Fußball-WM

Turnier-Teilnahme wackeltIrans WM-Team verzweifelt an fehlender Einreisegenehmigung

30.05.2026, 17:30 Uhr
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Geduldsprobe für die Iraner. (Foto: picture alliance / SIPA)

Ist es der WM-Ausschluss durch die Hintertür? Die iranische Fußball-Delegation wartet noch immer auf die Visa für die USA und Mexiko. So sind alle Reisepläne auf Eis gelegt. Die FIFA schweigt bislang.

Die iranische Fußball-Nationalmannschaft hat knapp zwei Wochen vor dem Beginn der Weltmeisterschaft immer noch keine Visa für die USA und Mexiko. Wie der iranische Verband mitteilte, habe man ein offizielles Schreiben an den Weltverband FIFA geschickt, "in dem um Transparenz und Klarstellung hinsichtlich des Visumverfahrens für die Mitglieder der iranischen Nationalmannschaftsdelegation gebeten" wurde. Die FIFA wurde "ausdrücklich um eine eindeutige Stellungnahme" zu dieser Angelegenheit aufgefordert. Jedoch liege noch keine Antwort vor, hieß es vom Verband weiter.

"Daher ist darauf hinzuweisen, dass für die Mitglieder der iranischen Nationalmannschaftsdelegation bislang noch keine Visa für die Vereinigten Staaten und Mexiko ausgestellt wurden. Infolgedessen stehen die Reisevorbereitungen und der Abfahrtsplan der Mannschaft für Mexiko zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest", teilte die FFIRI mit.

Zuvor hatte bereits die Verlegung des iranischen WM-Quartiers von den USA nach Mexiko für Wirbel gesorgt. Laut Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum wollten "die Vereinigten Staaten nicht, dass die iranische Nationalmannschaft in den USA übernachtet". Ursprünglich sollte das Nationalteam des Irans während der Endrunde in Tucson im US-Bundesstaat Arizona logieren. Der Iran trifft in der Gruppe G auf Belgien, Ägypten sowie Neuseeland und bestreitet seine Spiele im kalifornischen Inglewood sowie Seattle.

Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Die Einreise der iranischen Nationalmannschaft in die Vereinigten Staaten hatte für Diskussionen gesorgt. Zuletzt hatten sich Vertreter des iranischen Fußballverbandes mit der FIFA in Istanbul getroffen, um über die WM-Teilnahme des Irans zu sprechen. Informationen dazu gab es bisher nicht.

Quelle: ntv.de, ara/dpa

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