitet aber erstmal das Training
Die Zukunft von Trainer Bruno Labbadia beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart ist weiter unklar. "Wir führen weiterhin Gespräche", sagte der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle. Das Tabellenschlusslicht hatte tags zuvor mit 0:3 beim 1. FC Union Berlin verloren und damit einen weiteren Rückschlag kassiert. Medien hatten nach Spielende über eine möglicherweise bevorstehende Freistellung Labbadias berichtet. Heute leitete der 57-Jährige das Training. Die Verantwortlichen um Wehrle und Sportdirektor Fabian Wohlgemuth, der eine umfassende Analyse angekündigt hatte, halten sich ebenfalls auf dem Vereinsgelände auf.
Was zur Hölle tut er da? Radprofi reißt ganzes Feld zu Boden und fliegt raus
Der polnische Radprofi Filip Maciejuk ist bei der 107. Flandern-Rundfahrt nach der Auslösung eines Massensturzes disqualifiziert worden. Der 23-Jährige war etwa 142 Kilometer vor dem Ziel in einen Graben geraten und räumte beim Zurückspringen auf die Straße fast das gesamte Fahrerfeld ab.
Der Belgier Tim Wellens, wichtiger Helfer von Favorit Tadej Pogacar, musste das Rennen aufgeben. Sieganwärter Wout van Aert aus Belgien war ebenso wie die Ex-Weltmeister Julian Alaphilippe und Peter Sagan betroffen. Das Feld verlangsamte daraufhin die Fahrt, bis die gestürzten Fahrer wieder aufgeschlossen hatten. Die Organisatoren schlossen Maciejuk wenige Minuten nach dem Sturz vom Rennen aus.
Die Schlagzeilen am Sonntagmittag
"Wer weiß, was dann passiert wäre?": Hoeneß präsentiert eigene These zu Nagelsmanns Aus
Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat den neuen Bayern-Trainer Thomas Tuchel schon nach einer Woche im Amt als "Ideallösung" für den Fußball-Rekordmeister bezeichnet. Zugleich äußerte er sich nach dem 4:2 der Münchner im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund zur immer noch intensiv diskutierten Trennung von Julian Nagelsmann. "Julian Nagelsmann hätte nach der Niederlage in Leverkusen nicht in den Skiurlaub fahren dürfen. Wäre er in München geblieben, hätte man sich am Montag oder Dienstag zusammengesetzt und gesprochen. Und, wer weiß, was dann passiert wäre?", sagte Hoeneß dem "Kicker". Stattdessen nahmen die Bayern-Bosse in Person von Sportvorstand Hasan Salihamidžić Kontakt zum vereinslosen Tuchel auf - und Nagelsmann verlor seinen Job.
"Wird uns wahrscheinlich verlassen": Eintracht-Boss moderiert prominenten Abgang an
Japans Fußball-Nationalspieler Daichi Kamada dürfte ab diesem Sommer für einen anderen Klub als Eintracht Frankfurt spielen. Dies deutete Sportvorstand Markus Krösche am Samstagabend im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF an. "Bei Daichi Kamada ist es so, dass er uns wahrscheinlich verlassen wird." Kamadas Vertrag beim Europa-League-Sieger läuft zum Saisonende aus, der 26-Jährige wird immer wieder mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Sport1 hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass die Eintracht das Angebot zu einer Vertragsverlängerung zurückgezogen hat.
"Vielleicht hätten sie ...": WM-Boss verteilt Spitze gegen DFB-Elf
WM-Turnierchef Nasser al-Khater hat über drei Monate nach dem WM-Finale eine Spitze gegen die deutsche Nationalmannschaft verteilt. "Vielleicht hätte die deutsche Mannschaft sich auch besser auf den Fußball konzentrieren sollen", sagte der Funktionär des WM-Gastgeberlandes, als er sich allgemein zur Kritik am Turnier Ende 2022 in Katar äußerte, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die DFB-Auswahl war begleitet von gesellschaftspolitischen Debatten in der Vorrunde ausgeschieden.
"Gibt schon noch was zu tun": Tuchel freut sich über fehlende Euphorie
Thomas Tuchel hat nach seinem so wichtigen Premierensieg mit dem FC Bayern München im Topspiel der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund den Blick gleich wieder nach vorne gerichtet. "Es ist ganz gut, dass niemand zu euphorisch ist", sagte Tuchel nach dem 4:2 am Samstagabend, mit dem der deutsche Fußball-Rekordmeister den BVB wieder an der Tabellenspitze ablöste. "Es gibt schon noch was zu tun", bemerkte der Nachfolger von Julian Nagelsmann.
Lange freuen über den Erfolg könne man sich ohnehin nicht. "Das Leben bei Bayern München ist so, dass es am Dienstag weitergeht", sagte er zum straffen Spielplan im Streben um noch alle drei möglichen Titel in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal.
FCB zerlegt BVB, aber Tuchel sieht "noch was zu tun"

Teurer Neustart: Australien-Grand-Prix versinkt im Chaos
Der Große Preis von Australien ist kurz vor dem Ende erneut unterbrochen worden - und der Neustart produzierte mehrere teure Unfälle. In der 55. Runde wurden die Roten Flaggen in Melbourne geschwenkt, 58 Runden sind insgesamt zu fahren. Für die Unterbrechung sorgte der Däne Kevin Magnussen, der mit seinem Haas in die Streckenbegrenzung gekracht war. Weil Reifenteile weit verteilt seien, wurde das Rennen unterbrochen, gab der Internationale Automobilverband bekannt.
Doch der (stehende) Neustart führte dann zur sportlichen Katastrophe: Mehrere Autos landeten im Kiesbett, die beiden Alpine kollidierten hart. Das Rennen wurde nach wenigen Sekunden erneut unterbrochen. Ferrari-Pilot Carlos Sainz bekam für eine Kolission mit Fernando Alonso noch eine Fünf-Sekunden-Strafe aufgebrummt.
Das Rennen wird hinter dem Safety Car zu Ende gebracht, damit steht schon fest, dass Max Verstappen das Rennen vor Lewis Hamilton gewinnen wird. Nico Hülkenberg fährt durch die Strafe für Sainz als Siebter in die Punkte. Vorbehaltlich natürlich, dass auf den letzten Metern eines denkwürdigen Rennens keine komischen Dinge mehr passieren. Noch nie zuvor hatte es bei einem Formel-1-Rennen drei Rote Flaggen gegeben.
Überragend in die Playoffs: Draisaitl schafft bei Kantersieg etwas Großes
Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl hat sich mit den Edmonton Oilers für die Playoffs in der nordamerikanischen Profiliga NHL qualifiziert. Beim überzeugenden 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) gegen die Anaheim Ducks glänzte Draisaitl mit einem Hattrick. Der 27 Jahre alte Nationalspieler hat damit zum dritten Mal in seiner NHL-Karriere die Marke von 50 Saisontoren erreicht und zum ersten Mal 120 Scorerpunkte. In der Kategorie liegt er ligaweit nur hinter seinem Teamkollegen Connor McDavid. Die Oilers schoben sich dank des neunten Siegs aus den vergangenen zehn Spielen auf Platz zwei der Western Conference.
Harter Einschlag sorgte für Unterbrechung des Australien-Grand-Prix
Der Große Preis von Australien ist nach einem Unfall von Alexander Albon für rund 15 Minuten unterbrochen worden. Der thailändische Pilot war mit seinem Williams von der Strecke abgekommen und gegen die Barrieren gekracht, er blieb dem Anschein nach unverletzt. Die Rennleitung ließ Rote Flaggen schwenken, die 19 weiteren Fahrer steuerten ihre Autos in die Boxengasse. Der aufgewirbelte Kies musste von der Strecke entfernt werden. Nach der Unterbrechung wurde das dritte Saisonrennen der Formel 1 in Melbourne mit einem stehenden Start wieder fortgesetzt.
Ferrari-Pilot Charles Leclerc war bereits in der ersten Runde ausgeschieden, in der 18. Runde musste George Russell seinen Mercedes abstellen - während aus dem Heck des Wagens Flammen schlugen. Der Brite hatte das Rennen in Melbourne am Sonntag nach einem starken Start von Platz zwei aus zunächst sogar angeführt.
"Auf der Couch einen reinhauen": Pechvogel Arnold und seine halb-historische Horror-Halbzeit
Nach der emotionalen Achterbahnfahrt wollte Maximilian Arnold nur noch nach Hause. "Ich werde mir auf der Couch einen reinhauen und dann hoffen, dass es schnell Montag wird", sagte der Kapitän des VfL Wolfsburg nach dem 2:2 (0:2) gegen den FC Augsburg, bei dem er unfreiwillig eine der Hauptrollen gespielt hatte. Erst unterlief Arnold bereits in der zweiten Minute per Kopf ein Eigentor, dann schoss er wenig später einen Elfmeter über das Tor.
"So etwas ist mir noch nie passiert", sagte Arnold (28). Nicht wirklich überraschend, denn in der Bundesliga-Geschichte erlebten zuvor nach Informationen der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" nur Mario Basler und Stefan Kuntz so ein doppeltes Missgeschick.
"Weichen stellen sich gnadenlos": Tuchel nimmt Sané in die Pflicht
Der neue Bayern-Trainer Thomas Tuchel hat Nationalspieler Leroy Sané nach dem Topspiel gegen Borussia Dortmund seine volle Unterstützung zugesagt, sieht den Münchner Angreifer aber auch an einem wichtigen Punkt seiner Fußball-Karriere. "Er ist einfach in einem Alter, wo sich die Weichen jetzt gnadenlos stellen", sagte Tuchel nach dem 4:2 des FC Bayern in der Allianz Arena, bei dem der 27 Jahre alte Sané seine großen Fähigkeiten mal wieder unter Beweis stellen konnte.
Sané war an den Toren zum 3:0 von Thomas Müller und zum 4:0 von Kingsley Coman direkt beteiligt. "Es liegt hauptsächlich an ihm, das komplett auszuschöpfen", sagte Tuchel zum Können des Offensivspielers. "Dabei werden wir ihn unterstützen", kündigte Tuchel an.





