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Dresden beendet Negativserie Dynamo dreht Sachsen-Derby in Aue

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Spiel gedreht! Dresdens Justin Löwe bejubelt sein 2:1.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Spiel Erzgebirge Aue gegen Dynamo Dresden geht es nicht nur um drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg aus der zweiten Fußball-Bundesliga. Es geht auch darum, wer die Nummer eins in Sachsen ist. Es fallen vier Tore und am Ende gibt es einen klaren Sieger.

Die SG Dynamo Dresden hat das Sachsen-Derby beim FC Erzgebirge Aue gewonnen und damit in der zweiten Fußball-Bundesliga den ersten Sieg 2019 eingefahren. Dresden setzte sich mit 3:1 (0:1) durch und sicherte sich mit dem achten Saisonerfolg drei Punkte im Kampf gegen den  Abstieg. Vor 14.550 Zuschauern im ausverkauften Erzgebirgsstadion brachte Philipp Zulechner die Hausherren in der 27. Minute in Front. Doch Lucas Röser (50.), der eingewechselte Justin Löwe (81.) und Erich Berko (90.+1) drehten die Partie.

Die zuvor in sieben Spielen sieglosen Dresdner haben als Tabellen-14. nun neun Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Aue hat als 13. einen Zähler mehr auf dem Konto. Für Dresdens neuen Coach Cristian Fiel war es nach zuvor zwei Remis der erste Sieg.

Anschluss ans Mittelfeld geschafft

Zwischen den Erzrivalen, die mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen hatten, entwickelte sich schnell ein zweikampfbetontes und intensives Derby. Aue, das vor der Länderspielpause mit 1:5 bei Holstein Kiel verloren hatte, war in der Anfangsphase das aktivere Team. Als Dresden besser ins Spiel fand, köpfte Startelf-Debütant Zulechner nach einer Flanke von Calogero Rizzuto Aue in Front. Dynamo kam ebenfalls zu Möglichkeiten, aber die Erzgebirger waren in ihren Aktionen zielstrebiger.

Auch nach der Pause blieb die Zweikampfintensität hoch. Nach einem schönen Zusammenspiel zwischen dem eingewechselten Haris Duljevic und Linus Wahlqvist vollendete Röser per Hackentrick zum verdienten Ausgleich. Dynamo übernahm das Kommando und drängte gegen zunehmend beeindruckten und passiven Auer auf die Führung. Röser (59., 69.) und Duljevic (60.) konnten ihre Möglichkeiten zunächst nicht nutzen. Der kurz zuvor eingewechselte Löwe und Berko sorgten dann für den Sieg.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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