"Dann werde ich es machen"

Verstappen will auch 2027 in die "Grüne Hölle" flüchten

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Der mehrfache Weltmeister ist Fan des Nürburgrings. (Foto: picture alliance / Kirchner-Media)
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23.09.2026 | 16:23 Uhr
Max Verstappen fremdelt mit der neuen Formel 1 und ihrem Batteriemanagement. Um seiner Leidenschaft als Vollblut-Racer zu frönen, flüchtet er auf den Nürburgring - über den er auch 2027 unbedingt jagen möchte.

Formel-1-Star Max Verstappen will nach seiner Premiere in diesem Jahr auch 2027 die 24 Stunden auf dem Nürburgring fahren. Das stellte der viermalige Weltmeister im Vorfeld des Großen Preises von Aserbaidschan in Baku klar.

"Ich hatte schon nach dem Rennen auf der Nordschleife gesagt, dass ich wiederkommen will", sagte Verstappen: "Wenn für mich eine gute Vorbereitung möglich ist und es in den Zeitplan passt, dann werde ich es machen." 2026 hatte das Debüt des Niederländers beim legendären Rennen in der Eifel große Aufmerksamkeit erregt. Verstappen lag in einem Mercedes-GT-Boliden dann auch direkt auf Siegkurs, bis ein Defekt ihn bremste.

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Hier platzt Verstappens Titeltraum in der "Grünen Hölle"

Der Formel-1-Rennkalender für 2027 ist seit der vergangenen Woche offiziell, die Königsklasse steht einem erneuten Versuch Verstappens nicht im Wege: Das Langstreckenrennen in der Eifel findet am 29. und 30. Mai statt, an einem freien Wochenende zwischen den Grands Prix in Kanada (23. Mai) und Monaco (6. Juni).

Verstappen- und Hermann-Hype am Ring

Eine "spannende Option" sei zudem das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps in Belgien (26./27. Juni 2027), sagte der Red-Bull-Pilot. Die 24 Stunden von Le Mans (12./13. Juni 2027), das mit Abstand prestigeträchtigste Langstreckenrennen der Welt, stünden derzeit dagegen nicht auf seiner Liste.

Im vergangenen Mai hatte Verstappen sein Renndebüt in der "Grünen Hölle" gegeben. Bereits die Trainingsfahrten des Stars in den Monaten zuvor - teilweise unter dem Pseudonym "Franz Hermann" - hatten zu reichlich Betrieb an der Strecke geführt. Am Rennwochenende Mitte Mai sorgte seine Anwesenheit dann für einen Rekord, 352.000 Fans waren da. Verstappen teilte sich einen Mercedes-AMG GT3 mit Daniel Juncadella (Spanien), Jules Gounon (Frankreich) und Lucas Auer (Österreich). Das Team lag gut im Rennen, bis ein Defekt an der Antriebswelle ihm alle Siegchancen nahm.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/sid