Nagelsmann-Nachfolge

Weg frei: Klopp ist jetzt der heißeste Bundestrainer-Kandidat

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Jürgen Klopp steht bei der Suche nach einem Nachfolger im Fokus. (Foto: IMAGO/Passion2Press)
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03.07.2026 | 09:45 Uhr
Julian Nagelsmann legt sein Amt als Bundestrainer nieder. Als Top-Kandidat wird Jürgen Klopp gehandelt. Dabei helfen könnte eine spezielle Vereinbarung.

Das WM-Debakel war zu viel. Die Ära von Julian Nagelsmann endet - nach Bedenkzeit. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird der 38-Jährige seinen Rücktritt als Bundestrainer erklären. Ein unvermeidlicher Schritt. Nagelsmann nimmt damit die goldene Brücke, die ihm der DFB gebaut und auf dem Krisengipfel am Donnerstag dringend nahegelegt hat.

Die große Frage: Wer folgt ihm jetzt? Schon seit Tagen wird über einen möglichen Nachfolger diskutiert. Als eine Art Schatten-Bundestrainer steht Magenta-Experte und Red-Bull-Funktionär Jürgen Klopp im Fokus. Sein "Noch"-Spruch über Nagelsmann in der WM-Vorrunde hatte bereits große Diskussionen ausgelöst.

Nagelsmann zurückgetreten: Vom Hoffnungsträger zum Buhmann

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Die meisten, nahezu alle Experten, sehen ihn als Top-Kandidaten für die Nachfolge auf den Bundestrainer-Posten. Jürgen Klopp ist laut Sky die klare Wunschlösung des DFB für das Amt. Die Gespräche mit dem früheren Dortmund-Trainer sollen schon zeitnah beginnen.

Kommt Klopp bei Red Bull raus?

Dass die Trainer-Ikone übernehmen werde, sei "so sicher wie das Amen in der Kirche", zitierte der "Spiegel" einen "einflussreichen Topmanager eines Spitzenklubs" der Bundesliga. Aber: Klopp ist derzeit "Head of Global Soccer" bei Red Bull. Sein Vertrag dort läuft bis 2029.

Weg frei: Zieht Klopp jetzt seine Exit-Option für den DFB?

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Laut Sky hat Klopp eine Art Exit-Klausel in seinem Vertrag bei Red Bull für einen Job beim DFB. Voraussetzung ist, dass sich der deutsche Fußball-Verband bei ihm meldet. Der "Bild"-Zeitung zufolge würde Red Bull für Klopp eine Ablöse verlangen. Diese soll sich im einstelligen Millionenbereich bewegen. Bislang hat der DFB noch nie eine Ablöse für einen neuen Trainer bezahlt.

Klopp stünde wohl bereit, wenn ihn der DFB tatsächlich kontaktiert, hieß es zuletzt in mehreren Medien. Noch ist aber offen, ob er sich wirklich für diesen Schritt entscheidet.

Andere aussichtsreiche Kandidaten gibt es eigentlich nicht. Der Name Pep Guardiola wurde zwar immer wieder genannt, ist aber nicht realistisch. Der beliebte Ex-Freiburger Trainer Christian Streich winkte im Live-TV direkt ab.

Alle Zeichen stehen auf Klopp: Der frühere Liverpooler Meistermacher müsste dann im September in der Nations League gegen die Niederlande einen Neustart einleiten. Wie der aussehen könnte, hatte der Magenta-TV-Experte schon bei der WM angedeutet: runter vom hohen Vier-Sterne-Ross, keine flapsigen Titel-Ansagen mehr wie von Nagelsmann nach dem unglücklichen, aber zu frühen EM-Scheitern 2024, mehr Bodenhaftung statt "völlig losgelöst". Klopp muss es nun wohl richten.

Verwendete Quellen: ntv.de, msc