Der Sport-Tag
18. Juni 2026
23:27 Uhr

Das ist der Weg der Eintracht in die Champions League

Die Fußballerinen von Eintracht Frankfurt müssen in der Qualifikation zur Champions League erst mal gegen AC Omonia Nikosia aus Zypern ran. Dies ergab die Auslosung der UEFA in Nyon. Im Halbfinale des Zweitunden-Miniturniers geht es am 5. August los. In der zweiten Partie treffen Vålerenga IF aus Norwegen und Malmö FF aus Schweden aufeinander.

Der Sieger aus dem Quartett erreicht die dritte Qualifikationsrunde, für die Verlierer und Drittplatzierten geht es im Europa Cup weiter. Dort spielte der hessische Bundesliga-Dritte der abgelaufenen Saison bereits in der vergangenen Spielzeit. Der Spielort für das Miniturnier steht noch nicht fest. Die Eintracht hofft auf den Einzug in die Ligaphase der Königsklasse.

22:35 Uhr

Parreira auf Intensivstation: Brasilien bangt um Weltmeister-Trainer

Brasiliens WM-Ikone Carlos Alberto Parreira ist einen Tag nach der Einlieferung in eine Krankenhaus auf die Intensivstation verlegt worden. Der frühere Weltmeister-Coach leide an einer Lungeninfektion, das teilte das Hospital Samaritano Barra in Rio de Janeiro mit. Der 83-Jährige werde beatmet, sein Zustand sei stabil.

Parreira hatte die Selecao 1994 zum WM-Triumph in den USA geführt. Seit knapp drei Jahren kämpft er gegen das Hodgkin-Lymphom, einen bösartigen Tumor des Lymphsystems. Der Rekordtrainer mit den meisten WM-Teilnahmen machte im Januar 2024 über den Verband CBF seine Erkrankung publik, nachdem er sich bereits vier Monate lang Chemotherapie unterzogen hatte.

Parreira betrat als Konditionstrainer von Mario Zagallo bei Brasiliens Triumph 1970 erstmals die WM-Bühne. Als verantwortlicher Coach betreute er neben der Selecao (1994, 2006) bei Weltmeisterschaften noch Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Südafrika. Beim WM-Turnier 2014 erlebte der damalige Technische Direktor der Selecao das 1:7-Debakel gegen Deutschland als bitteren Karriere-Schlussakt.

21:52 Uhr

Nach WM-Gala: So steht es um Kanes Bayern-Zukunft

Während Harry Kane gerade bei der WM für England auf Torejagd geht, laufen parallel erste Gespräche über seine Zukunft beim FC Bayern. Florian Plettenberg verrät, wie der aktuelle Stand ist.

So steht es um Kanes Bayern-Zukunft

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21:04 Uhr

Kehrtwende: DFB-Gegner darf doch einreisen

Die Elfenbeinküste kann im WM-Gruppenspiel gegen Deutschland in Toronto nun doch auf Stürmer Elye Wahi zurückgreifen. Der ivorische Verband teilte am Abend auf X mit, dass sich "die administrative Situation" um den Angreifer "positiv entwickelt" habe. Die Genehmigungen zur Einreise seien erteilt worden, Wahi könne "mit der Delegation der Elefanten nach Kanada reisen".

Der Profi des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, der an OGC Nizza ausgeliehen ist, kann damit bei der zweiten WM-Partie am Samstag (22 Uhr/ZDF, MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) in der kanadischen Millionenmetropole gegen die DFB-Elf mitwirken. Zuvor hatte der ivorische Verband mitgeteilt, dass dem 23-Jährigen die Einreise in das Land des Co-Gastgebers verweigert werde. Laut der Nachrichtenagentur AFP habe Kanada die Genehmigung zunächst verzögert und zusätzliche Informationen zur Situation des Spielers angefordert.

In Frankreich läuft gegen Wahi laut "The Athletic" ein Ermittlungsverfahren "wegen des Verdachts auf organisierten Betrug, organisierte Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche". Es geht um Auffälligkeiten rund um das Ligue-1-Spiel zwischen Nizza und dem FC Metz (0:0) am 17. Mai. Wahi soll sich dabei absichtlich eine Gelbe Karte abgeholt haben.

20:18 Uhr

"Im Prinzip ...": Neuer spricht über Zukunft nach der WM

Manuel Neuer plant nach der Fußball-WM seinen erneuten Abschied aus der deutschen Nationalmannschaft. "Für mich steht es im Prinzip fest, dass es mein letztes Turnier ist. Ich habe jetzt nicht vor, in zwei Jahren bei einer Europameisterschaft zwischen den Pfosten zu stehen", sagte der 40-Jährige am Donnerstag in Winston-Salem.

Nach der Heim-EM 2024 hatte der Weltmeister von 2014 seinen Rücktritt aus der DFB-Auswahl verkündet. Für die WM holte ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann aber überraschend zurück. Das sei für ihn "ein Geschenk". Einen "gewissen Zeitpunkt" für die Kehrtwende könne er "gar nicht benennen", so Neuer: "Das hat sich einfach so entwickelt. Das hat auch mit meiner Leistung zu tun, nachdem ich aus der Verletzung zurückgekommen bin."

Ein kleines Hintertürchen ließ sich Neuer für die Zeit nach der WM aber offen, auch wenn er einräumte, dass die zwei Jahre seit der EURO "eine zu hohe Belastung für mich gewesen" wären. Neuer hatte bis zuletzt immer wieder mit Wadenproblemen zu kämpfen. "Ich möchte mich dahingehend auch mit nichts mehr in dieser Richtung beschäftigen, weil ich nach vorne schaue und mich auf alle Spiele freue. Ich denke nicht an irgendeinen Abschied von einem besonderen Trikot."

Kimmich und Co. "betrinken" sich mit stillem Wasser

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19:03 Uhr

"Geht um mehr": DFB-Star kündigt weitere Gebetskreise bei WM an

Anders als manche andere große Mannschaft startet das DFB-Team überzeugend in die WM. Im Interview mit Fan-Reporter Tom Kaulitz gibt Verteidiger Jonathan Tah Einblicke ins Team-Leben, die Entstehung des nicht unumstrittenen Gebetskreises - und erklärt, warum der nächste Gegner für ihn ein besonderer wird.

Tah: Machen weitere Gebetskreise bei WM - "geht um mehr"

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18:05 Uhr

Deutschlands Tennis-Ass verschläft Feueralarm

Ein Fehlalarm hat einige der an den Berlin Tennis Open teilnehmenden Spielerinnen die Nachtruhe gekostet. Im Spielerhotel heulten um 3 Uhr morgens die Sirenen auf - das Hotel wurde evakuiert. Allerdings nicht ganz. "Einige Spielerinnen haben mich nachts um drei Uhr angerufen und haben mich gefragt, warum ich noch nicht unten auf der Straße sei", sagte die Hamburgerin Eva Lys, die den Feueralarm verschlafen hatte.

Dabei hatte die 24-Jährige im vergangenen Jahr beim Turnier in Montreal bereits ähnliche Erfahrungen machen müssen. "Und das gleich zwei Nächte hintereinander. Zum Glück war es jeweils Fehlalarm. Aber trotzdem habe ich mich gewundert, warum ich tatsächlich den Feueralarm nicht gehört hatte." Doch dann setzte schnell immerhin zum Teil die Erfahrung des letzten Jahres ein. "Anders als in Montreal habe ich den Fahrstuhl nicht benutzt, sondern habe vom zehnten Stock aus die Treppen benutzt", sagte Lys, "dafür habe ich meinen Pass und meine Geldbörse im Zimmer vergessen, die man ja mitnehmen soll. Weil man ja in dem Moment wirklich nicht weiß, ob es ein Fehlalarm ist."

Unten angekommen wurde sie von ihren Tenniskolleginnen in Empfang genommen. Rund 60 Minuten dauerte der Einsatz, ehe alle Hotelbewohner wieder auf ihre Zimmer durften. Auf dem Rückweg nahm Lys den Fahrstuhl: "Ich sehe mich um 4.30 Uhr nicht auf den Treppen. Aber es gab ein paar Leute, die die Treppen genommen haben. Das habe ich sehr respektiert."

17:19 Uhr

Klinik gibt Update zu Zustand von Brasiliens Weltmeister-Trainer

Carlos Alberto Parreira, Brasiliens Weltmeister-Trainer von 1994, wird wegen einer Lungenentzündung auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Rio de Janeiro behandelt. Der 83-Jährige werde maschinell bei der Atmung unterstützt, sein Zustand sei jedoch stabil, teilte das Hospital Samaritano Barra mit. Eine Verlegung auf eine normale Station sei derzeit nicht vorgesehen. Parreira lebt seit 2023 mit einem Hodgkin-Lymphom, einer Krebserkrankung des Lymphsystems. Die Krankheit galt demnach zeitweise als zurückgedrängt, trat später jedoch erneut auf.

Parreira zählt zu den erfolgreichsten Trainern der brasilianischen Fußballgeschichte. Er führte Brasilien 1994 in den USA zum vierten WM-Titel. Bei Endrunden betreute er als Cheftrainer bisher fünf verschiedene Nationalmannschaften. Der in Rio de Janeiro geborene Parreira war Nationaltrainer von Kuwait (1982), den Vereinigten Arabischen Emiraten (1990), Brasilien (1994/2006), Saudi-Arabien (1998) und Südafrika (2010). Zudem gewann er als Trainer der Seleção die Copa América 2004 und den Konföderationen-Pokal 2005. Bereits beim WM-Triumph 1970 gehörte er als Fitnesstrainer zum Stab der Nationalmannschaft.

16:40 Uhr

Fanmassen legen Manhattan quasi lahm

Wenige Tage nach der ersten NBA-Meisterschaft seit 53 Jahren werden die New York Knicks in Manhattan mit einer Konfetti-Parade gefeiert. Bereits Stunden vor dem geplanten Beginn war der Andrang nach Angaben der New Yorker Polizei so groß, dass niemand mehr in die Gegend rund um die Umzugsroute gelassen wurde. 

Die NYPD ist nach eigenen Angaben mit mehr als 10.000 Einsatzkräften im Einsatz - mehr als jemals zuvor in der Geschichte der Behörde bei einer Veranstaltung. Nach der Parade sollten die Knicks im Rathaus von Bürgermeister Zohran Mamdani symbolisch die Schlüssel zur Stadt überreicht bekommen. Die Tradition der sogenannten "Ticker-Tape-Parades" in New York geht auf die Eröffnung der Freiheitsstatue 1886 zurück. Damals warfen Börsenhändler spontan Börsenticker-Papierstreifen - sogenannte Ticker-Tapes - aus ihren Fenstern auf den Festumzug. Seitdem sind immer wieder Sportmannschaften oder berühmte Persönlichkeiten mit Konfetti-Paraden gefeiert worden.

15:56 Uhr

Bald bei Ronaldo? Portugal-Trainer sorgt für Unruhe

Neben dem Fehlstart gegen die Demokratische Republik Kongo (1:1) sorgt auch die Zukunft von Nationaltrainer Roberto Martinez bei der Fußball-WM für große Unruhe beim Mitfavoriten Portugal. Medienberichten zufolge hat der 52 Jahre alte Spanier bereits vor Turnierbeginn mit dem saudische-arabischen Klub Al-Nassr über einen Wechsel nach der Weltmeisterschaft gesprochen. Für das Team aus der Hauptstadt Riad spielt auch Portugals Superstar Cristiano Ronaldo.

Martinez hatte die Portugiesen 2023 übernommen. Sein Vertrag läuft nach der aktuell laufenden WM in den USA, Mexiko und Kanada aus. Portugiesische Medien hatten bereits in den vergangenen Tagen darüber berichtet, dass der Weggang des Trainers beschlossene Sache sei. Das wies Martinez jedoch zurück: "Das sind keine News. Ich bin komplett fokussiert auf die WM", sagte er bereits vor dem schwachen Auftritt gegen die Demokratische Republik Kongo.

15:10 Uhr

Diskriminierende Aussage, aber van der Vaart bleibt bei WM

Seine diskriminierende Aussage über Japans Fußballer hat für Rafael van der Vaart keine Auswirkungen auf seine Tätigkeit als TV-Experte. Der ehemalige Oranje-Spieler werde auch beim kommenden WM-Spiel der Niederlande am Samstag in Houston gegen Schweden (19 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) wieder das Geschehen für die Sendung "NOS WK avond" analysieren, teilte ein Sprecher des Senders NOS auf Anfrage der niederländischen Nachrichtenagentur ANP mit.

Der 43 Jahre alte van der Vaart hatte beim 2:2 zwischen den Niederlanden und Japan gesagt, die japanischen Spieler würden alle ähnlich aussehen. Damit hatte er versucht zu erklären, warum die Abwehr der Niederländer den Japaner Daichi Kamada beim späten Ausgleich aus den Augen verloren hatte. Direkt nach der Aussage hatte van der Vaart gesagt, dies sei ein Witz gewesen. Später hatte der frühere HSV-Profi um Entschuldigung gebeten. Zugleich erklärte er, dass "keine rassistische oder diskriminierende Absicht" hinter seinen Aussagen gesteckt habe, wie aus einem Statement hervorging, über das "The Athletic" berichtete.

Nach dem Vorfall hatte es Kritik gegeben. Die britische Anti-Diskriminierungs-Organisation "Kick It Out" erklärte bei "The Athletic": "Es ist zutiefst enttäuschend zu hören, wie ehemalige Spieler rassistische Stereotype über die japanische Mannschaft verbreiten und dann noch nachlegen, indem sie versuchen, die Kommentare als Witz zu verteidigen."

14:46 Uhr

"Blutest wie verrückt": Ex-Profi kommentiert bei WM mit Verletzung

Der frühere englische Fußballprofi Warren Barton hat berichtet, während der Übertragung des WM-Spiels Usbekistan gegen Kolumbien als Spielkommentator von einer Bierflasche getroffen worden zu sein. Während der Übertragung des US-Senders Fox News wurde es beim 3:1-Sieg Kolumbiens im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt plötzlich hektisch.

Co-Kommentatorin Jacqui Oatley bemerkte, dass Barton von einem Gegenstand getroffen wurde. "Warren hat tatsächlich eine Schnittwunde am Kopf, du blutest wie verrückt. Ich mache keinen Scherz. Was zum Teufel war das, eine ganze Flasche von irgendwas", sagte Oatley während der Übertragung. Barton beschwichtigte indes: "Nein, ich weiß. Alles gut. Es ist gut. Was auch immer es war, es war scharf, aber mir geht's gut." Schon in der ersten Halbzeit bekam das Duo eine Bierdusche der Fans ab. Später soll den Ex-Profi von Newcastle und Wimbledon eine Flasche getroffen haben.

14:14 Uhr

Einzige Deutsche scheidet bei Berlin-Turnier früh aus

Eva Lys hat ihren starken Eindruck vom Auftakt in Berlin nicht bestätigen können und ist erneut bereits im Achtelfinale eines WTA-Turniers ausgeschieden. Wie schon beim Tennis-Grand-Prix in Stuttgart im April unterlag die Hamburgerin der Ukrainerin Elina Switolina beim 3:6, 2:6 deutlich.

Lys ließ im ersten Satz mehrere Breakchancen ungenutzt und geriet stattdessen nach einem eigenen Aufschlagverlust ins Hintertreffen. Bei schwülen 28 Grad und strahlendem Sonnenschein fand die Deutsche gegen die erfahrene Ukrainerin, die sich selbst als Rasenliebhaberin bezeichnet, kaum ein Mittel. Nach der Satzpause, in der Lys den Platz verließ, stabilisierte sie zwar ihren Aufschlag, Switolina blieb jedoch die spielbestimmende und aggressivere Akteurin. Auch die lautstarke Unterstützung des Publikums konnte die Wende nicht mehr herbeiführen. Nach 1:09 Stunden verwandelte Switolina ihren Matchball mit einem Ass.

Lys hatte zu Beginn des Jahres immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Beim Auftaktsieg gegen die Polin Magdalena Frech hatte die 24-Jährige erstmals seit längerer Zeit wieder einen überzeugenden Eindruck hinterlassen. Das Berliner Turnier zählt zu den wichtigsten Vorbereitungsevents für Wimbledon (29. Juni bis 12. Juli). Lys stand dank einer Wildcard im Hauptfeld.

13:58 Uhr

Seismometer schlägt aus: Haaland lässt Erde in Norwegen zittern

Ein Doppelpack von Norwegens Stürmerstar Erling Haaland beim 4:1-WM-Auftakt gegen den Irak hat in dessen Heimat wortwörtlich die Erde zum Zittern gebracht. Bei den Toren in der 29. und 43. Minute maß ein Seismometer in der Stadt Bergen in der Nacht zum Mittwoch "deutliche Signale" - verursacht durch den Jubel von Fans in der Nähe der Messstation. Das teilte das seismologische Institut Norsar mit.

Erstmals bei einer WM: Haaland legt mit Doppelpack los

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Etwas schwächere Signale gab es demnach auch zum Anpfiff, zu den anderen Toren, zur Gelben Karte für den irakischen Abwehrspieler Zaid Tahseen und zum Abpfiff. "Wenn viele Menschen gleichzeitig auf große Sportmomente reagieren, können ihre gemeinsamen Bewegungen Vibrationen im Boden erzeugen, die von empfindlichen Seismometern registriert werden", hieß es zur Erklärung vom Institut Norsar. Das sei bei Großereignissen nicht ungewöhnlich: Ähnliche Signale hätten im Sommer 2024 Konzerte von Ed Sheeran im norwegischen Nationalstadion ausgelöst.

Haaland zwingt Torwart zu haarsträubendem Fehler

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Ein Erdbeben lösten die Fußballfans zwar nicht aus - aber das kann ja noch kommen: Nach dem gelungenen Debüt träumen so manche Norweger bei der ersten WM-Teilnahme ihres Landes seit 28 Jahren schon vom Titel. Dann dürfte nicht nur in Bergen die Erde zittern.

13:14 Uhr

Katars Emir schickt spontan Tausende Fans zur WM

Hierzulande wird seit Monaten über die mitunter horrenden Preise bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada debattiert - in Katar macht der Emir kurzerhand die Schatulle auf. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP ließ der Emir von Katar mehrere tausend Fans nach Vancouver einfliegen, wo heute das zweite WM-Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada stattfindet. Im ersten Spiel hatte Katar der Schweiz ein 1:1 abgetrotzt.

Die Flüge habe Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani gechartert. Demnach sei eigens ein Staatsfonds zur Finanzierung der Fanreisen aufgelegt worden. Dieser bezahle Flüge, Hotels, Transportkosten vor Ort und andere Ausgaben. Nach Angaben des katarischen Fußballverbandes sei das Ziel, "eine lebendige Stadionatmosphäre zu schaffen, die den Spielern hilft, die bestmöglichen Ergebnisse auf der globalen Bühne zu erzielen." Auch katarische Studenten in den USA und Kanada seien eingeladen worden.

12:25 Uhr

Ungewöhnliche Aktion: Ghana-Fan sorgt für WM-Aufsehen

Ganz Ghana jubelt über den WM-Auftaktsieg gegen Panama - doch ein Fan fiel beim 1:0 besonders auf. Bei der Fernsehübertragung war gut zu erkennen, wie ein Anhänger der Afrikaner auf der Tribüne ein weißes Pulver von der Handfläche pustete. Eine ziemlich ungewöhnliche Szene im Fußballstadion. Doch was hat es damit auf sich?

Ghana-Fan sorgt mit weißem Pulver für WM-Aufsehen

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Im westafrikanischen Ghana wird unter anderem bei traditionellen Riten Talkum-Puder über einen neu eingesetzten Häuptling oder einen Sieger bei einem wichtigen Ereignis gestreut. Es steht für Glück oder einen Triumph. Das schien bei der Begegnung in Toronto Glück zu bringen, Caleb Yirenkyi sorgte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit für einen perfekten Abend.

Angesichts der schweren verbleibenden Gruppengegner England und Kroatien haben die drei Punkte besonderes Gewicht. Die Unterstützung der Fans soll hinzukommen, so ein "Black Star"-Fan. "Fußball ist unsere Leidenschaft. Wir müssen sie (die Mannschaft) unterstützen, damit sie ihr Spiel verbessern. Wir haben zwei schwere Spiele vor uns und die Jungs brauchen unsere Unterstützung", betonte er.

12:20 Uhr

Einladung von Trump: NBA-Champion trifft Entscheidung

NBA-Champion New York Knicks hat von US-Präsident Donald Trump eine Einladung ins Weiße Haus bekommen und wird diese auch annehmen. "Wir müssen noch die Details klären und so weiter, aber ja, natürlich", sagte Knicks-Eigentümer James Dolan gegenüber "USA Today".

"Sehen Sie, ich habe den Präsidenten eingeladen, zum Spiel zu kommen. Er ist ein Freund. Ich kenne ihn seit 30 Jahren und bin sehr stolz darauf, das Team ins Weiße Haus mitzunehmen." Die Knicks hatten zum ersten Mal seit 1973 wieder die Meisterschaft gewonnen.

11:58 Uhr

Erik Lesser beendet Tätigkeit als ARD-Experte

Staffel-Olympiasieger Erik Lesser hört als Biathlon-Experte der ARD auf. Das bestätigte der öffentlich-rechtliche TV-Sender und verwies auf dessen Arbeit als Trainer. Zugleich wurde der Vertrag mit Arnd Peiffer verlängert.

Erik Lessers Entscheidung, den nächsten Schritt in seiner Trainerlaufbahn zu gehen, lasse "sich nicht mit der intensiven Expertentätigkeit kombinieren", teilte die ARD mit. "Daher haben wir uns in aller Freundschaft entschieden, dass unsere regelmäßige Zusammenarbeit jetzt endet. Erik wird aber sicherlich auch in Zukunft ein gern gesehener Gast bei ARD-Wintersport-Übertragungen bleiben."

Lesser war seit der 2022/23 bei der ARD. Er habe die Biathlon-Übertragungen in den vergangenen Jahren "extrem bereichert", schrieb die ARD. "Gemeinsam mit Arnd Peiffer konnte er die TV-Analyse des Biathlons auf ein neues Niveau heben, was ihm viel Anerkennung von allen Seiten einbrachte. Unsere Zuschauerinnen und Zuschauer zeigten sich zudem immer wieder von den Entertainment-Qualitäten des Duos Lesser/Peiffer begeistert."

11:33 Uhr

Nächster Glücksmoment für WM-Sensation Vozinha

Das nächste Kapitel im WM-Märchen von Kap Verdes Fußballheld Vozinha wird ein Familienmoment. Mama Ana Candida Evora kann wie erhofft einreisen und wird beim zweiten Spiel ihres Sohnes live dabei sein. "Ich bin sehr glücklich", sagte Candida Evora der BBC und bestätigte, dass nun Vorkehrungen für ihre Reise nach Miami getroffen worden seien: "Das geht alles so schnell, aber ich bin trotzdem sehr glücklich. Ich werde meinen Sohn bei der Weltmeisterschaft spielen sehen, so Gott will."

Spanien blamiert: Das sensationellste 0:0 der WM-Geschichte

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Die sensationelle WM-Premiere ihres Sohnes hatte sie noch verpasst. Nach dem überraschenden 0:0 der Afrikaner zum Auftakt gegen den Europameister Spanien hatte Vozinha erklärt, dass seine Mutter "wegen eines Visaproblems und der damit verbundenen Kosten" nicht in Atlanta sein konnte. "Wir haben es nicht rechtzeitig geschafft, und ich würde mir wünschen, dass sie hier wäre", sagte der Torhüter.

Kap Verde gehört zu den 50 Ländern, deren Staatsangehörige dazu verpflichtet sind, eine Kaution in Höhe von bis zu 15.000 US-Dollar für ein Visum zu hinterlegen. Alle Angehörigen von Spielern hätten aber "Anspruch auf eine Befreiung" von der Kaution, sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Dies ist nun auch bei Vozinhas Mutter der Fall.

10:47 Uhr

Fußball-Legende kennt keine Gnade mit Cristiano Ronaldo

Thierry Henry kannte keine Gnade mit Cristiano Ronaldo. Der französische Fußball-Weltmeister von 1998 warf dem erschreckend schwachen Altstar nach dem enttäuschenden 1:1 (1:1) der Portugiesen bei ihrem WM-Auftakt gegen die Demokratische Republik Kongo blanken Egoismus vor. "Für alle Leute zu Hause, eine Sache ist ganz wichtig", sagte der frühere Torjäger Henry in seiner Rolle als TV-Experte bei Fox: "Die Mannschaft muss treffen, nicht Du musst treffen."

Laut Henry verweigert "CR7" Laufwege, die seine Teamkollegen in gute Abschlusspositionen bringen würden, weil er selbst treffen will. Das belegte der Franzose mit einer Szene aus der zweiten Hälfte: "Weil er ein Tor machen möchte, steht er Bruno Fernandes im Weg." Am Ende der Partie stand für Ronaldo eine Horrorbilanz: Null Schüsse aufs Tor, null abgeschlossene Dribblings, null Schlüsselpässe - und sogar weniger Ballkontakte (25) als der kongolesische Torhüter Lionel Mpasi-Nzau (35).

Auch die deutschen TV-Experten zweifeln an der Wertigkeit Ronaldos für Portugal. Christian Streich gab im ZDF zu Protokoll, dass er bei aller Bewunderung für den mittlerweile 41-Jährigen aus taktischen Gründen als Trainer wohl auf ihn verzichten würde. Christoph Kramer glaubt, dass viele portugiesische Nationalspieler insgeheim lieber ohne Ronaldo auflaufen würden.

10:01 Uhr

Harry Kane enthüllt Thomas Tuchels knackige Ansage

England gewinnt sein WM-Auftaktspiel gegen Kroatien deutlich mit 4:2, Starstürmer Harry Kane trifft gleich doppelt und erklärt hier im Interview wie Trainer Thomas Tuchel die Mannschaft eingestellt hat. 

"Mussten uns einiges anhören von Thomas Tuchel"

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09:30 Uhr

Harry Kane schafft, woran Cristiano Ronaldo scheitert

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Heißer Kampf um die Torjägerkanone: Harry Kane erzielt am ersten Spieltag wie Kylian Mbappé und Erling Haaland zwei Tore. Nur einer überstrahlt die Superstars: Lionel Messi mit drei Toren. (Foto: IMAGO/Xinhua)

Zwei Tore von Kapitän Harry Kane, eines vom emotionalen Anführer Jude Bellingham, Rückschläge weggesteckt, zwischenzeitlich ein Offensiv-Feuerwerk gezündet: Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel kann nach dem 4:2-Auftaktsieg gegen Kroatien hochzufrieden sein. Die "Three Lions" bestätigen ihre Rolle als Titelanwärter. Davon kann bei Portugal keine Rede sein: Der Europameister von 2016 spielt gegen Außenseiter DR Kongo nur 1:1. Superstar Cristiano Ronaldo fällt im Fernduell mit Dauer-Rivale Lionel Messi deutlich ab. Das sind die Themen in der neuen Folge unseres WM-Podcasts "ntv Sport".

Außerdem in dieser Podcastfolge: eine Zwischenbilanz des ersten Spieltags, der Ausblick auf die ersten vier Partien des zweiten Spieltags und die guten Wetter-Aussichten für die deutsche Nationalmannschaft.

ntv Sport - der WM-Podcast

"ntv Sport - der WM-Podcast" ist das tägliche Audio-Briefing zur Fußball-WM. Das Format bringt die wichtigsten Entwicklungen der WM-Nacht, alle Ergebnisse, zentrale Stimmen und aktuelle Reporter-Informationen jeden Morgen schnell, klar und relevant auf den Punkt.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, RTL+, Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden.

08:45 Uhr

Rüdiger verteidigt Nmecha für WM-Gebet

Mit einem Plädoyer für Meinungs- und Religionsfreiheit hat Antonio Rüdiger seinen Teamkollegen Felix Nmecha gegen Kritik an dessen Gebet nach dem WM-Auftaktspiel gegen Curaçao verteidigt. Der Abwehrspieler der Nationalmannschaft kritisierte zudem die auf Klicks fokussierte Social-Media-Kultur im Profifußball. "Es ist etwas Persönliches. Er hat das gemacht, und ich sehe nichts Falsches daran", sagte Rüdiger zu dem Gebetskreis, den Nmecha mit Jonathan Tah und Gegenspielern nach dem 7:1 für das DFB-Team gebildet hatte.

Die Szene im WM-Stadion von Houston hatte unterschiedliche Kommentare ausgelöst. Nmecha spricht öffentlich oft über seinen christlichen Glauben und persönliche Ansichten. In der Vergangenheit hatten seine Social-Media-Posts mehrfach auch Kritik ausgelöst. Es seien doch "schöne Bilder" gewesen, meinte Rüdiger. Für ihn wurde die Szene medial aufgebauscht. "Also, ehrlich gesagt, mehr Thema war seine geile Leistung", sagte der 33-Jährige. Nmecha hatte die DFB-Elf mit seinem ersten WM-Tor in Führung gebracht. Im DFB-Team sei das religiöse Bekenntnis des Dortmunders kein Thema, versicherte Rüdiger.

07:52 Uhr

Experte zerlegt WM-Spiel: "Schlechter geht's fast nicht"

Magenta-Experte Jonas Hofmann ist in der Halbzeit des WM-Spiels Ghana gegen Panama nicht begeistert über das, was er zu sehen bekommt. "Schlechter geht es fast nicht mehr", sagt der Leverkusener Bundesliga-Profi.

Experte zerlegt WM-Spiel: "Schlechter geht's fast nicht"

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07:19 Uhr

ManCity-Star foult Bayerns Diaz - und zerlegt Kameramann

Im WM-Spiel Usbekistan gegen Kolumbien kämpft Abdukodir Khusanov mit harten Bandagen. Der Verteidiger von Manchester City holt Bayerns Luis Diaz von den Beinen - und einen daneben stehenden Kameramann gleich mit.

ManCity-Star foult Bayerns Diaz - und zerlegt Kameramann

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06:37 Uhr

Thomas Müller hat eine Bitte an Fußball-Deutschland

Thomas Müller wünscht sich mit Blick auf die Chancen der deutschen Mannschaft bei der Fußball-WM eine etwas demütigere Erwartungshaltung der Öffentlichkeit. "Natürlich haben wir in Deutschland als Fußball-Nation einen gewissen Anspruch", sagte der 36-Jährige bei einer Veranstaltung im German House of Soccer in New York. Er würde die Herangehensweise aber gern etwas ändern, erklärte Müller. "Man kann jetzt nicht erwarten, dass die Mannschaft von A bis Z in Richtung Titel marschiert. Das ist aber in Deutschland, wenn über die WM gesprochen wird, schon oft so ein bisschen der Grundtenor und die Grunderwartungshaltung."

"Ich glaube, wir sollten uns erst mal die Chance geben, dass wir in diese K.-o.-Phase hineinwachsen, und auch mal die Leistung bewerten, nicht nur das Ergebnis", so Müller. "Wir sollten weniger über das Finale reden, sondern mehr darüber, dass es da einen Weg braucht, und den gehen wir gemeinsam an." Grundsätzlich sei die deutsche Mannschaft in der Lage, jeden Gegner zu schlagen, meinte Müller. Zu den Topfavoriten gehöre sie aber nicht. "Vom Vergleich her sehe ich uns eher in so einem 2010er-Modus, dass wir sehr, sehr gute Herausforderer sind." Damals wurden die Deutschen WM-Dritter.

05:50 Uhr

WM-Fans buhen neue FIFA-Regel konsequent aus

Buhrufe in Toronto: Die umstrittenen Trinkpausen bei der Fußball-WM sorgen weiter für Gesprächsstoff. Auch beim Spiel zwischen Ghana und Panama (1:0) gab es wie vom Weltverband FIFA vorgeschrieben in beiden Halbzeiten jeweils eine "hydration break" - trotz einer Temperatur von nur 19 Grad und Dauerregen in der kanadischen Metropole. Die Fans quittierten die Spielunterbrechung jeweils mit Buhrufen. 

Die verpflichtenden Trinkpausen sind wegen der teils großen Hitze beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada offiziell als Schutzmaßnahme für die Spieler gedacht. Doch viele Fans haben den Verdacht, dass sie auch einen wirtschaftlichen Hintergrund haben. Denn die übertragenden Sender zeigen in den jeweils drei Minuten natürlich gerne Werbung.

Die Pausen finden immer statt - unabhängig von der Hitze am Spielort, oder ob die Arena etwa geschlossen ist und klimatisiert wird. Außerdem verändern sie den Charakter des Spiels, für die Trainer sind sie willkommene Auszeiten - um neue taktische Anweisungen zu geben. 

04:55 Uhr

Bayern-Star meldet sich für die WM zurück

Co-Gastgeber Kanada kann im zweiten WM-Gruppenspiel wieder auf Kapitän Alphonso Davies setzen. Der Abwehrspieler von Fußball-Rekordmeister Bayern München habe wieder am Training teilgenommen und sei in der Nacht auf Freitag (0 Uhr/ZDF, MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker) in Vancouver gegen Katar "wieder verfügbar", sagte Nationaltrainer Jesse Marsch.

Ein Startelfeinsatz dürfte für Davies, den seit Anfang Mai eine Muskelverletzung im Oberschenkel geplagt hatte, jedoch noch zu früh kommen. "Wir werden sehen, wie das Spiel läuft, und dann entscheiden, wie wir ihn einsetzen", sagte Marsch. Davies, der beim Auftakt gegen Bosnien und Herzegowina am vergangenen Freitag (1:1) noch verletzt gefehlt hatte, sehe jedoch "sehr gut aus", betonte der Amerikaner: "Er ist bereit".

Kanada hofft beim Heimturnier weiter auf seinen ersten WM-Sieg, hat aber auch das erstmalige Weiterkommen in die K.-o.-Runde im Blick. Bei den bisherigen Teilnahmen 1986 in Mexiko und 2022 in Katar waren die Nordamerikaner ohne Punkt jeweils als Gruppenletzter ausgeschieden.

04:18 Uhr

FIFA löscht XXL-Flut an Hasskommentaren

Der Fußball-Weltverband FIFA möchte alle Teilnehmer der WM in Nordamerika vor Hass im Internet schützen und hat nach eigenen Angaben bereits Hunderttausende Kommentare und Beiträge gelöscht. Die FIFA teilte mit, dass seit Beginn des Turniers 3,8 Millionen Wortmeldungen überprüft und 388.000 entfernt wurden.

Während der gesamten WM 2022 waren es 287.000 Beiträge und Kommentare. Der Weltverband betreibt den Dienst seit der vergangenen Männer-WM bei all seinen Veranstaltungen. "Über 250 Millionen Kommentare und Beiträge wurden geprüft, wobei mehr als 30 Millionen davon als schädlich identifiziert wurden", teilte die FIFA mit.

03:35 Uhr

Brasiliens Weltmeistertrainer wird ins Krankenhaus eingeliefert

Carlos Alberto Parreira, Brasiliens Weltmeistertrainer von 1994, ist ins Krankenhaus in Rio de Janeiro gekommen. Die Klinik bestätigte die Aufnahme des früheren Nationaltrainers, machte jedoch keine weiteren Angaben zum Gesundheitszustand des 83-Jährigen.

Parreira lebt seit 2023 mit einem Hodgkin-Lymphom, einer Krebserkrankung des Lymphsystems. Die Krankheit galt demnach zeitweise als zurückgedrängt, trat später jedoch erneut auf.

Parreira zählt zu den erfolgreichsten Trainern der brasilianischen Fußballgeschichte. Er führte Brasilien 1994 in den USA zum vierten WM-Titel. Bei Endrunden betreute er als Cheftrainer bisher fünf verschiedene Nationalmannschaften. Der in Rio de Janeiro geborene Parreira war Nationaltrainer von Kuwait (1982), den Vereinigten Arabischen Emiraten (1990), Brasilien (1994/2006), Saudi-Arabien (1998) und Südafrika (2010). Zudem gewann er als Trainer der Seleção die Copa América 2004 und den Konföderationen-Pokal 2005. Bereits beim WM-Triumph 1970 gehörte er als Fitnesstrainer zum Stab der Nationalmannschaft.

02:00 Uhr

Neymar bringt Hoffnung für die Brasilianer

Erstmals seit dem Start der Fußball-WM hat Superstar Neymar zumindest teilweise am Mannschaftstraining Brasiliens teilgenommen. Bei der Einheit in Morristown/New Jersey wurde der 34-Jährige herzlich von seinen Teamkollegen auf dem Rasen empfangen. Neymar lief durch ein Spalier seiner Mitspieler, die ihm lachend auf den Kopf und auf den Rücken klopften.

Brazilian-Team-welcome-Neymar-back-to-training-at-their-New-Jersey-base-the-Columbia-Park-Training-Facility-in-Morristown-NJ-United-States
Ein warmes Willkommen. (Foto: IMAGO/Sports Press Photo)

Der Rekordtorschütze der Selecao, der nach einer Verletzung an der rechten Wade wochenlang pausiert hatte, begann das Training zunächst etwas abseits des Teams, bevor er sich einer Besprechung im Kreis anschloss. Schon am Dienstag hatte Neymar individuell auf dem Feld trainiert, auch am Mittwoch absolvierte er Teile seiner Einheit allein. Ein Einsatz im zweiten WM-Gruppenspiel in Philadelphia gegen Haiti (Samstag, 2.30 Uhr/ARD, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) ist laut Informationen brasilianischer Medien unwahrscheinlich.

00:32 Uhr

Französischer Traditionsklub muss Millionen an UEFA zahlen

Der französische Traditionsklub Olympique Marseille ist von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zu einer Geldstrafe von zehn Millionen Euro verurteilt worden. Wie AFP berichtete, hat der neunmalige französische Meister gegen das Financial Fairplay (FFP) der UEFA verstoßen. Der Klub, der die abgelaufene Saison in der Ligue 1 auf Platz fünf abgeschlossen und sich damit für die Europa League qualifiziert hatte, entgeht jedoch der härtesten Sanktion - dem Ausschluss vom europäischen Wettbewerb.

In einer Mitteilung droht die UEFA dem Verein dennoch mit einem Ausschluss vom "nächsten europäischen Wettbewerb", falls Marseille sich "in den kommenden drei Spielzeiten für einen Wettbewerb qualifizieren sollte", ohne innerhalb eines Jahres die finanziellen Auflagen zu erfüllen. Olympique Marseille teilte mit, die Entscheidung "zur Kenntnis genommen" zu haben, und ist der Auffassung, dass sie "vor allem eine Erinnerung" an seine "Verantwortung" darstellt und "mit wichtigen Auflagen einhergeht".

Laut den Vereinbarungen hätte ein Defizit von knapp 60 Millionen Euro über drei Spielzeiten durch den Anteilseigner Frank McCourt ausgeglichen werden müssen. Doch die Berichte der französischen Kontrollkommission für Vereine (DNCG) zeigten eine Verschlechterung der Nettoverluste von 12,6 Millionen Euro in der Saison 2022/2023 auf 39 Millionen in der Saison 2023/2024 und anschließend 105 Millionen in der darauf folgenden Spielzeit.

23:06 Uhr

Bericht: Radikale Lehrer planen Blockade von WM-Stadion

Die radikale Lehrergewerkschaft CNTE plant Medienberichten zufolge Blockaden von Zugängen zum Aztekenstadion vor dem zweiten WM-Spiel in Mexiko-Stadt. Seit dem Morgen des Spieltags demonstrierte die CNTE für die Rücknahme einer umstrittenen Rentenreform. Laut Behörden sollen am Spieltag in Mexiko-Stadt insgesamt mindestens vier Demonstrationszüge und fünf Kundgebungen an verschiedenen Orten geplant sein, berichtete die Zeitung "Publimetro". Die Partie zwischen WM-Neuling Usbekistan und Kolumbien im Aztekenstadion wird um 20 Uhr Ortszeit (Donnerstag, 4 Uhr) angepfiffen. 11.000 Polizisten sind in der Stadt im Einsatz, knapp 8000 davon ums Stadion herum.

Aufgrund der Proteste wurden bereits vier Metrostationen geschlossen, auch einige Straßen wurden von der Polizei gesperrt. Das Sicherheitspersonal wurde wie schon beim WM-Auftaktspiel von Mitgastgeber Mexiko gegen Südafrika (2:0) deutlich erhöht. Vor knapp einer Woche war es dennoch vor einem Eingang des Aztekenstadions zu Zusammenstößen zwischen teilweise vermummten Demonstranten und der Polizei gekommen.

22:11 Uhr

"Sehen sich ähnlich": Ex-Bundesliga-Star entschuldigt sich

Der frühere Bundesliga-Star Rafael van der Vaart hat mit einer diskriminierenden Aussage über Japans Fußball-Nationalspieler Kritik auf sich gezogen - und um Entschuldigung gebeten. Als Experte im niederländischen TV-Sender NOS hatte der 109-malige Nationalspieler den Ausgleich der Japaner gegen die Elftal (2:2) analysiert und dabei auf das Abwehrverhalten von Micky van de Veen geblickt. Dieser habe seinen Gegenspieler "komplett aus den Augen" verloren: "Schaut her, er ist völlig ungedeckt, van de Veen ist nirgends zu sehen", sagte van der Vaart und ergänzte mit Blick auf die japanischen Spieler: "Sie sehen sich natürlich alle ähnlich, vielleicht dachte er das." Die Bemerkung führte zu Schweigen im Studio, bevor van der Vaart hinzufügte: "Das ist natürlich ein Witz. Ich traue mich gar nicht, etwas zu sagen."

Plötzlich strömen alle Japaner auf die Kreuzung

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In einer Stellungnahme von van der Vaarts Management, aus der "The Athletic" zitiert, hieß es, "dass es niemals seine Absicht" gewesen sei, "jemanden zu beleidigen, zu verletzen oder zu diskriminieren", van der Vaart lehne Rassismus in jeder Form ab und habe "Respekt vor Menschen jeder Herkunft und jeden Hintergrunds". Er verstehe, "dass manche meine Worte als verletzend empfunden haben", wurde der Vizeweltmeister von 2010 zitiert: "Das tut mir aufrichtig leid. Falls ich jemanden damit verärgert habe, bitte ich um Entschuldigung. Das war nie meine Absicht."

21:31 Uhr

WM-Kommentator prangert Fälschung seiner Aussage an

Nach Berichten über eine angebliche rassistische Entgleisung in der Berichterstattung über das WM-Gruppenspiel zwischen Frankreich und Senegal hat sich ein argentinischer Sportkommentator über die Manipulation seiner Aussagen beschwert. "In den vergangenen Stunden ist digital manipuliertes Audio- und Videomaterial in Umlauf gekommen, in dem mir etwas in den Mund gelegt wird, das ich nie gesagt habe", schrieb Nicolás Haase bei X. "Es handelt sich nicht um einen aus dem Zusammenhang gerissenen Satz, sondern um eine absichtliche Verfälschung des ursprünglichen Inhalts."

Mbappé-Aufreger: Wie kann das kein Elfer sein?

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Zuvor hatte das extrem rechte Nachrichtenportal La Derecha Diario einen Videoclip veröffentlicht, in dem der Kommentator angeblich sagt: "Die 1. Halbzeit in New Jersey geht zu Ende, Null für Frankreich, Null für Senegal, derzeit steht es für die beiden afrikanischen Länder unentschieden." Der letzte Teil wurde mutmaßlich mithilfe von Künstlicher Intelligenz eingefügt, in der Originalversion des Senders DSports ist er nicht zu hören. Wegen der afrikanischen Wurzeln mehrerer Nationalspieler wird die französische Auswahl in rechtsextremen Kreisen mitunter als afrikanisches Team bezeichnet. La Derecha Diario schrieb nach der Partie beispielsweise: "Frankreich gewinnt den afrikanischen Klassiker gegen Senegal 3:1."