Fußball

Hass richtete sich auch an Jatta DFB ermittelt nach Hamburger Rassismus-Eklat

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Narey wünschte den "Fans" gute Besserung.

(Foto: picture alliance / nordphoto GmbH)

Beim Spiel Hamburger SV gegen Fortuna Düsseldorf wird der ehemalige HSV-Profi Khaled Narey rassistisch beleidigt. Der Hass richtet sich aber auch gegen Bakery Jatta, der die Farben der Heimmannschaft vertritt. Der HSV will die Vorfälle aufklären, der DFB hat Ermittlungen aufgenommen.

Nach dem Rassismus-Eklat beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf wird der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Ermittlungen gegen den Hamburger SV einleiten. Das gab der Verband bekannt. Beim 1:1 (1:0) am Samstagabend wurden offenbar der ehemalige Hamburger Khaled Narey als auch Bakery Jatta rassistisch beleidigt, außerdem wurden von den Rängen Bierbecher geworfen.

Narey, der im Sommer vom HSV nach Düsseldorf gewechselt war und vor der Partie offiziell verabschiedet wurde, machte die Anfeindungen öffentlich. Bei allen Zuschauern, die ihn "warm willkommen geheißen haben", bedankte sich der Angreifer bei Instagram: "Aber allen 'Fans', die mich während des Spiels rassistisch beleidigt und mit Bier beworfen haben, wünsche ich vom Herzen eine gute Besserung."

Der HSV sprach von "inakzeptablen Vorkommnissen". Der Klub stehe "für Vielfalt. Rassismus hat sowohl im Volksparkstadion, aber auch in unserer Gesellschaft keinen Platz. Nicht nur verbale Entgleisungen, sondern auch die Würfe von Gegenständen in Richtung handelnder Akteure akzeptieren wir nicht", hieß es in einer Stellungnahme. Der Tabellenachte will "alles uns Mögliche unternehmen, um die Vorfälle aufzuklären und zu ahnden".

Auf Twitter hatte ein Nutzer am Sonntag ausführlich über das Erlebte geschrieben. So sei das Verhalten der Hamburger gegenüber Narey generell "toxisch" gewesen, doch in bestimmten Ecken des Stadions sei es nicht bei Pfeifkonzerten und Becherwürfen geblieben. Der Spieler sei mehrfach von "Fans" aus einem bestimmten Block mit rassistischen Sprüchen und Vergleichen überzogen worden sein.

"Mich schockiert dabei nicht nur das rassistische Verhalten an sich, sondern auch die fehlende Rückendeckung von den umliegenden Plätzen", schrieb der Nutzer. "Genau ein junger Mann hat mir den Rücken gestärkt und dem wurde ebenfalls mit Gewalt gedroht."

Quelle: ntv.de, sue/sid

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