Der Sport-Tag
27. Juni 2026
23:14 Uhr

Köln-Legende: "An El Malas Stelle ..."

Die Kölner Sturm-Legende Dieter Müller rät Offensivtalent Said El Mala vorerst zum Verbleib beim 1. FC Köln. "An El Malas Stelle würde ich noch zwei Jahre bei Köln bleiben. Dann kann er immer noch wechseln. Ich bin auch damals als junger Spieler geblieben und es war richtig für mich und meine Entwicklung", sagte Müller gegenüber dem Portal "Absolut Fussball".

Dem Vernehmen nach soll es zahlreiche Interessenten für den 19-Jährigen geben, wohl vor allem aus der Premier League. Ein möglicher Transfer ist jedoch offen. Beim FC besitzt der offensive Linksaußen einen Vertrag bis 2030 ohne Ausstiegsklausel, sein Marktwert wird auf rund 45 Millionen Euro geschätzt. Angeblich ruft Köln 50 Millionen Ablöse für El Mala auf. Müller, der in 326 Spielen für die Geißböcke 231 Tore erzielte und zweimal Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga wurde, ist aber auch aus Vereinssicht gegen einen aktuellen Verkauf des offensiven Linksaußen. "Im Moment würde ich versuchen, El Mala zu halten. Er ist ein ganz wichtiger Mosaikstein zum Erfolg und ein Garant für den Klassenerhalt", erklärte der 72-Jährige.

22:19 Uhr

"Toll für mich": Kahn als Experte in Indien

"Eine Ikone - Millionen von Fans" stand auf einem Plakat. Oder: "We love you Oliver Kahn." Der Titan aus Deutschland ist am Flughafen im indischen Mumbai mit großer Hochachtung empfangen worden. Der 57-Jährige wird bei der Fußball-WM als Experte beim indischen Streamingdienst "ZEE5" tätig sein. "Es ist toll für mich, hier in Indien zu sein. Ich war 2023 hier, um Indien zu besuchen. Ich freue mich wirklich, hier zu sein und eine schöne Zeit zu haben", sagte der frühere Weltklassetorwart des FC Bayern bei seinem Empfang und ergänzte: "Ich schätze alle Fans."

Legende Kahn pflegt eine besondere Beziehung zu Indien. Am 27. Mai 2008 hatte er in Kalkutta sein Abschiedsspiel als Profi bestritten. Vor rund 120.000 Zuschauern im Salt-Lake-Stadium hatte er mit den Bayern gegen den indischen Traditionsverein Mohun Bagan AC gespielt.

21:33 Uhr

Weltrekord nach neun Jahren geknackt

Die niederländische Schwimmerin Marrit Steenbergen hat den fast zehn Jahre alten Weltrekord über 100 Meter Freistil gebrochen. Im Finale der Sette Colli International Trophy in Rom benötigte die Weltmeisterin 51,68 Sekunden und war drei Hundertstel schneller als die Schwedin Sarah Sjöström bei der bisherigen Bestmarke (51,71).

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Marrit Steenbergen kann sich freuen. (Foto: IMAGO/LaPresse)

Steenbergen setzte sich in der italienischen Hauptstadt vor Siobhan Haughey (Hongkong/52,52) und Sara Curtis (Italien/52,69) durch. Sie ist die einzige Schwimmerin, die in dieser Disziplin mehrfach unter der Marke von 52 Sekunden geblieben ist. Sjöström hatte den Weltrekord bei den Weltmeisterschaften 2017 in Budapest aufgestellt, nun nahm ihn ihr Steenbergen ab. Die 26-Jährige war 2024 in Doha und 2025 in Singapur Weltmeisterin über 100 Meter Freistil geworden. Steenbergen ist Favoritin auf dieser Strecke bei den Europameisterschaften im französischen Saint-Denis (31. Juli bis 16. August 2026).

20:53 Uhr

"Atmosphäre vergiftet": Ex-Star gibt Trainer Schuld am WM-Aus

Der uruguayische ehemalige Weltklasse-Verteidiger und Kapitän Diego Lugano hat nach dem blamablen WM-Auftritt und -Aus der "Celeste" Trainer Marcelo Bielsa die Schuld gegeben. "Bielsa hat die Atmosphäre vergiftet, er hat nie verstanden, wo er stand, und die Spieler haben Bielsa nie verstanden", sagte der 45 Jahre alte Lugano als Experte des Senders "Telemundo" laut der argentinischen Zeitung "La Nación".

Lugano legte noch nach: "Die Spieler haben alles gegeben, aber sie hatten keinen Trainer, der sie auf den richtigen Weg geführt hätte." Uruguay schied bei dieser XXL-WM nach der Gruppenphase aus. Die Mannschaft um Kapitän und Real-Madrid-Star Fede Valverde gewann nicht eines ihrer drei Spiele und kam auf mickrige zwei Punkte. Im letzten Gruppenspiel verlor das Team gegen Europameister Spanien mit 0:1. Lugano meinte, Bielsa hätte niemals bei einer WM sein dürfen. Der 70 Jahre alte Argentinier, der im Clinch mit Teilen der Mannschaft liegt, soll Berichten zufolge vier Millionen Dollar im Jahr bekommen.

20:07 Uhr

"Mit gebrochenem Herzen": Schicksalsschlag für WM-Spieler

Kurz vor dem ersten K.o.-Runden-Spiel gegen Marokko hat Oranje-Star Cody Gakpo einen familiären Schicksalsschlag zu verkraften. Die Freundin des niederländischen Fußball-Nationalspielers teilte via Instagram mit, dass das gemeinsame Baby des Paars während der Schwangerschaft gestorben sei. "Mit gebrochenem Herzen teilen wir die schreckliche Nachricht, dass unser kleiner Junge während der Schwangerschaft gestorben ist", schreibt Noa van der Bij. "Danke euch für alle Liebe und Unterstützung."

Gakpo und seine Freundin hatten am 30. Mai via Instagram verkündet, dass sie wieder Nachwuchs erwarten. Das Paar hat bereits einen zwei Jahre alten Sohn. Der Stürmer vom FC Liverpool bat via Instagram darum, die Privatsphäre seiner Familie zu respektieren. "Das ist eine unglaublich schwere Zeit für unsere Familie", schrieb Gakpo in seiner Instagram-Story.

19:33 Uhr

Schnelles Wiedersehen: Dieser Schiri pfeift DFB-Spiel

Die deutsche Nationalmannschaft bekommt es bei der Fußball-Weltmeisterschaft erneut mit Schiedsrichter Jalal Jayed zu tun. Der Marokkaner leitet am Montag (22.30 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) im Boston Stadium in Foxborough die Partie im Sechzehntelfinale zwischen der DFB-Elf und Paraguay. Das teilte der Weltverband FIFA mit.

Der 39-Jährige hatte bereits das deutsche Auftaktspiel am 14. Juni beim 7:1-Sieg gegen WM-Neuling Curaçao in Houston geleitet. Unterstützt wird Jayed dabei an den Seitenlinien erneut von seinen Landsleuten Zakaria Brinsi und Mostafa Akarkad. Vierter Offizieller ist Ma Ning aus China. Für Jayed ist es bereits das dritte Spiel bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Nach dem deutschen Kantersieg war der Marokkaner auch beim 5:0-Sieg Portugals mit zwei Treffern von Cristiano Ronaldo gegen den Turnier-Debütanten Usbekistan im Einsatz.

18:58 Uhr

"Inspirierend und einfach großartig": Djokovic verneigt sich

Tennisstar Novak Djokovic hat sich mit großen Worten vor Rückkehrerin Serena Williams verneigt. "In erster Linie ist das, was sie tut, inspirierend und einfach großartig. Das habe ich ihr auch gesagt", sagte der Serbe in Wimbledon: "Ich habe ihre Karriere, ihren Werdegang und ihre Geschichte schon immer bewundert." Vier Jahre nach ihrem eigentlichen Karriereende kehrt Williams auf die große Bühne zurück, startet dank Wildcards im Einzel und an der Seite ihrer Schwester Venus im Doppel beim Rasenklassiker. "Dass sie nach jahrelanger Abwesenheit von der Tour und nach der Geburt von zwei Kindern zurückkommt und so viel Einsatz zeigt - und das nicht nur zu ihrer eigenen Zufriedenheit -, ist bemerkenswert", sagte Djokovic.

Im Einzel trifft Williams am Dienstag in der ersten Runde auf die Weltranglisten-53. Maya Joint aus Australien. Er sehe die US-Amerikanerin "öfter im Fitnessstudio" als zu ihrer "Prime", sagte Djokovic: "Das zeigt mir, dass sie wirklich will, dass das hier so gut wie möglich läuft."

18:16 Uhr

Nagelsmann hat ein "Oberkörper-Problem"

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat ein Problem. Seinem Team fehlt es überdeutlich an körperlicher Robustheit, stellt er fest. Gerade die wird gegen Paraguay im Sechzehntelfinale aber gefragt sein. Nagelsmann ist sich dessen bewusst, aber: "Körperlichkeit ist schwer zu trainieren. Bis Montag werden wir uns nichts auftrainieren können im Oberkörperbereich", stellte der 38-Jährige nach dem ernüchternden Vorrundenabschluss gegen Ecuador (1:2) fest. 

Daher muss Nagelsmann gemeinsam mit seinem Trainerteam und den Analysten andere Lösungen finden. "Wir müssen", fordert der jüngste Trainer des Turniers, "den Ball früher spielen, um dem Zweikampf aus dem Weg zu gehen". Eine weitere Option sei, dass man "im Kollektiv mehr Überzahlsituationen" schaffe. Auch Mats Hummels hatte bei MagentaTV gewarnt: Paraguay werde "eine ganz ähnliche Herangehensweise wählen" wie Ecuador. "Intensität" und das "Mittelfeld eng machen" seien Taktiken, die auch Paraguay gegen Deutschland einsetzen werde. Sie werden "versuchen, Ballverluste zu provozieren, die einem die deutsche Mannschaft eben auch ganz gerne gibt", fuhr Hummels fort. Das DFB-Team sei zudem "ein bisschen zaghaft".

17:50 Uhr

Der Rasen ... Zverev offenbart ungünstige Allergie vor Wimbledon

Alexander Zverev kämpft schon vor seinem Wimbledon-Auftakt mit dem ungeliebten grünen Untergrund. Während der Sieger der French Open gerade über mögliche Veränderungen seit seinem ersten Grand-Slam-Titel sprach, rutschte dem 29-Jährigen plötzlich ein lauter Nieser heraus. Ein Grund zur Sorge? "Mir geht es super", sagte Zverev, der sich schon während seiner Trainingseinheit die Nase geschnäuzt hatte, und gab sofort Entwarnung: "Es ist einfach nur ein Problem, dass wir auf Rasen spielen und ich eine Rasenallergie habe. Die habe ich ja jedes Jahr."

Sportlich lief es für Zverev noch nicht an der Church Road, spätestens im Achtelfinale war bislang immer Schluss. Doch nun soll mit einem ganz neuen Selbstbewusstsein im Gepäck alles anders werden - und das Kitzeln in der Nase dabei kein größeres Problem darstellen.

17:00 Uhr

Nächster Weltmeister-Kapitän wirbt für Kimmichs Versetzung

Nach Lothar Matthäus wirbt der nächste Weltmeister-Kapitän für eine sofortige Rückversetzung von Joshua Kimmich ins Mittelfeld der deutschen Fußball-Nationalmannschaft - die Diskussion gewinnt Fahrt. "Aleksandar Pavlovic hat in diesem Turnier noch nicht wirklich überzeugt, ich erkenne unglaublich viele leichte Ballverluste", schrieb Philipp Lahm in seiner WM-Kolumne für den "Kicker". "Er ist nicht optimal positioniert auf dem Feld. Ich sehe deshalb Joshua Kimmich im Mittelfeld." Kimmich, bei Bundestrainer Julian Nagelsmann Kapitän und derzeit Rechtsverteidiger, habe "dort etwa zehn Jahre auf hohem Niveau gespielt, in der Nationalelf wie beim FC Bayern. Er würde der Mannschaft Stabilität geben, seine Stärken würden deutlich mehr sichtbar werden." Kimmich könne "der Defensive helfen, genau wie der Offensive mit seinen tiefen Pässen".

An seine Seite passe derzeit Felix Nmecha besser, somit "müsste Pavlovic aus der Startelf weichen", schrieb Lahm. Er schlug vor, den Dortmunder Waldemar Anton am Montag im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (22.30 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) hinten rechts aufzubieten: "Ob links Nathaniel Brown oder David Raum spielt, macht keinen großen Unterschied. Rechts hinten tut man jedoch Kimmich keinen Gefallen. Seine Stärken und Führungsqualitäten sind im Mittelfeld gefragt."

16:26 Uhr

WM-Coach holt zur Generalkritik am VAR aus

Der ghanaische Trainer Carlos Queiroz hat Generalkritik an der Anwendung des VAR im Rahmen der WM geübt. "Der VAR wurde 2016 eingeführt und kam 2018 erstmals bei einer Weltmeisterschaft zum Einsatz. Es gibt weder eine Entschuldigung noch einen Grund dafür, dass er nicht besser ist, und es ist an der Zeit, dass die FIFA untersucht, was seitdem passiert ist", sagte der 73-Jährige vor dem Gruppenfinale gegen Kroatien (23 Uhr MESZ/ZDF, MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker).

Konkrete Ursache des Ärgers war ein nicht gegebener Elfmeter im Spiel gegen England (0:0) am vergangenen Dienstag, als der ghanaische Stürmer Prince Adu im Strafraum vom englischen Verteidiger Ezri Konsa zu Fall gebracht wurde. "Wir sollten mit sechs Punkten eigentlich schon qualifiziert sein, wir sind gut im Elfmeterschießen", betonte Queiroz. Der VAR solle "den Schiedsrichtern helfen, das Spiel zu leiten und die richtigen Entscheidungen zu treffen".

15:45 Uhr

Hollywood-Star taucht als Haaland bei der WM auf

Inmitten der Norwegen-Fans hat ein Hollywood-Star seinen großen Spaß bei der Fußball-WM. Im Stadion von Foxborough im Spiel gegen Frankreich steht niemand Geringeres als Channing Tatum auf der Tribüne. Verkleidet als Erling Haaland. Trikot an und blonde Perücke auf dem Kopf.

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Channing Tatum hat seinen Spaß. (Foto: FIFA via Getty Images)

Der Schauspieler setzt damit einen Werbespot fort, in dem er als Doppelgänger des norwegischen Superstars auftritt.

14:58 Uhr

DFB-Geschäftsführer: Team hat das "Messer am Hals"

Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig vom DFB hat über den Druck vor dem anstehenden Sechzehntelfinale bei der Fußball-WM gegen Paraguay gesprochen. "Wir wissen, dass wir nun das Messer am Hals haben in den K.o.-Spielen. Das hatten wir schon einmal gegen die Slowakei. Auch da war der Druck groß. Wir werden am Montag das Slowakei-Gesicht sehen und nicht das Ecuador-Gesicht", sagte der 63-Jährige bei MagentaTV vor der Partie der DFB-Elf am Montag (22.30 Uhr/ZDF/MagentaTV und ntv.de-Liveticker).

Rettig spielte auf die Partie gegen die Slowakei im November an, als den Deutschen in der WM-Quali bei einer Pleite eine unangenehme Extraschicht in den WM-Playoffs drohte. Doch die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann bewältigte den Druck, siegte deutlich mit 6:0 und löste das WM-Ticket. 

14:10 Uhr

4 Uhr aufstehen, 40 Minuten laufen: Undav gewährt Einblick in Fabrik-Zeit

Nationalspieler Deniz Undav kann seinem späten Durchbruch als Profifußballer auch positive Seiten abgewinnen. "Es war ein sehr harter Weg, der aber auch viel Spaß gemacht hat", sagte der 29-Jährige, der als Jugendlicher eine Ausbildung zum Maschinenführer absolviert hatte, am Rande der WM bei DFB-TV: "Ich habe viele Facetten im Leben gesehen. Ich bin froh, dass ich es so geschafft habe und nicht gezüchtet worden bin."

Undav hatte in seinen jungen Jahren in einer Fabrik gearbeitet, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, während er gleichzeitig als Amateurfußballer unterwegs war. "Es hat sich nicht so schlimm angefühlt. Ich bin um 4.00 Uhr aufgestanden, um 4.30 zur Bushaltestelle gegangen, mit dem Bus 40 Minuten gefahren, dann 35 bis 40 Minuten zu Fuß zur Firma ins Industriegebiet. Später wieder der Weg zurück - irgendwo was essen, Sachen packen, zum Training. Zwei Jahre lang", erzählt er.

Undav hatte den Durchbruch erst über Umwege geschafft, bis 2020 spielte er noch beim SV Meppen. Zuvor schien eine Profikarriere weit weg. "Fußball war und ist mein Leben. Ich wollte aus Spaß weiterspielen. Ich habe gedacht: 2000 Euro mit dem Job, 600 bis 700 Euro mit dem Fußball, dann habe ich ein brutales Leben", erzählt er nun.

13:13 Uhr

Verstappen zu Mercedes? Teamchef schmettert Gerüchte ab

Das Formel-1-Werksteam von Mercedes beschäftigt sich nicht mit einer Verpflichtung des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen für die kommende Saison. "Unser Plan ist es, an der Fahrerpaarung nichts zu ändern", sagte Teamchef Toto Wolff der Nachrichtenagentur APA zufolge bei einer Presserunde mit österreichischen Medien in Spielberg: "Für uns ist wichtig, dass wir jetzt eine Stabilität haben."

Demnach werden die Silberpfeile auch 2027 mit dem Italiener Kimi Antonelli und dem Briten George Russell an den Start gehen. Das Duo hat sechs der ersten sieben Saisonläufe gewonnen, wobei der erst 19 Jahre alte Antonelli nach seinen fünf Triumphen in der WM-Wertung vor dem Großen Preis von Österreich am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) souverän führt. "Kimi ist ins Fahren gekommen, die Fahrerpaarung passt, auch die Zusammenarbeit der beiden im Team", sagte Wolff: "Es wäre falsch, das jetzt zu ändern."

12:39 Uhr

"Hässlich": Belgien-Coach wütet gegen Kritiker

Nach dem deutlichen 5:1-Sieg der belgischen Fußball-Nationalmannschaft im Gruppenfinale hat Trainer Rudi Garcia gegen Kritiker ausgeteilt. "Ich vertraue all meinen Spielern und auch meinen Führungsspielern“, sagte Garcia nach dem Spiel dem belgischen Sender RTBF. "Sie wurden heftig kritisiert, und ich finde das hässlich. Sie haben auf dem Platz gezeigt, dass sie großartige Spieler sind, und alle Belgier sollten stolz darauf sein, solche Spieler zu haben."

Die Roten Teufel feierten in Vancouver gegen Neuseeland den ersten Sieg bei dieser WM. Dadurch sprangen die Belgier noch an die Spitze der Gruppe C und sind für die K.-o.-Runde qualifiziert.

11:25 Uhr

FC Bayern gibt Sturm-Talent endgültig ab

Fußball-Rekordmeister Bayern München hat sein Sturm-Juwel Jonah Kusi-Asare endgültig an den englischen Erstligisten FC Fulham abgegeben. Der 18 Jahre alte Schwede, der in der vergangenen Saison bereits auf Leihbasis für den Klub aus London spielte, unterschrieb dort einen langfristigen Vertrag.

Als Ablöse sind sechs Millionen Euro im Gespräch. "Jonah Kusi-Asare kam mit 16 Jahren zum FC Bayern und ist ein weiteres Beispiel, wie wir internationale Talente auf höchstem Niveau weiterentwickeln. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute", sagte Sportvorstand Max Eberl.

10:31 Uhr

Spanien erhält Final-Auftrag vom König persönlich

König Felipe VI. lächelte zufrieden - und seine Untertanen waren mächtig stolz auf den Besuch des Monarchen in der Kabine. Doch der Gruppensieg bei der WM soll für Spanien nur der Anfang sein, vom Monarchen gab es zum Start in die K.-o.-Runde jedenfalls einen klaren Auftrag für die Europameister. 

"Er hat gesagt, dass wir eine große Leistung gezeigt haben und dass er hofft, beim nächsten Besuch wegen des Finaleinzugs da zu sein", sagte Linksverteidiger Marc Cucurella: "Es ist schön, dass er kommt und uns unterstützt."  Zum Endspiel am 19. Juli vor den Toren New Yorks würde Felipe erneut anreisen, aber bis dahin ist es für Lamine Yamal und Co. noch ein weiter Weg. 

09:25 Uhr

Eisbeutel am Schenkel: Ägyptens Star Salah wartet auf Diagnose

Nach seiner frühen Auswechslung im letzten Gruppenspiel der WM droht Ägyptens Superstar Mohamed Salah nach Angaben seines Trainers keine Verletzungspause. "Er wird noch untersucht, wir warten noch auf die Diagnose. Ich habe mit Salah gesprochen und er hat gesagt, es ist okay", sagte Hossam Hassan nach dem 1:1 gegen den Iran. "Ich denke, er wird zurückkommen."

Salah war in der 57. Minute ausgewechselt worden. Der langjährige Profi des FC Liverpool wirkte dabei nicht sehr glücklich. Auf der Bank hatte er dann einen Eisbeutel um den linken Oberschenkel gebunden, wie auf TV-Bildern zu sehen war. Ägypten hatte den Einzug in die K.-o.-Phase schon vor dem Anpfiff sicher. Als Zweiter der Gruppe G trifft das Team am 3. Juli in Dallas auf Australien.

08:22 Uhr

Was Poldi und Kroos am DFB-Team kritisieren

Toni Kroos befürchtet ein schnelles WM-Aus für die Fußball-Nationalmannschaft, sofern zwei Bedingungen nicht erfüllt werden. "Es muss eklig sein, gegen uns zu spielen, dass wir in der Lage sind, gut und eklig zu verteidigen. Das machen wir noch nicht. Und wir brauchen Musiala und Wirtz in Top-Form - das haben wir nicht. Wenn sich beides nicht ändert, wird es nicht mehr lange gehen", sagte der Weltmeister von 2014 in der Tiktok-Live-Show "Kroos und Kroos: Die WM unter der Lupe".

Auch Talkgast Lukas Podolski benannte nach dem 1:2 zum Abschluss der WM-Gruppenphase gegen Ecuador einige Mängel der DFB-Elf. Wichtig sei nun, die Konsequenzen schnell zu ziehen. "Vielleicht ist so eine Niederlage mal gut. Mal auf die Fresse zu bekommen. Damit jeder sagt: Jetzt kommen wir mal runter. Vielleicht tut so eine Niederlage mal gut, damit jeder mal in seinem Zimmerchen nachdenkt", sagte der ehemalige Kölner, der in Brasilien vor zwölf Jahren mit Kroos zusammen den WM-Titel geholt hatte.

07:14 Uhr

WM-Aus für Spaniens "heldenhaften" Spieler?

Für Spaniens Yéremy Pino könnte die WM nach der Gruppenphase vorbei sein. Der 23 Jahre alte Angreifer von Conference-League-Sieger Crystal Palace war beim 1:0 des Europameisters gegen Uruguay im letzten Gruppenspiel nach einer guten Stunde in Zapopan eingewechselt worden. 

In der Schlussphase lag Pino dann mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen. Er beendete die von uruguayischer Seite teils mit Überhärte geführte Partie zwar. "Er hat eine Verletzung, die dazu führen könnte, dass er die (restliche) Weltmeisterschaft verpasst", sagte Spaniens Trainer Luis de la Fuente aber bei seiner Pressekonferenz. 

06:12 Uhr

Messi sitzt im Gruppenfinale nur auf der Bank

Superstar Lionel Messi wird bei Argentiniens WM-Gruppenabschluss gegen Jordanien geschont und nicht in der Startelf stehen. Das teilte Trainer Lionel Scaloni bei der Pressekonferenz vor dem Spiel am Sonntag (4.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) im Dallas Stadion mit. "Leo wird ein bisschen später spielen", sagte Scaloni laut Übersetzer.

Die Frage nach Messi gestellt hatte Reporter-Legende Enrique Macaya Márquez, der laut des argentinischen Verbands seine 18. Weltmeisterschaft begleitet. Und wohl auch nur aufgrund des großen Respekts vor dieser Lebensleistung hatte sich Scaloni zu einer Antwort entschieden, wie der Coach mit seinen Worten andeutete: "Sie verdienen eine ehrliche Antwort". Hinterher umarmte Scaloni den 91-Jährigen und ließ Fotos mit ihm machen.

05:29 Uhr

Mehrere Teams rutschen "auf der Couch" in die K.o.-Phase

Weiterkommen auf der Couch: Durch die Ergebnisse in der Gruppe H sind gleich mehrere Nationen vorzeitig in die K.o.-Phase der Fußball-WM eingezogen. Neben Mitfavorit England von Trainer Thomas Tuchel, Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo und Deutschland-Gegner Paraguay ist auch Ghana und Ägypten die Teilnahme am Sechzehntelfinale nicht mehr zu nehmen. 

Alle Teams werden mindestens als einer der acht besten Gruppendritten abschneiden, nachdem Uruguay und Saudi-Arabien am Freitag (Ortszeit) ausgeschieden sind. Paraguay, das am Montag (22.30 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) in Foxborough bei Boston auf das DFB-Team trifft, hat schon alle drei Gruppenspiele absolviert und die Gruppe D als Dritter abgeschlossen. 

Für England, Portugal, Ghana und Ägypten steht noch eine Vorrundenpartie an, alle Teams können noch Gruppensieger in ihren Staffeln werden.

04:31 Uhr

Tuchel muss auf einen England-Star verzichten

England muss im abschließenden Vorrundenspiel bei der Fußball-WM auf Außenverteidiger Reece James verzichten. Der 26-Jährige vom FC Chelsea sei nicht mit nach East Rutherford gereist, sagte Trainer Thomas Tuchel vor der heutigen Partie gegen den bereits ausgeschiedenen Außenseiter Panama (23 Uhr/MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker).

James plagen muskuläre Probleme am Oberschenkel. Er hatte zuletzt nicht mit der Mannschaft trainiert, in den ersten beiden Gruppenspielen aber in der Startelf gestanden. Er hoffe, dass der Defensivmann bis zu einem Sechzehntelfinale wieder fit sei, meinte Tuchel. Es werde aber knapp.

02:23 Uhr

Norwegen-Trainer erklärt wilde "No-Brainer"-Aktion

Norwegens Trainer Stale Solbakken hat nach dem 1:4 (1:3) gegen Topfavorit Frankreich im WM-Gruppenfinale seine XXL-Rotation verteidigt. "Was wir getan haben, war ein No-Brainer", sagte der frühere Coach des 1. FC Köln, der gegen Les Bleus auf seine Topstars Erling Haaland und Martin Ödegaard verzichtet und gleich zehn (!) Wechsel vorgenommen hatte. Damit beendeten die Wikinger die Vorrunde als Zweiter hinter Frankreich.

"Wir sind nicht hier, um das zu beschönigen. Wir sind hier, um so weit wie möglich zu kommen", ergänzte Solbakken im norwegischen Rundfunk NRK. "Das einzige Argument dagegen, so zu handeln, wie wir es getan haben, ist, dass die Fans in Norwegen und hier vor Ort sonst Erling und Martin hätten sehen können", gab Solbakken zu, "aber das würde die Weltmeisterschaft auch nicht verlängern."

00:20 Uhr

Rangnick wehrt sich gegen mögliches "Schande"-Spiel

Vor dem brisanten Vorrunden-Showdown gegen Algerien hat Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick ausgeschlossen, mit seiner Mannschaft auf ein Unentschieden aus zu sein. "Das wird keinen Einfluss auf das Spiel haben", sagte Rangnick zu der Konstellation, dass beiden Teams am Sonntag (4 Uhr MEZ) in Kansas City ein Punkt zum Weiterkommen reichen wird.

"Du kannst nicht in ein Spiel gehen und sagen, du spielst auf Unentschieden. Wie das in den letzten fünf Minuten sein wird, das wird man sehen. Aber wir werden das Team sicher nicht ins Rennen schicken, um Remis zu spielen", sagte Rangnick.

1982 bei der WM in Spanien war es zur "Schande von Gijón" gekommen, als Deutschland und Österreich sich praktisch auf ein 1:0 für die DFB-Elf geeinigt hatten, das beide Teams weiterkommen ließ. Leidtragende waren damals die Algerier.

23:07 Uhr

WM-Coach feiert Spieler-Streit auf dem Trainingsplatz

Zwei Spieler von Panama sind vor der letzten Partie des Außenseiters bei dieser Fußball-WM aneinandergeraten. Trainer Thomas Christiansen wertet das aber sogar als "gutes Zeichen". Kurze Videoaufnahmen zeigen, wie sich die Offensivspieler Cecilio Waterman und Jose Luis Rodriguez auf dem Rasen ein hitziges Wortgefecht liefern, gegenseitig schubsen und dann durch Teamkollegen voneinander getrennt werden.

"Das ist eine ganz normale Situation", sagte Christiansen, als er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen England am Samstag (23 Uhr/MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker) in East Rutherford darauf angesprochen wurde. "Ich würde das gerne öfter sehen. Es zeigt, dass die Mannschaft lebt und jeder versucht, in die Startelf zu kommen." Er finde es gut, dass die Spieler mit Eifer dabei seien.

22:24 Uhr

Dembélé liefert historischen Dreierpack ab

Eins, zwei, drei - und ab in die Geschichtsbücher! Weltfußballer Ousmane Dembélé hat sich mit seinem Dreierpack in der ersten Halbzeit des WM-Spiels der französischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Norwegen in der Turnierhistorie verewigt.

Die Nummer "7" traf in der 7., 20. und 32. Minute - schneller war nur Erich Probst 1954. Der Österreicher war im Gruppenspiel gegen die Tschechoslowakei (5:0) in der vierten, 21. und 24. Minute erfolgreich. Außerdem reihte sich Dembélé ein in die Riege der französischen Fußballer, die einen oder mehr Dreierpacks bei einer WM erzielt haben. Der legendäre Just Fontaine war 1958 der erste. Er traf im Gruppenspiel gegen Paraguay (7:3) dreimal und im Spiel um Platz drei gegen Deutschland (6:3) sogar viermal.

Der zweite war Kylian Mbappé mit seinem Dreierpack im Finale 2022 gegen Argentinien (3:3 n.V., 2:4 i.E.). Mbappé erzielte damals im Elfmeterschießen auch noch einen vierten Treffer.

21:42 Uhr

Deutsche Torwart-Instanz kritisiert Neuer - und verteidigt ihn

Torwart-Legende Sepp Maier sieht bei seinem "Erben" Manuel Neuer eine Mitschuld am entscheidenden Gegentor zur deutschen Niederlage im finalen WM-Gruppenspiel gegen Ecuador (1:2). "Das ganze Team war erschreckend schwach. Allerdings hätte Manu dem Ball früher entgegengehen müssen, statt auf ihn zu warten", sagte Maier bei Sport1. Der 82-Jährige weiter: "Ein Torwart seiner Klasse muss in solchen Situationen aktiver agieren. Da muss er sich schon an die eigene Nase fassen." Früher hätte der mittlerweile 40 Jahre alte Neuer den Ball "souverän gehalten". 

Zugleich nahm Maier seinen Nachfolger im DFB- und Bayern-Tor in Schutz. Zwar habe Neuer "unglücklich" ausgesehen, er könne Neuers Reaktion gegenüber den Reportern aber "verstehen, die ihm einen großen Fehler andichten wollen. Manu ist nicht der Sündenbock für diese Niederlage. Das ist einfach nicht fair." In der K.o.-Runde, die für die Nationalmannschaft mit dem Sechzehntelfinale am Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough höchstwahrscheinlich gegen Paraguay beginnt, würden solche Situationen "brutal bestraft", warnte Maier und betonte: "Da muss Manu wieder der Alte sein."

20:59 Uhr

Zäher Poker vorbei: FC Bayern hält Schlüsselspieler doch

Der österreichische Fußball-Nationalspieler Konrad Laimer verlängert nach einem längeren Vertragspoker nun doch beim FC Bayern München. Wie Sky berichtet, haben sich der 29 Jahre alte WM-Teilnehmer und der deutsche Double-Gewinner auf einen neuen Zweijahresvertrag bis 30. Juni 2029 geeinigt. Die Unterschrift und Verkündung sollen zeitnah erfolgen. Sein ursprünglicher Kontrakt läuft noch bis Sommer 2027. 

Der besonders für seine Vielseitigkeit geschätzte Österreicher, der 2023 von Bundesligakontrahent RB Leipzig gewechselt war, hat sich als Außenverteidiger zum wichtigen Stammspieler entwickelt. In der abgelaufenen Saison bestritt Laimer 47 Pflichtspiele für die Bayern. Dabei erzielte er drei Tore und bereitete neun Treffer vor. Vor kurzem hatte bereits der "Kicker" berichtet, dass die Vertragsverlängerung bevorstehe und sich der lange Poker dem Ende nähere. Die Gespräche sollen sich über mehr als ein halbes Jahr gezogen haben. Zwischenzeitlich sollen die Ansichten der beiden Seiten bei den Gehaltsvorstellungen zu weit auseinander gelegen haben

20:16 Uhr

Berichte: Red Bull und Verstappen verlieren langjährige Stütze

In der Formel 1 bahnt sich ein Aufsehen erregender Wechsel auf Ingenieurs-Ebene an. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wird Red Bulls Chefingenieur Paul Monaghan das Team verlassen und zum US-Rennstall Cadillac wechseln. Gerüchte über Monaghans Abschied waren erstmals in der vergangenen Woche konkret geworden. Damals berichtete unter anderem Ralf Schumacher, er habe gehört, dass der 58-Jährige auf dem Sprung stehe. "RacingNews365" vermeldete am Freitagvormittag dann seinen Wechsel zu Cadillac. Mehrere Quellen hätten dies bestätigt, schrieb das für gewöhnlich gut informierte Fachportal. 

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Auch bei Cadillac soll Monaghan eine Führungsrolle winken. Diese ist allerdings noch nicht klar abgesteckt respektive öffentlich bekannt. Der Ingenieur soll zudem ein Angebot von Aston Martin bekommen haben, dies aber abgelehnt haben. Eine erneute Zusammenarbeit mit Aston-Martin-Chef Adrian Newey kommt damit nicht zustande. Noch unklar ist, wann genau der Ingenieur seine Zelte bei Red Bull abbricht. Die Verhandlungen diesbezüglich zwischen ihm und Red Bull haben laut "RacingNews365" noch nicht begonnen. Hinzu kommt, dass Monaghan vor seinem Wechsel zu Cadillac noch den branchenüblichen "Gardening Leave" aussitzen muss. Dabei handelt es sich um eine Zwangsauszeit von bis zu zwölf Monaten. Dadurch wird ein unmittelbarer Informationstransfer von einem Team zum nächsten verhindert. Monaghan arbeitet seit 2005 für Red Bull Racing.