Fußball

Kovac erstaunt, Ricken blocktBVB-Boss Kehl schweigt zu überraschenden HSV-Gerüchten

14.01.2026, 06:31 Uhr
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Wohin führt der Weg von Sebastian Kehl? (Foto: IMAGO/Sven Simon)

Vor Dortmunds Sieg gegen Werder kommt das Gerücht auf, Kehl werde als möglicher neuer HSV-Sportvorstand gehandelt. Während der BVB-Sportdirektor ein Interview absagt, melden sich Ricken und Trainer Kovac zu Wort.

Trainer Niko Kovac weiß nichts, für Sport-Geschäftsführer Lars Ricken ist es "0,0 ein Thema" - und der Betroffene selbst schweigt: Borussia Dortmund hat sich noch nicht klar zu dem Gerücht geäußert, BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl sei ein Kandidat auf die Nachfolge als HSV-Sportvorstand von Stefan Kuntz.

Der Sender Sky hatte vor dem Bundesliga-Spiel der Dortmunder gegen Werder Bremen berichtet, Kehl werde im Aufsichtsrat des Hamburger SV als Kandidat auf den Posten "ganz besonders intensiv diskutiert", eine Kontaktaufnahme habe es aber noch nicht gegeben.

Vertrag erst im Januar 2025 verlängert

So kamen auch die Reaktionen der Dortmunder daher. "Die Gerüchte sind ja relativ frisch, ich habe sie auch gerade erst gelesen", sagte BVB-Boss Ricken bei DAZN. "Ich weiß nicht, was die Hamburger sich für Gedanken machen. Es ist niemand an uns herangetreten und damit ist es für uns vor dem Spiel auch kein Thema." Man sei "gerade mitten in einer Transferphase mit Sebastian" und plane auch schon gemeinsam den Kader für den Sommer. "Deshalb ist es für mich gerade auch 0,0 ein Thema."

Kehl selbst, der beim BVB einen Vertrag bis Sommer 2027 hat, sagte Sky dem Sender zufolge ein Interview ab. Mit dem Thema konfrontiert sorgte auch Trainer Kovac für wenig Klarheit: "Da erwischt du mich auf dem falschen Fuß, ich habe 90 Minuten Bundesliga-Fußball hinter mir und jetzt stellst du mir Fragen, wovon ich überhaupt nichts weiß", gab sich Kovac nach dem 3:0-Sieg seines Teams überrascht. "Darauf kann ich keine Antwort geben, das ist jetzt mal wirklich - wie mit dem Waschlappen."

Kehl wurde bereits im Sommer 2024 mit dem damaligen Zweitligisten HSV in Verbindung gebracht. Zuletzt war der ehemalige Nationalspieler, der seit 2018 als Funktionär beim BVB tätig ist, auch beim VfL Wolfsburg im Gespräch. Kehls Vertrag in Dortmund war im vergangenen Januar trotz deutlicher Kritik an ihm verlängert worden.

Quelle: ntv.de, sue/dpa

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