Der Sport-Tag
20. Juni 2026
08:25 Uhr

Uzun vergibt Mega-Chance: "Was hat die Türkei verbrochen?"

Drama für die türkischen Fußballer: Nach einer starken Aktion über den rechten Flügel liegt der Ausgleich in der Luft. Can Uzun kommt aus 13 Metern frei zum Schuss, findet aber im paraguayischen Keeper seinen Meister. Am Ende verliert das Team 0:1 und fliegt aus der WM.

Uzun vergibt Mega-Chance: "Was hat die Türkei verbrochen?"

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07:33 Uhr

Der dümmste Moment dieser Fußball-WM im Video

Eine neue Regel des Weltverbands kommt erstmals zur Anwendung. Weil sich Paraguays Miguel Almiron die Hand vor den Mund hält, sieht er die Rote Karte. Die Aktion schwächt seine Mannschaft gegen die Türkei für eine ganze Halbzeit.

Absurder WM-Blackout: Almirón sieht wegen neuer Regel Rot

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07:01 Uhr

Nagelsmann stärkt viel kritisiertem Sané den Rücken

Die Meinungen zur Leistung von Leroy Sané im ersten WM-Spiel gegen Curacao gehen weit auseinander. Für den Bundestrainer Julian Nagelsmann ist die lautstarke Kritik an seinem Spieler unberechtigt. Der Stürmer habe die von ihm gestellten Aufgaben erfüllt.

Nagelsmann stärkt viel kritisiertem Sané den Rücken

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06:17 Uhr

Almiron schockt eigenes Team mit absurdem WM-Aussetzer

Absurder Aussetzer mit Folgen: Paraguays Miguel Almiron hat sich bei der Fußball-WM bei einer Auseinandersetzung mit Mert Müldür aus der Türkei den Mund zugehalten und dafür die Rote Karte gesehen. Die neue Regel, die das International Football Association Board für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada beschlossen hatte, griff damit in Santa Clara erstmals: Ein solches Vergehen soll fortan immer mit einem Platzverweis bestraft werden.

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Miguel Almiron kann's nicht fassen. (Foto: IMAGN IMAGES via Reuters)

Für diese Art der Bestrafung hatte sich FIFA-Präsident Gianni Infantino im Frühjahr höchstpersönlich eingesetzt. Auslöser für die Einführung der Regel war die Aufregung um Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon, der Vinicius Junior von Real Madrid im Playoff-Duell der Champions League rassistisch beleidigt haben soll und sich dabei das Trikot vor den Mund gezogen hatte. 

Bei der Partie zwischen Paraguay und der Türkei wies der Videoassistent Schiedsrichter Iván Barton aus El Salvador auf die Unsportlichkeit von Almiron hin. Der Mittelfeldspieler flog daraufhin in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit beim Stand von 1:0 für sein Team vom Platz.

05:42 Uhr

Bayern-Wunschspieler schockt Schotten mit Blitztor

Ismael Saibari steht bei Bayern München hoch im Kurs. Doch noch kämpft der Stürmer mit Marokko bei der WM um Punkte. Dabei zeigt er sein Können mit einem schnellen Tor direkt nach dem Anpfiff. 

Bayern-Wunschspieler schockt Schotten mit Blitztor

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05:06 Uhr

Experte: FIFA gefährdet die Gesundheit der Spieler

Der Neurowissenschaftler Chris Nowinski hat die FIFA nach einem Vorfall im WM-Spiel von Hauptgastgeber USA scharf für ihr Protokoll bei möglichen Gehirnerschütterungen kritisiert. Dass der Weltverband Tests direkt auf dem Spielfeld zulasse, führe dazu, dass die Spieler "einem Risiko ausgesetzt sind und keine optimalen medizinischen Diagnosen erhalten", erklärte der Experte gegenüber The Athletic.

Was war passiert? Im zweiten Gruppenspiel der USA gegen Australien (2:0) waren US-Verteidiger Alex Freeman und der Australier Paul Okon in der 38. Minute mit den Köpfen zusammengestoßen, Freeman wirkte daraufhin sichtbar benommen. Nach einem kurzen Check durch das medizinische Team auf dem Spielfeld durfte er aber weitermachen und traf wenig später zum 2:0 für die USA.

Die FIFA erlaubt in ihren durch das IFAB bestimmten Regeln derzeit nur eine (klassische) zusätzliche Auswechslung, wenn bei einem Spieler der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung besteht. So bleibe jedoch das Problem, "dass Ärzte gezwungen sind, auf dem Spielfeld überstürzte Untersuchungen bei Gehirnerschütterungen durchzuführen", sagte Nowinski.

04:14 Uhr

Nagelsmann lobt emotionalen Power-Fußball des US-Teams

Die bisherigen Auftritte von WM-Gastgeber USA begeistern sowohl den aktuellen als auch einen früheren Bundestrainer. "Die USA haben es bisher sehr gut gemacht, spielen einen sehr emotionalen Fußball mit viel Power", sagte Julian Nagelsmann am in Toronto. 

Zuvor hatte Jürgen Klinsmann die Amerikaner in höchsten Tönen gelobt. Die Vorstellung des US-Teams gegen Australien (2:0) sei "fantastisch" gewesen und "super für die nächsten paar Spiele", sagte Klinsmann bei ESPN: "Das sollte ihnen viel Selbstvertrauen geben."

Der vorzeitige Einzug in die K.o.-Phase sei ein "Big Deal", betonte Klinsmann. Im dritten Gruppenspiel gegen die Türkei am Donnerstag (Ortszeit) könne Trainer Mauricio Pochettino nun "experimentieren und etwas testen", wenn er wolle. Insgesamt hätte es für das US-Team, das schon beim Auftakt gegen Paraguay (4:1) überzeugt hatte, trotz des Ausfalls von Starspieler Christian Pulisic (Wadenprobleme) "nicht besser laufen können", so Klinsmann.

02:37 Uhr

US-Spieler eifert seinem Vater mit besonderem Treffer nach

Alex Freeman hielt nichts mehr zurück. Völlig losgelöst lief der Verteidiger der USA nach seinem Treffer auf die Eckfahne des Stadions in Seattle zu, ließ sich von seinen Mitspielern feiern - und schloss damit einen Kreis. Fast 30 Jahre zuvor hatte sich sein Vater an nahezu demselben Ort ebenfalls feiern lassen, nach einem Touchdown.

Am 29. September 1996 hatte Antonio Freeman als Receiver für die Green Bay Packers gegen die Seattle Seahawks zweimal die Endzone erreicht, nun erzielte sein 21 Jahre alter Sohn beim umjubelten 2:0 (2:0) der US-Fußballer gegen Australien den zweiten Treffer - und schoss den Co-Gastgeber damit in die K.o.-Phase der Heim-WM.

"Ich glaube, für mich hat sich ein Kreis geschlossen", sagte Freeman nach dem Spiel stolz: "Für mich zeigt das einfach, wie großartig unsere Familie ist. Er war großartig, aber ich kann auf meine eigene Art ebenso großartig sein kann." 

00:05 Uhr

WM-Herzenswunsch bleibt treuem Schotten verwehrt

Eigentlich wollte sich Donny Strathie einen Herzenswunsch erfüllen: Im Kilt auf der Tribüne stehen und Schottlands Fußballer bei einer Weltmeisterschaft anfeuern. So wie er es über viele Jahre hinweg bei den Spielen der "Bravehearts" getan hatte. Doch dazu wird es nicht mehr kommen.

Strathie kann sein Ticket für das Spiel gegen Marokko nicht einlösen, denn er verstarb wenige Tage zuvor im Alter von 76 Jahren in Boston, wie der schottische Fußballverband mitteilte. Die Umstände seines Todes sind nicht bekannt.

Um ihrem treuen Anhänger die letzte Ehre zu erweisen, plant die Tartan Army eine emotionale Aktion. Die Fangemeinschaft der schottischen Nationalmannschaft appelliert in einem Aufruf in den sozialen Medien: "Es würde seiner Familie sehr viel bedeuten, wenn wir eine Minute Applaus in der 76. Minute gegen Marokko organisieren können."

22:35 Uhr

"Ungerechtigkeit": Algerien reicht wegen Messi Beschwerde ein

Der algerische Fußballverband hat nach der nicht gegebenen Roten Karte gegen Lionel Messi Beschwerde bei der FIFA "wegen unfairer Schiedsrichterentscheidungen" eingereicht. Das teilte eine Quelle des Verbandes der Nachrichtenagentur AFP mit. Beim 3:0 des Titelverteidigers zum WM-Auftakt hatte der argentinische Superstar in der 31. Minute Algeriens Kapitän Aissa Mandi mit offener Sohle an der Wade erwischt, durfte aber weiterspielen.

Zum Zeitpunkt des Fouls hatte Messi seine Mannschaft schon in Führung geschossen. Im weiteren Verlauf der Begegnung zog er mit seinen zwei weiteren Treffern in der Liste der Rekordtorjäger bei Weltmeisterschaften mit Miroslav Klose gleich (je 16 Tore).

Schiri-Experte: Hier hätte Messi Rot sehen müssen

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"Die Beschwerde betrifft in erster Linie Messis Tackling, das nach allgemeiner Meinung eine Rote Karte verdient hätte. Außerdem gab es zwei Vorfälle mit Ellbogenstößen. Beide hätten einen Platzverweis rechtfertigt", sagte die Quelle des Verbandes: "Wir sagen nicht, dass die argentinische Mannschaft nicht stark war, aber wir können angesichts von Ungerechtigkeiten nicht schweigen. Es gab drei Vorfälle, die glasklar waren, und der VAR hat nicht eingegriffen."

Für ihn sei es "eine Rote Karte", hatte auch der Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich nach dem Spiel bei MagentaTV gesagt.

22:04 Uhr

Superstar im "Homeoffice": Brasiliens Präsident spottet über Neymar

Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat mit einem scherzhaften Kommentar über Fußballstar Neymar für Aufmerksamkeit gesorgt. "Neymar ist der erste Spieler der Welt, der in die Nationalmannschaft berufen wird, um im Homeoffice zu arbeiten", witzelte der Staatschef am Freitag bei einer Veranstaltung in einem Krankenhaus in Belo Horizonte über den derzeit verletzten Offensivspieler, der bei der Weltmeisterschaft noch nicht zum Einsatz gekommen ist. 

Neymar (34), der wegen einer Wadenverletzung pausiert, verpasst auch das Spiel gegen Haiti am Samstag (2.30 Uhr MESZ/ARD, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) in Philadelphia. "Neymar? Er spielt ja nicht einmal!", sagte Lula, als ein Junge den Namen des Angreifers erwähnte.

Der Rekordtorschütze der Selecao (79 Treffer) hatte beim enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Marokko ebenfalls gefehlt und das Spiel nur von der Bank aus verfolgt. Am Mittwoch hatte er zumindest das Aufwärmprogramm wieder zusammen mit seinen Teamkollegen auf dem Platz absolviert. Danach trainierte er wieder etwas abseits der Mannschaft.

21:00 Uhr

Ewiger Tenniskrimi: Deutschem Profi gelingt Rasen-Überraschung

Tennisprofi Daniel Altmaier hat beim ATP-Turnier in Halle/Westfalen seinen überraschenden Siegeszug fortgesetzt und ist Alexander Zverev ins Halbfinale gefolgt. Der 27-Jährige aus Kempen setzte sich gegen den Russen Daniil Medwedew, Halle-Finalist von 2022 und 2025, nach 2:45 Stunden Spielzeit 6:4, 6:7 (6:8), 6:4 durch.

Altmaier steht erstmal seit Juli 2021 in Kitzbühel in einem Halbfinale auf der ATP-Tour. Die Vorschlussrunde hatte er zuvor in Halle noch nie erreicht. Im Duell um das Endspiel bei den Terra Wortmann Open trifft der Deutsche am Samstag auf den kanadischen Weltranglistenvierten Félix Auger-Aliassime, gegen den er bei den French Open nach fünf Sätzen in der ersten Runde gescheitert war, oder den US-Amerikaner Frances Tiafoe.

20:11 Uhr

Schlechte Nachrichten: USA müssen auf Starspieler verzichten

Co-Gastgeber USA muss in seinem wichtigen zweiten WM-Gruppenspiel auf Starspieler Christian Pulisic verzichten. Das bestätigte Nationaltrainer Mauricio Pochettino vor der Partie gegen Australien (21 Uhr MESZ/ARD, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) in Seattle gegenüber Fox Sports. Pulisic stehe aufgrund seiner Wadenprobleme demnach "nicht zur Verfügung", mache aber "gute" Fortschritte, betonte der Argentinier: "Ich hoffe, dass er sobald wie möglich wieder bereit ist."

Pulisic war beim Auftaktspiel der Amerikaner gegen Paraguay (4:1) in der Halbzeitpause wegen Problemen mit der linken Wade ausgewechselt worden. Zwei Tage zuvor hatte er dort bereits einen Schlag abbekommen. Im Trainingscamp der USA in Irvine südlich von Los Angeles absolvierte der 27-Jährige zuletzt nur individuelle Einheiten.