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Die erste Hälfte völlig verpennt Frankfurt droht Europa League zu verpassen

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Lucien Zohi erzielte das Tor für die Gastgeber.

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Eintracht Frankfurt muss um den Einzug in die Europa-League-Gruppenphase bangen. Die Hessen verlieren im Playoff-Hinspiel beim französischen Liga-Pokal-Sieger Racing Straßburg knapp, benötigen aber im Rückspiel eine deutliche Leistungssteigerung zum Weiterkommen.

Die Europa-Party von Eintracht Frankfurt droht in dieser Saison auszufallen. Noch ohne Torjäger Bas Dost, der bei Sporting Lissabon in der Warteschleife hängt, verlor der Fußball-Bundesligist das Playoff-Hinspiel bei Racing Straßburg mit 0:1 (0:1) und muss um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League bangen. Lucien Zohi traf in der 33. Minute zum verdienten Sieg für den französischen Ligapokal-Gewinner. Neuigkeiten zum Transfer-Gerangel um Dost gab es zunächst keine. Ob sich das bis zum Spiel der Frankfurter bei RB Leipzig am Sonntag (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) ändert, ist offen. "Wir hoffen natürlich, dass es über die Bühne geht", hatte Hütter vor dem Spiel bei RTL gesagt.

Racing - Eintracht 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 Zohi (33.)
Racing Straßburg:
Sels - Kone, Djiku, Mitrovic,  Carole - Lala, Martin, Thomasson (76. Mothiba), Liénard - Zohi (64.  Sissoko), Ajorque (86. Simakan). - Trainer: Laurey.
SG Eintracht Frankfurt: Trapp - Abraham, Hasebe, Hinteregger - da Costa,  Fernandes (78. Kohr), Torro, Kostic - Gacinovic (46. Rode), Kamada -  Rebic (46. Paciência). - Trainer: Hütter.
Schiedsrichter: Kruzliak (Slowakei)
Zuschauer: 23.000

Nach der ersten Niederlage im siebten Pflichtspiel muss der Vorjahres-Halbfinalist im Rückspiel am kommenden Donnerstag in Frankfurt deutlich zulegen, um das selbst gesteckte Ziel noch zu erreichen. "Wir haben in der ersten Halbzeit sicherlich nicht sehr gut gespielt. In der zweiten Halbzeit haben es die Jungs eigentlich richtig gut gemacht", sagte Sportvorstand Fredi Bobic bei Nitro. Die Eintracht habe durch ein "Kuddelmuddeltor" verloren. "Wir hatten zu wenig Bewegung, wir waren zu passiv. Das war zu wenig", sagte Gelson Fernandes: "Aber es gibt ein Rückspiel."

Schon zu Beginn hatte die Mannschaft von Trainer Adi Hütter viel mehr Mühe als gegen die europäischen Leichtgewichte Flora Tallinn und FC Vaduz in den vorausgegangenen Quali-Runden. Racing spielte vor den rund 22.000 Zuschauern, darunter auch der designierte DFB-Präsident Fritz Keller, sehr mutig nach vorne. Dimitri Liénard vergab die erste große Chance der Gastgeber (12.). Hütter hatte seine Startelf gegen den Tabellen-13. der französischen Ligue 1 im Vergleich zum Ligaauftakt (1:0 gegen Hoffenheim) auf einer Position verändert. Lucas Torro spielte für Dominik Kohr im defensiven Mittelfeld. Im Sturm durfte Ante Rebic nur eine Halbzeit lang auflaufen, für ihn kam nach der Pause Goncalo Paciencia.

Eintracht hofft auf Bas Dost

Gefordert war der Bundesligist in den ersten 45 Minuten vor allem in der Defensive. Vorne leistete sich das Team ungewohnt viele Fehler, das Spiel wirkte überhastet. Erst nach der Pause agierte Frankfurt mit mehr Schwung. Filip Kostic hatte in der 29. Minute die erste gute Gelegenheit, den Freistoß des Serben konnte Straßburgs Torwart Mats Sels aber ohne große Mühe parieren.  Die Franzosen, die 2011/2012 noch mit finanziellen Schwierigkeiten in der fünften Liga gespielt hatten, präsentierten sich zunächst deutlich abgeklärter. Zohi traf nach einer schwach verteidigten Ecke aus dem Getümmel heraus.

"Wir sind zu ungenau und lassen uns herauslocken. Wir müssen kompakter spielen", sagte Sportdirektor Bruno Hübner in der Pause bei Nitro. Hütter brachte neben Paciencia auch Sebastian Rode für Mijat Gacinovic. Kurz nach dem Wiederanpfiff vergab Daichi Kamada zweimal die Chance zum Ausgleich (46. und 50.). Beim zweiten Schuss des Japaners berührte Racing-Verteidiger Alexander Djiku den Ball leicht mit der Hand. In der Folge setzte Frankfurt den Gegner stärker unter Druck, in der Abwehr blieb die Eintracht aber anfällig. 

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid

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