Fußball

Traumtore bei Gala gegen Pilsen FC Bayern schießt sich mit Rekord zum BVB-Showdown

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Leroy Sané nahm den Ball vor dem 4:0 akrobatisch wunderschön mit.

(Foto: IMAGO/Sportfoto Rudel)

Vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund kommt der FC Bayern wieder so richtig in Fahrt: Gegen ein überfordertes Viktoria Pilsen haben die Münchner in der Champions League leichtes Spiel und schießen sich mit Traumtoren warm fürs Wochenende. Dabei stellen sie zudem einen Rekord auf.

Achtung, Dortmund - die Gala-Bayern kommen! Bayern München hat sich gegen den nächsten Aufbauhelfer endgültig aus der Krise und für den Klassiker warmgeschossen. Die plötzlich wieder gnadenlos effizienten Münchner mit Doppelpacker Leroy Sané ließen Sparringspartner Viktoria Pilsen beim 5:0 (3:0) in der Champions League nicht den Hauch einer Chance. Das klare Signal an die Borussia: Wir sind bereit für den Kracher am Samstag!

"Es waren schwierige Wochen. Jetzt sind wir wieder auf der Siegerstraße", sagte der wiedererstarkte Sadio Mané, der den dritten Münchner Treffer markierte, bei DAZN. Die Partie gegen Dortmund sei "ein großes, großes Spiel, das wir natürlich gewinnen wollen", erklärte der Star-Zugang weiter. Sané (7./50.), Serge Gnabry (13.) und Mané (21.) mit seinem ersten Tor in der Königsklasse für den deutschen Rekordmeister machten früh alles klar. Auch der eingewechselte Eric Maxim Choupo-Moting (59.) traf noch für die Bayern, die mit neun Punkten souverän auf Achtelfinalkurs steuern. Für den höchsten Champions-League-Sieg (je 7:0 gegen Basel 2012 und Donezk 2015) reichte es aber nicht ganz.

Der Rekord von jetzt 31 Gruppenspielen ohne Niederlage geriet gegen den seltsam körperlosen tschechischen Meister jedoch nie in Gefahr. Stattdessen stießen die Bayern gierig in die vielen sich bietenden Lücken und zeigten großen Hunger im Abschluss - es war ein Klassenunterschied.

Sané macht's wie Lewandowski

Nagelsmann gestand vor der Partie bei DAZN, dass der Klassiker in seinen Startelf-Gedanken eine wichtige Rolle spielte. "Wenn ich zu viel rotiere, ist der Nachteil, dass zu viele Spieler auf einer anderen Position spielen als gegen Dortmund. Es geht darum, den Rhythmus zu behalten."

Und so wechselte er nach dem Brustlöser gegen Leverkusen "nur" viermal. Neuzugang Ryan Gravenberch durfte als Ersatz des wie Thomas Müller an Corona erkrankten Joshua Kimmich erst zum zweiten Mal beginnen. "Er hat für seine Fähigkeiten zu wenig gespielt", sagte Nagelsmann über den Niederländer, der seine Chance nutzte. Wie gegen Bayer (4:0) war es das Duo Jamal Musiala und Sané, das für den Dosenöffner sorgte. Auf Zuspiel des Youngsters setzte sich Letzterer gegen die halbe Pilsen-Abwehr durch und knallte den Ball in den Torwinkel. Sané gelang damit etwas, was zuvor nur Robert Lewandowski (2019 und 2021) im Bayern-Trikot geschafft hatte: Tore in jedem der ersten drei Gruppenspiele.

Zauberfüßchen Musiala leitete auch das 2:0 ein, das der in die Anfangsformation rotierte Leon Goretzka vorbereitete. Dann bewies Mané, dass sein Treffer gegen Leverkusen wirklich eine Befreiung war: Nach einem Einwurf lupfte er den Ball über sich und einen Gegenspieler, tunnelte den nächsten und schloss sein Traum-Solo selbst zum 3:0 ab. Der Videobeweis verhinderte zunächst das 4:0 durch Musiala, weil Assistent Mané knapp im Abseits gestanden hatte (36.).

Sanés zweitem Treffer ging ein Traumpass von Mané voraus, Goretzka legte das 5:0 auf. Nagelsmann nutzte die zweite Hälfte, um weiteren Edeljokern Einsatzzeit zu geben - und einige Stars für den BVB zu schonen.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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